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Ergänzungen, fehlerhafte oder fehlende Links sowie Anmerkungen
bitte an den Keeper of the
TA-FAQ mailen. Wenn Fragen offen bleiben, bitte nicht mich fragen,
sondern im Forum
posten. Namen von Firmen und Produkten sind gesetzlich geschützt.
Preisangaben sind ungefähre Richtpreise. Alle Hinweise sind unverbindlich,
Umbauten werden auf eigene Gefahr vorgenommen und Ansprüche wegen
falscher Angaben sind ausgeschlossen.
Adressen von Zubehörhändlern, Herstellern und Gebrauchtteilehändlern:
Gebrauchthändler
(Deti); ein paar Online-Adressen gibt es auch hier
(Zubehör-)Hersteller
(Deti)
Die Aufkleber kriegt man mit einem Fön leidlich gut von
der Alp runter, die Kleberreste mit Waschbenzin (Kaltreiniger). Sie bestehen
aus dünner elastischer Folie, die dabei kaputtgeht. Trotzdem sollte
man ein paar Stückchen für die Reparatur von Lackschäden
aufheben, wenn man einen Metallic-Lack hat. Findet man sie hingegen tatsächlich
schön und möchte neue haben, muss man ziemlich viel Geld (120
€) auf den Tresen des Honda-Händlers legen. Billiger und
fantasievoller ist selbergestalten (z.B. mit Klebefolie und Laserdrucker
- nur schwarz auf weiss oder durchsichtig, aber ziemlich wetterfest). Ausserdem
kann man sich dann aussuchen, in welcher Sprache man die Alp anschreibt:
Alp
überAll
Aufkleber
selbermachen
Ist der Auspuff weggegammelt, bietet sich auch ein Modell aus
dem Zubehör an. Den Versprechungen mit tollen Leistungsgewinnen sollte
man nicht so viel Glauben schenken, gut ist, wenn man ohne Leistungsverlust
wegkommt. Der wohl beste legale Auspuff in Deutschland ist der Edelstahltopf
von Laser, der aber auch nicht gerade billig ist (350 €). Es
gibt auch billigere Lösungen, z. B. Marving, 150 € mit
ABE und mieser Verarbeitung. Ein gern gewählter Kompromiss ist die
Sebring-Tüte.
Der Endtopf der alten Africa Twin 650 soll mit einem kurzen Zwischenrohr
auch passen, illegal, aber unauffällig durch
Honda-Aufschrift.
Der Topf der CBR 600 wurde auch schon mit
TÜV-Segen verbaut.
Mitunter ist bei geändertem Auspuff auch eine neue Vergaserabstimmung
nötig.
Exhaust
pipes (Deti)
Einen Edelstahlkrümmer gibt es inzwischen auch:
Edler
Krümmer für die Alp
Der Säurestand der Batterie fällt manchmal recht plötzlich
ab, was mitunter ihr Ende bedeutet. Daher sollte der Säurestand öfter
überprüft werden. Steckt man die Batterie nicht in das schwarze
Gummigehäuse, geht das auch ohne Abbau der Seitenverkleidung. Der
Grund für den Abfall liegt wohl in einem Wärmefehler des Reglers,
der bei Erhitzung durch längere Fahrten die Batterie mit zu hoher
Spannung lädt. Zubehörregler (z.B. von Motek) sind recht teuer, lösen
aber das Problem. Der Anbau eines Lüfters am Regler und Prüfen aller
Steckverbindungen haben auch schon zum Erfolg geführt. Aufgefüllt wird die Batterie ausschliesslich mit demineralisiertem
Wasser.
Die 14 Ah-Batterie der neueren Alps lassen sich auch bei den alten
Alps verbauen, wenn man das Gummigehäuse weglässt und evtl. Befestigungslöcher
in die Pole bohrt.
Die Batterietypen sind YB12A-B (12 Ah) bzw. YB14-B2 (14 Ah).
Die Hawker SBS8 passt auch in die Alp, die Anschlusskabel müssen umgestrickt werden. Sie hält sehr lange und ist leistungsstark, sollte
aber nur mit einem Regler aus dem Zubehör betrieben werden (maximale Ladespannung
13.8 V).
Die Batterie (oder zumindest eine Zelle) ist hin, wenn die Spannung
trotz geladener Batterie bei Belastung (Starter) so weit zusammenbricht,
dass der Motor nicht mehr durchdreht oder nur noch ein Summen vom Magnetschalter
zu hören ist. Die restliche Elektrik funktioniert dann zumeist auch
nicht mehr gescheit.
Je nach Baujahr sind die Alps recht unterschiedlich, da immer
wieder Modifikationen vorgenommen wurden. Ist man unsicher, welches Modelljahr
man hat, sollte man die Rahmennummer vergleichen oder den Typbuchstaben
unter der Sitzbank zu Rate ziehen (z.B XL600VN):
| H |
J
|
K |
L |
M |
N |
P |
R |
S |
T |
V |
W |
X |
| 1987 |
1988 |
1989 |
1990 |
1991 |
1992 |
1993 |
1994 |
1995 |
1996 |
1997 |
1998 |
1999 |
Eigentlich wird mit 'Baujahr' meistens das Modelljahr bezeichnet; eine
frühe 91er Alp kann durchaus schon 1990 gebaut (und 1990 erstzugelassen)
sein. Entscheidend bei der Ersatzteilbeschaffung ist jedoch stets das Modelljahr.
Die genaue Bestimmung geht mit der Fahrgestellnummer.
Fahrgestellnummern
(auch Grauimporte) (kleinjung.de)
Modifications
through the years (Deti)
Frame
numbers, type and color codes (Deti)
Benzinfilter aus dem Zubehör sollte man an der TA nicht
verbauen. Hat man einen drin, muss man recht früh auf Reserve schalten
und kommt dann auch nicht mehr weit. Der Restdruck des Benzins reicht bei
dem tief runtergezogenen Tank der TA nicht mehr für den Druckabfall
im Filter. Hat man einen montiert, raus damit. Ganz leer kriegt man den
Tank übrigens nicht, da im rechten Teil immer etwas stehenbleibt.
Um diesen Teil im Notfall zu nutzen, muss man die Maschine fast ganz auf
die linke Seite legen, oder bei niedriger Geschwindigkeit ruckartig bremsen
und nach rechts lenken.
Wenn der Blinker erst nach einer gewissen Verzögerung seinen
Pflichten nachgeht, ist meistens der Schalter schuld - auseinanderbauen,
reinigen, einfetten und zusammenbauen hilft dann.
Die Bremsen der TA bremsen zwar gut, aber irgendwann ist die
vordere Scheibe runtergeschrubbelt. Da das Originalersatzteil 400 €
kostet, bietet sich eine Scheibe aus dem Zubehör an. Gussscheiben
werden von Spiegler und Brembo angeboten (150 €), Edelstahlscheiben
gibt es von Braking (150 €). Diese entsprechen in etwa der
Originalqualität und werden beispielsweise von der Enduro-Zentrale
vertrieben. Gerüchten zufolge soll Spiegler auch Edelstahlscheiben
für die TA anbieten. Ganz wichtig: Zu jeder Scheibe immer die passenden
Beläge des entsprechenden Herstellers verwenden. Zubehörscheiben
sind eintragungspflichtig. Als Alternative zu den Originalbelägen
für die Originalscheibe sollen die von Lucas gut geeignet sein.
Noch bessere Bremswirkung lässt sich durch eine grössere
Bremsscheibe erreichen, wie die 320 mm-Scheibe von HE-Motorsport.
Wer mit dem Bremsfeeling nicht zufrieden ist, sollte über Stahlflexleitungen
nachdenken (ab 50 € pro Leitung, vorne sinnvoller). Sie sorgen für
einen deutlicheren Druckpunkt, da sie sich unter Belastung nicht ausdehnen
und erlauben verlängerte Bremsflüssigkeits-Wechselintervalle.
Wer an den Bremsen rumbastelt, sollte unbedingt die notwendige Ahnung mitbringen!
Kleines
Bremsen-Brevier
Brake
Fluids
Der Microschalter für das Bremslicht im Handbremshebel lässt
sich reparieren:
Reparatur
des Microschalters
Bei Verwendung von Lukas-Scheiben bei der PD10 sollte man die Nabenabdeckungen
mit Schrauben sichern oder weglassen. Die Scheiben halten die Abdeckungen nicht
und die losen Abdeckungen können das Vorderrad blockieren.
CDI's (Capacitive Discharge Ignition) sind die kleinen schwarzen
Kästchen unter der Sitzbank, die im richtigen Augenblick in den Zylindern
das Gemisch anzünden. Sie sind sehr teuer (pro Stück zwischen 150 und
250 € neu, Preisvergleich lohnt!) und gehen bei den TA's bis
Baujahr 1993 ab und zu kaputt, weil die Sitzbank ein bisschen auf die Stecker
der aufrecht stehenden CDI's drücken kann. Der Drehzahlmesser kann
bei der Suche nach der defekten CDI helfen: Er hängt an der linken
CDI für den hinteren Zylinder mit einem gelben und zwei schwarzgelben
Kabeln.
Eine Reparatur der gebrochenen Kontakte ist manchmal möglich.
Vermeiden lässt sich dies von vornherein, indem die CDI-Halterung
der Transalp Baujahr 1994 oder 1995 eingebaut wird, in der die Dinger liegend
angeordnet sind. Kostet rund 15 €, Honda Ersatzteil Nr. 30401-MM9-010.
Der Tausch der Halterung ist sehr einfach und wird für alle Modelle
bis Baujahr 1993 dringend angeraten. Eine liegende Halterung kann man natürlich
auch selber basteln, oder die Originalhalterung aufschneiden und die CDIs
etwas tiefer stecken. Schliesslich kann man die CDIs auch durch ein Stück
Holz oder dergleichen von oben schützen (Druck geht auf das CDI-Gehäuse,
nicht auf die Stecker).
TA's ab Baujahr 1996 haben nur noch ein TCI für beide Zylinder
und sind technisch etwas anders (Drosselklappensensor am Vergaser).
Mehr
über die Zündbox
Reparatur
der CDI
Die CDIs der Alp des Baujahrs 1988 (MM9) ist übrigens etwas
billiger (150 €) und taugen auch für die späteren Alps mit
MS8-CDI. Auch im gemischten Betrieb sind bisher keine Probleme aufgetaucht.
Die CDI's Bj 87 (MM9 CI529) sind allerdings etwas anders, da der Killschalter am Seitenständer
fehlt und so die Zündabschaltung über diesen Schalter bei den
CDI's nicht vorgesehen ist. Die CDIs der 650er Africa Twin (RD03, Baujahre
88/89) sind identisch mit den Transalp-CDIs, die der Africa Twin RD04 (Baujahre
90-92, eine CDI für beide Zylinder) wurde auch schon erfolgreich verbaut. Werner Möhrle
hat die Zündbox mit moderner Elektronik nachgebaut, vertrieben wird sie für
rund 130 Euro über motorbike-shop.de.
Um die Alp vor Diebstahl zu schützen, hilft in erster Linie
das Abziehen des Zündschlüssels. Genügt das nicht, weil
man im Hinterhof einer verlassenen Fabrik zwischen Autowracks das Motorrad
ein paar Wochen stehen lassen muss, bieten sich zusätzliche Schlösser
oder Alarmanlagen an. Besonders beliebt sind Bremsscheibenschlösser,
da sie preiswert und klein sind und dabei recht guten Diebstahlschutz bieten.
Leider ist auch der Schaden sehr gross, wenn man vergisst, das Bremsscheibenschloss
abzumachen, bevor man losfährt (besonders bei Wheelies). Gelegenheitsbenutzer
sollten daher vor einer Wand o. ä. parken, wie Goldwing-Fahrer das
tun, um beim Losfahren mit ihrem Rückwärtsgang angeben zu können.
So muss man die Alp erst zurückschieben und merkt rechtzeitig ein
Vergesslichkeitsproblem. Bügelschlösser sind etwas unhandlicher,
erlauben es aber je nachdem, die Alp wo anzuschliessen. In die Aufnahme
der Gepäckbrücke an der PD10 passt neben dem Honda-Schloss auch
evtl. ein anderes handelsübliches wie das Abus 54 HB/150 (Gesamtlänge
340 mm, Breite 120 mm) oder das Abus Granit Classic 74 (330 x 170mm).
Drosselung: Die 34PS-TA ist meistens durch Verengung der Ansaugstutzen
gedrosselt. Von Honda gibt es offene und verengte Ansaugstutzen.
Im Zubehörhandel gibt es Metallplatten, die in die offenen Stutzen
eingesetzt werden und diese verengen. Alternativ gibt es auch Gasschieberanschläge.
Fahrwerk zu weich - ein häufiges Problem, welches sich
beispielsweise in starkem Abtauchen beim Bremsen äussert. Abhilfe
schaffen progressive Gabelfedern, wie es sie von Wirth, White
Power, Technoflex und anderen Herstellern gibt. Der Einbau erfordert
auch den Wechsel des Gabelöls (andere Viskosität), die Gabel
muss aber nicht notwendigerweise demontiert werden, ausser bei den neuen
Alps, bei denen die Ablassschraube eingespart wurde. Weiterhin ist zu beachten,
dass White Power und Technoflex-Federn länger sind,
so dass der Einbau ohne die Distanzhülsen, die bei Alps bis Baujahr
1995 mit den Originalfedern montiert sind, vorgenommen werden muss; Wirth-Federn
dagegen müssen eventuell mit den Hülsen montiert werden, da es
zwei Versionen gibt (jeweils Einbauanleitung konsultieren oder Federlänge
vergleichen). Die Originalfedern ab Baujahr 1996 sind länger (61 cm)
und kommen von vornherein ohne Distanzhülsen. Das Fahrwerk noch härter
zu machen, indem trotzdem Distanzhülsen mitmontiert werden, ist gefährlich.
Wenn es denn wirklich so hart sein soll, ist es einfacher, das Standrohr
mit dem Tauchrohr zu verschweissen oder die Gabel mit Zement auszugiessen,
sowie die Feder am hinteren Federbein durch ein Stück Stahlrohr zu
ersetzen (für den TÜV Federwindungen aufmalen, aber vorher
den header lesen - für Folgen wird keine Haftung übernommen :-)
Weiterhin sind die Federn richtig herum zu montieren (in der Regel
enge Wicklungen nach oben, Einbauanleitung!) und der Füllstand muss
stimmen (wird ohne Federn mit voll eingefederter (zusammengeschobener)
Gabel von der Oberkante aus gemessen).
Bei dem hinteren Federbein kann serienmässig nur die Federbasis
eingestellt werden (in ausgebautem Zustand). Möchte man mehr einstellen,
muss ein (teures) Zubehör-Federbein mit zusätzlichen Verstellmöglichkeiten
ran. Wird darüber hinaus noch mehr Bodenfreiheit gewünscht, wird
der Aufwand wesentlich grösser (siehe Sitzhöhe
- zu niedrig). Ist das Federbein einfach nur zu weich, kann man für
knapp 100 € eine Austauschfeder von Hyperpro einbauen (ab Bj. 91).
Siehe auch hier.
Farben gibts viele, Auflistungen mehrere:
Modellgeschichte
Frame
numbers, type and color codes (Deti)
Colour
Page (mit Bildern, Hans)
Farbliste
(Luigi)
Tips zur Reparatur von Lackschäden siehe Verkleidung
Federbein kaputt? Lässt sich reparieren (
SW
mo-tech, technoflex),
200 € sind für eine Generalüberholung mit persönlicher
Anpassung fällig. Die Feder lässt sich günstiger auch einzeln,
gegebenenfalls durch eine härtere Version von Hyperpro (passt ab Bj.
91), ersetzen (100 €) Gibts bei Wilbers oder Polo. Ist
ein Tausch des Federbeins nötig, darüber nachdenken, ein besseres
(mehr Einstellmöglichkeiten) aus dem Zubehör zu montieren, evtl
länger/kürzer.
Koni
wurde gern genommen (300 €, ab
Bj. 1991), da eine Lebenszeitgarantie besteht, ausserdem bietet es eine
(nicht getrennt) einstellbare Druck- und Zugstufe und ist billiger als
das Original-Ersatzteil. Die Produktion ist jedoch eingestellt worden.
Dauerndes Verschmutzen des Federbeins lässt sich leicht verhindern,
indem man den inneren Kunststoffkotflügel hinten mit geeignetem Material
verlängert (Spritzschutz vom LKW, Gummistiefel, Kunstleder ..) oder
indem man ein Stück geeigneten Kunststoff (z. B. von einem Ölkanister)
fest an der Schwinge montiert. Bei Zubehörfederbeinen ist dies dringend
angeraten, da sie zumeist schlechter gegen Verschmutzung geschützt
sind als das originale Showa-Teil.
Fehlzündungen ab und an können als normal gelten.
Sind sie häufig, oder gepaart mit hohem Benzinverbrauch (> 6 l), ist
ein Problem vorhanden. Im einfachsten Fall ist der Luftfilter dicht, im
schlimmsten Fall sind die Vergaser zu überholen. Ralf
Toenjes schrieb dazu: "Die berühmten Fehlzündungen: Ein nettes
Patschen ist wohl normal, häufiges Knallen nicht. Allgemein bedeuten
Fehlzündungen wohl Nebenluft, die auf undichte Verbindungen an Vergasermuffen
oder Krümmer hindeuten. Ist schwer zu finden. Ein klemmender Chokezug
oder Chokekolben kann es sein. Treten sie oft im Schubbetrieb und dann
um die 3000 Touren auf, kann eine der beiden Unterdruckmembranen am Vergaser
löcherig sein. Kosten neu mit ein paar zwangsweisen Teilen angeblich
> 40 € das Stück. Eine Reparatur mit Zweikomponentenkleber kann
funktionieren. Das blasse Kerzenbild (zu mageres Gemisch wg. zuviel Luft)
vielleicht nur eines Zylinders kann bei der Suche auch helfen." Um das
Ziehen von Nebenluft zu diagnostizieren, den Stutzen von aussen mit Starthilfespray
einsprühen, während der Motor im Standgas läuft: Er dreht
dann hoch. Dies scheint wirklich die häufigste Ursache zu sein. Ein
guter Tip ist das Entfernen der Abstandshülsen in den Spannbändern
der Gummistutzen; sie lassen sich dann dichter zuziehen und oft ist das
Problem dann weg. Eine weitere Quelle für Nebenluft liegt in einem
porösen Unterdruckschlauch zum Benzinhahn. Ein Herausdrehen der Leerlaufgemischregulierschraube
um 1/2 bis 1 Umdrehung hat auch schon zum Erfolg geführt..
Die Fussrasten der TA bergen ein kleines Geheimnis: Wenn man
die Gummis abschraubt, hat man prima Geländefussrasten.
Innerhalb der Gasgriffes gibt's eine Plastikführungsschiene, die den
Schließer- und Öffnergaszug separiert. Sobald die Gasgriffklemmschrauben geöffnet werden, neigt ein Gaszug dazu,
sich unter diese Schiene zu klemmen. Leichter tut man sich bei der Gasgriffmontage in jedem Fall, wenn man die
Züge vorher am Vergaser aushängt.
Gebrauchtteile sind eine günstige Alternative zu Neuteilen.
Bei Deti gibts eine Händlerliste.
Ein paar sind auch online:
Bike-Teile
MRC
Mototeile
Gebrauchtteile
Motopartner
Schnäppchen kann man bisweilen bei Online-Auktionen machen:
Online-Auktionen
Um Gepäck mitzunehmen, bieten sich zahlreiche Möglichkeiten
mit Vor- und Nachteilen an:
Ein Tankrucksack hat den Vorteil, dass man ihn aufgrund der schwerpunktnahen
Anbringung schwer beladen kann, ohne dass er das Fahrverhalten zu sehr
beeinträchtigt. Der Wetterschutz ist je nach Modell mässig bis
gut. Der Diebstahlschutz ist nicht gut, dafür kann man ihn recht einfach
mitnehmen. Für die Alp ist eine Magnethalteplatte wegen des Metalltanks
gut geeignet, alternativ gibt es auch Grundplatten mit Spannriemen. Sehr
beliebt ist das Modell von Bagster, welches jedoch recht teuer ist
(Tankrucksack 100 €, Grundplatte farblich zur Maschine passend auch
100 €).
über
Bagster-Tankrucksäcke
Packtaschen bieten je nach Modell guten bis sehr guten Wetterschutz,
jedoch keinen guten Diebstahlschutz. Kofferträger sind bei der Montage
hilfreich, aber nicht unbedingt notwendig. Man sollte dann aber Sorge tragen,
dass sie nicht am Auspuff anschmurgeln. Sie können mässig schwer
beladen werden und sind eine billige und sehr leichte Alternative für
Seitenkoffer. Ortlieb-Packtaschen sind absolut wasserdicht.
Auspuff-Abstandshalter
für Packtaschen
Seitenkoffer setzen einen Kofferträger voraus. Sie bieten meist
sehr guten Wetterschutz und brauchbaren Schutz vor Diebstahl, auch Helme
können eingeschlossen werden. Brauchbare Kofferträger kommen
von Hepco&Becker
(rund
150 €), jedoch steht nach Montage der Originalkoffer der rechte wesentlich
höher als der linke, was noch gewisse Korrekturen nötig macht.
Ebenfalls brauchbar ist Givi/Five Stars. Billig-Kofferträger
taugen in der Regel nur als Packtaschenauflage, der Carry von Polo
bietet aber einen sehr ordentlichen Gegenwert für 55 €. Koffer
können wie Packtaschen mässig schwer beladen werden. Bei dem
Material besteht die Wahl zwischen Kunststoff- und Alukoffern. Beide Lösungen
sind nicht ganz billig.
Carlos
Alu-Koffer Seite
Alukoffer
low budget
Ein Topcase ist recht billig, bietet brauchbaren Diebstahl- und Wetterschutz
und fasst einen Integralhelm nebst einigen Kleinteilen. Die Alltagstauglichkeit
wird somit durch ein Topcase wesentlich erhöht, allerdings ist der
Gepäckträger der ungeeignetste Ort zur Unterbringung von Gepäck:
Zu hoch und zu weit hinten. Daher sollte das Heck (Topcase) nicht mit schweren
Gegenständen belastet werden.
Ist man allein unterwegs, kann man in einer Gepäckrolle noch reichlich
Kram unterbringen. Sie sind billig und mit Rollverschluss wasserdicht.
Diebstahlschutz bieten sie nicht in nennenswertem Umfang. Sie sollten längs
in Fahrtrichtung hinter dem Fahrer verstaut werden; ist man mit Topcase
unterwegs, kann man sie auch quer auf dem Soziussitz festmachen. Zum Befestigen
sind Ratschenspanngurte aus dem Baumarkt sehr gut geeignet und wesentlich
sicherer als Gummistrippen mit Haken.
Gepäckauswahl
und Gepäckunterbringung
(Possi)
Die weissen Handschützer der Transalp werden häufig
als optische Zumutung betrachtet. Abhilfe schaffen nur Handschützer
aus dem Zubehör, da sich das Material Lackierversuchen sehr hartnäckig
widersetzt. An den Seiten offene Handschützer aus dem Zubehör
können problemlos montiert werden. Alternativ können Handschützer
der Dominator oder der Varadero (an die PD10) montiert werden.
Noch vorteilhafter sind aber bügelartige Handschützer, die
auch am Lenkerende befestigt sind und so bei einem Sturz die Hebelei recht
zuverlässig schützen. Beliebt sind hier die Handschützer
von Acerbis (65 € mit Spoilern), die jedoch am Original-Lenker
nicht einfach zu montieren sind. Mitunter muss im Lenkerinneren eine Schweissnaht
weggefeilt werden, oder die Hülsen des Handschützers müssen
etwas abgedreht werden (PD10). Es bietet sich in diesen Fällen an,
auch einen neuen
Lenker zu montieren (von Renthal).
Bei älteren Transalps (ohne verstellbaren Bremshebel) ist die Montage
des rechten Bügels auch am Renthal nicht ganz einfach, vom
plastica italia muss etwas weggeschnitzt werden, unter Umständen muss
die Bremsleitung etwas verlegt und die Kugel vom Bremshebel abgesägt
werden.
Die wesentlich billigere Alternative (27 € mit Spoilern) von Polysport,
die es bei Gericke gibt, lässt sich am Originallenker problemlos
montieren. Allerdings ist bei diesen kein Befestigungskit für Alulenker
dabei.
Diese Handschützer sind so stabil, dass sie bei einem Sturz das
Abbrechen der Armaturen in der Regel verhindern. Wenn man die Armaturen
nur so fest anschraubt, dass sie sich mit etwas Kraft am Lenker drehen
lassen, erhöht man ihre Überlebenschance im Sturzfall ebenfalls.
Hauptständer sind leider nicht serienmässig an den
TA's dran. Wer einen Hardenduro-Umbau plant, wird in auch gar nicht vermissen.
Sonst ist er sehr hilfreich bei Montagearbeiten (ausser zum Kettenschmieren,
weil das ja der Scottoiler erledigt). Der Original-Hauptständer ist
erste Wahl (130 €), wenn er auch sehr viel Kraftaufwand zum Aufbocken
abverlangt. Die Feder muss mit der langen Seite zum Motor hin an der engsten
Stelle zwischen Krümmer und Rahmen eingehängt
werden. Das Modell von Five Stars (rund 100 €) ist häufig
aus zu weichem Material, weshalb er sich zum regelmässigen Aufbocken
nicht eignet. Möchte man den Hauptständer jedoch nur montieren,
um durch Aufdrücken während der Fahrt Funken zu erzeugen, ist
er genauso gut. Wenn die Federn nicht passen, Honda-Federn für den
Seitenständer nehmen. Einen besseren Ständer gibt es von
SW mo-tech (120 €). Hier sollte der Haltegriff zum Aufbocken
ein wenig verbogen werden, da sonst das Ende auf die Schwinge bei starkem
Einfedern (trotz des scheinbar grossen Abstands) unangenehme Eindrücke
hinterlassen kann. Alle Hauptständer passen erst ab dem 89er Modell,
nur von Five Stars gibt es eine Version für die ältesten
Modelle (87 und 88). Bei dem 89er US-Modell gibt es keine Möglichkeit,
einen Hauptständer zu montieren. Bisweilen gibt es Probleme beim Einhängen
der Feder, das die Haltenase etwas versteckt zwischen Rahmen und Auspuff
liegt. Es kann zur Montage auch hilfreich sein, die Feder mit Hilfe eines
Schraubstocks vorzuspannen (oder notfalls zu biegen) und kleine Geldstücke
zwischen die Windungen zu klemmen.
Bei Arbeiten an der Gabel (Gabelfedern, Lenkkopflager) sollte man den
Hauptständer mit einem Riemen gegen Einklappen sichern.
Heizgriffe sorgen im Winter für wärmere Finger. Die
meisten erhältlichen Heizgriffe haben zwei Stufen, technisch parallel
und in Reihe geschaltet, vom empfinden her "lauwarm" und "autsch!". Eine
stufenlose Regelung ist im Eigenbau möglich oder als fertiges Modul
erhältlich, auch gibt es sie Original von Honda (sehr teuer).
Die beliebtesten Modelle sind die Daytona-Griffe von Polo und Gericke
(rund 60 €, öfters mal im Angebot) und die halb so teuren Saito-Griffe
von Louis (recht dick und aus Plastik, aber dreistufig). Mitunter
werden Saitos ab Werk schon kaputt geliefert, da die Händler das aber
auch schon wissen, ist aber der Umtausch kein Problem.
Warme
Finger
Daytona vs. Saito
Phils
Regler
Regler
als Fertigmodul
Angeschlossen werden sie meistens an der Sicherung für den Kühlerlüfter
(10A). Dies ist sinnvoll, da Kühlerlüfter und Heizgriffe sehr
selten gleichzeitig in Betrieb sind. Ausserdem werden sie dann mit der
Zündung abgeschaltet. Da Heizgriffe nicht ewig halten (meistens stirbt
der rechte am Gasgriff durch Kabelbruch), kann man sie im heissen Süddeutschland
im Sommer durch normale Griffe ersetzen; der Aufwand ist nicht gross, weil
die Kabelage dranbleibt. Die Lebensdauer wird erheblich verlängert,
wenn man bei der Montage Knicke vermeidet (Bewegung des Gasgriffs beachten!)
und kritische Stellen vorher zusätzlich mit Schrumpfschlauch oder
Tape ummantelt.
IMHO: RTFM
(SCNR ;-)
Inspektionen sind am billigsten, wenn man sie selbst macht.
Die Richtzeiten für die Werkstatt sind 2,5 h für die erste Inspektion
(1 Mm), 0,8 h für kleine (6/18/30.. Mm) und 3 h für grosse (12,24,36..
Mm). Für Preisvergleiche gibt es eine Datenbank:
Wartungs-
und Inspektionsdatenbank (Karsten)
Um den Kettensatz zu wechseln, sollte die Schwinge ausgebaut
werden. Dies bietet die Möglichkeit, die Lager der Umlenkhebelei des
Federbeins nachzufetten (MoS2-Fett), was bei hohen Laufleistungen
anzuraten ist. Beim Kauf des Kettensatzes sollte nicht gespart werden,
da billigere Kettensätze häufig eine erheblich geringere Lebensdauer
haben. Eine gute Wahl sind DID und RK, wobei von letzteren
Einzelfälle von gerissenen Ketten ruchbar wurden. Eine reissende Kette
ist nicht witzig, da die Kette erheblichen Schaden anrichten kann und mitunter
auch ein Sturz die Folge ist. Die Besten (und teuersten) sollen AFAM
Gold-Kettensätze sein (150 €), von AFAM gibts auch Kettenräder
und Ritzel (auch 14er). Die wohl schlechtesten sind Regina Gold-Ketten.
Die Honda-Ketten sind auch nicht schlecht, die Ritzel und Kettenräder
sogar erste Wahl. Den Kettensatz nur komplett wechseln! (Kette + Ritzel
+ Kettenrad). Wer keine Lust hat, die Schwinge auszubauen, sollte die Kette
nieten, wozu ein Vernietgerät vonnöten ist (evtl. in einer Werkstatt
ausleihen). Die meisten Ketten, die gerissen sind, sind am Schloss gerissen,
daher sollten Endlosketten montiert werden. Die Teilung ist 525 oder 5/8
x 1/16, die Originallänge 118 Glieder.
Ein beliebtes Mittel, die Lebensdauer des Kettensatzes zu reduzieren,
ist es, das Ritzel falsch herum zu montieren. Daher darauf achten, dass
bei korrekter Montage des Ritzels die Erhebung vom Motorblock weg zeigt
(meistens ist dann die Aufschrift auf dem Ritzel sichtbar). Beim Zerlegen
werden gerne die Schrauben vergnaddelt, mit denen das Kettenrad befestigt
ist. Wenn man den Ruckdämpfer zerlegt (bei ausgebautem Hinterrad leichte
Schläge von innen auf das Kettenrad, z.B. Hammerstiel durch die Speichen
stecken), kann man bequem mit einer ordentlichen Nuss auf die Muttern gehen
und alles bleibt heil.
Möchte man viel im Gelände rumgurken, kann eine kürzere
Übersetzung gewünscht sein. Hierfür wird meistens ein grösseres
Kettenrad montiert (z.B. 49 Zähne), dabei auch eine längere Kette
montieren (120 Glieder statt 118). Bei Verwendung eines kleineren Ritzels
(14 Zähne, 47er Kettenrad) kann eine Kette in Originallänge (118
Glieder) montiert werden. Die kürzere Übersetzung sorgt für
besseren Durchzug in allen Gängen und weniger Spritverbrauch bei überwiegend
niedrigen Geschwindigkeiten, bei hohen Geschwindigkeiten aber auch für
unangenehm hohe Drehzahlen und erhöhten Spritverbrauch.
Durch eine längere Übersetzung wird die Alp kaum schneller.
Wer auf höhere Endgeschwindigkeit aus ist, sollte sich eine Hayabusa
kaufen (bitte den Hardenduroumbau im Forum posten). Trotzdem gibt es gute
Erfahrungen mit einem 16er Ritzel im Strasseneinsatz, der Spritverbrauch
kann bei hohem Autobahnanteil auf unter fünf Liter gedrückt werden.
Auch 17er Ritzel wurden getestet und von drehzahlscheuen Zeitgenossen für
gut befunden. Hat schon mal jemand Kettenrad und Ritzel vertauscht?
Erhältlich sind grössere Ritzel und grössere Kettenräder
bei Hein Gericke und Götz, das 14er Ritzel beispielsweise
bei TAF (25 €) oder AFAM und Kettenräder bei
mo-tech:
TAF
GmbH
mo-tech
Kettenräder
Wegen des veränderten Abgas- und Geräuschverhaltens müsste
eine geänderte Übersetzung eingetragen werden, was aber eigentlich
eine Vollabnahme nötig macht und somit nicht praktikabel ist.
Die Kettenspannung muss ab und an nachgestellt werden. Eine
zu lose Kette kann an der Schwinge schleifen, die dafür einen Kunststoff-Schleifschutz
besitzt, der ab und zu kontrolliert werden sollte. Wenn er verschlissen ist,
kann er ersetzt, umgedreht oder mit Zweikomponentenkleber verfüllt werden. Schlimmstenfalls kann
eine extrem lose Kette sogar abspringen, was meistens zum Sturz führt.
Da sich die Kette bei Einfedern strafft, darf sie aber auch keinesfalls
zu straff gespannt sein, da sie sonst schnell verschleisst und dabei Getriebeausgangs-
und Radlager sehr stark belastet. Die Kettenspannung wird auf dem Seitenständer
stehend gemessen: Die Kette wird in der Mitte zwischen Ritzel und Kettenrad
einmal nach oben (zur Schwinge hin) und einmal nach unten gedrückt
und der Unterschied gemessen. Er sollte nach Honda zwischen 35 und
45 mm betragen, wobei man sich eher an den 45 mm orientieren sollte - es werden
sogar 50 bis 60 empfohlen, am besten unter Belastung testen. Nach
dem Spannen das Motorrad ein Stück schieben und wieder messen. Ist
die Spannung unterschiedlich, ist die Kette ungleichmässig gelängt.
Dagegen hilft das Wegschmeissen des Kettensatzes und Einbau eines Neuen.
Klapperts? Das schwarze Kunststoffgitter vor den Kühlern
klappert manchmal nervtötend, vor allem bei erhöhter Geschwindigkeit,
wenn der Fahrtwind draufbläst. Es lässt sich mit etwas doppelseitigem
Klebeband oder dergleichen problemlos fixieren. Wird es 'falsch' montiert
(vor die Seitenverkleidung statt dahinter) und dabei zwischen Seitenverkleidung
und Sturzbügel eingeklemmt, klappert es nie wieder. Man kann es auch
einfach weglassen. Manchmal klappert auch die Gabel, wenn das Gabelöl
sehr alt ist. Da hilft ein Wechsel.
Die Kühler müssen ordentlich entlüftet werden,
wenn das Kühlwasser gewechselt wurde: Die Einfüllöffnung
befindet sich am rechten Kühler. Dort muss randvoll aufgefüllt
werden; nach kurzer Motorlaufzeit ggfs. nachfüllen. Luftreste im Kühler
sorgen für schlechte Durchströmung und damit für zu heisses
Kühlwasser und frühes Anspringen des Lüftermotors.
Kühlwasser
wechseln
Die Kupplung ist irgendwann hinüber (40-60 Mm). Neben neuen
Belägen sollten dann auch neue Federn rein, vorzugsweise Original
(15 €). Zubehörfedern (10 €) sind meistens verstärkt
und erfordern wesentlich höhere Betätigungskräfte. Die Zubehörbeläge
von Lukas (60 €) sollen ganz brauchbar sein, wer auf Nummer sicher
gehen will, nimmt die Originalbeläge (80 €). Die Stahllamellen
können bedenkenlos weiterverwendet werden, wenn sie noch plan (Glasscheibe,
bis 0.3 mm ist in Ordnung) und nicht blau angelaufen sind. Nicht die Reihenfolge
beim Einbau verwechseln! Beim Zusammenbau neue Seitendeckeldichtung (4-14
€) nehmen.
How
to change the clutch (Deti)
Kupplungshebel aus dem Zubehör sind so eine Sache: Obwohl sie
aussehen wie Original, betätigen gewisse Modelle den Mikroschalter
in der Armatur nicht, Anlassen mit eingelegtem Gang ist dann nicht mehr
möglich. Daher möglichst Originalhebel verwenden (siehe Startet
man ..). Ist der Microschalter selbst kaputt, kann man ihn auch reparieren.
Microschalter
reparieren
Neu lackieren lohnt sich insbesondere dann, wenn man eine andere
Farbe wünscht. Hat man selber das umfangreiche Equipment dafür
nicht, sollte man die Sache einem Fachmann (-frau, -kind) überlassen.
Die Zwei-Komponenten-Lacke, die dort zum Einsatz kommen, entsprechen in
etwa der Originalqualität, während Sprühdosenlacke auf Lösungsmittelbasis
nur zur Reparatur kleiner Lackschäden, insbesondere
an Sturzbügeln und ähnlichem verwendet werden
sollten. Die Gleichmässigkeit, Lösungsmittelbeständigkeit
und Abriebfestigkeit solcher Lacke ist für grössere und beanspruchte
Flächen nicht zufriedenstellend. Die Flächen müssen natürlich
fett- und staubfrei sowie angerauht sein, auch die richtige Grundierung
jeweils für Metall- und Kunststoffflächen ist wichtig. Möglichst
Lack und Grundierung vom gleichen Hersteller verwenden, bei Kunststoffflächen
zusätzlich Weichmacher zumischen.
Die
LackFAQ
Die Lager der Alp halten auch nicht unbedingt ewig. Dafür
gibts Ersatz:
Die
Radlager der Transalp
Die
Lenkkopflager der Transalp
Nach Gerd geht das Einstellen des Lenkkopflagers ganz einfach, wenn man
über dem oberen Lager und der Rändelmutter zwei O-Ringe verbaut.
3/4"-Ringe aus dem Baumarkt passen. Die Ringe müssen gut in den
Dreiecksspalt gedrückt werden. Die Einstellmutter wird handfest
angezogen. Der obere der beiden O-Ringe kann auch weggelassen werden, wenn das Lenkerschloss nicht mehr einrastet.
Bei Arbeiten am Lenkkopflager den Hauptständer gegen Einklappen
sichern.
Die ProLink-Lager (ab 1989) gibts bei Honda oder
Emil Schwarz; Dimensionen bis 1996:
17.5*24.5*22 mm.
Der Lenker der TA geht zwar selten kaputt, wird aber trotzdem
mitunter gegen einen Alu-Lenker ausgewechselt, wie es ihn von der Firma
Renthal
gibt. Dieser ist unwesentlich leichter, angeblich stabiler, viel schöner
(auch in Gold-eloxiert passend zu den goldenen Felgen erhältlich)
und passt optimal mit den Acerbis-Handschützern zusammen. Kostet
rund 55 € und ist bei Zupin erhältlich.
Renthal
Sehr beliebt ist der Typ 6133, der auch als "Enduro Bend High", "Paris-Dakar"
oder "6.5 Inch" im Handel ist. Er ist etwas höher und breiter als
der Original-Lenker, eine Verlängerung der Züge ist aber nicht
notwendig. Nur die innenliegenden Kunststoffnasen müssen von den Armaturen
mit einem scharfen Messer abgeschnitten werden (der Original-Lenker hat
dort kleine Löcher). Der Lenker kommt mit einem Festigkeitsgutachten,
TÜV-Abnahme ist erforderlich.
Steht der Lenker schief, die Alp lässt sich aber problemlos vorn
einfedern (verspannte Gabel!), ist nur die Lenkerklemmung leicht verspannt,
was öfter vorkommt. Minimale Korrekturen lassen sich durch dezente
Schläge an das Lenkerende bei eingerastetem Lenkerschloss vornehmen,
etwas professioneller ist das Lösen einer Lenkerklemmung. Lenker ausrichten
und wieder festziehen.
Ist die Gummiaufnahme des Lenkers ausgeleiert, wird das Lenkgefühl
recht wabbelig. Dummerweise gibt es die Gummibuchsen nicht einzeln, sondern
nur zusammen mit der oberen Gabelbrücke. Durch Metall sollte man den
Gummi nicht ersetzen, da sonst starke Vibrationen am Lenker auftreten.
Die Buchsen lassen sich aber ganz gut aus Druckschlauch nachschnitzen.
Durch Unterlegscheiben M20 (oder selbstgedrehte Scheiben, Aussendurchmesser
32mm, Innendurchmesser 19mm, Stärke 4mm) lässt sich der Gummi
auch ausser Kraft setzen.
Wer viel im Stehen fährt und einen höheren Lenker wünscht:
Von SW
mo-tech oder Touratech
gibt es Lenkererhöhungen (30 und 50mm) für 40 €.
Ein Luftfilter kostet rund 30 € und ist alle 18 Mm fällig.
In letzter Zeit gab es öfter Originalfilter ohne Gummidichtung (Teile-Nr.
17230-MM9) vom Honda-Händler statt der Filter mit Dichtung (17230-MS6);
meistens lassen sich aber auch die alten Dichtungen wiederverwenden (kosten
sonst 9 €). Von Einweg-Luftfiltern aus dem Zubehör muss abgeraten
werden, da sie öfters Ursache für unruhigen Motorlauf und Fehlzündungen
sein können. Die erwähnenswerte Alternative zum Original ist
der Dauerluftfilter von K&N (60 €). Er ist problemlos auswaschbar
und besteht aus eingeöltem Baumwollgewebe, geliefert wird er betriebsfertig
eingeölt. Auswaschen und neu einölen fällt frühestens
alle 10 Mm an, laut Hersteller erst nach 80 Mm. Die optimale Reinigungswirkung
entfaltet er erst in leicht verschmutztem Zustand. Für Fahrten in
extrem staubiger Umgebung (Wüste) sollte man wegen des Verklebens
den Original-Luftfilter verwenden und den Ansaug-Gummischniepel am Luftfilterkasten
zur Sitzbank hin drehen.
Luftfilter
1 Mm (Megameter) = 1000 km = 1000000 m = 100000000 cm
Ein Modell von der Transalp gab es früher mal von Tamiya.
Leider gibt es keins mehr. Wer eins entdeckt, bitte schnell im Forum
Bescheid geben.
Motorschutz: Ein Name, den das Kunststoff-Zierschürzchen
der TA kaum verdient. Er ist zwar aus gutem Material und ohne weiteres
nicht kaputtzukriegen, schützt aber den Motor nicht von unten. Ein
Ersatz kostet ausserdem 260 €. Um den Motor rundum zu schützen,
kann man sich einen Motorschutz selberbauen, den vorhandenen mit Alublech
verstärken, einen gebrauchten einer alten Africa Twin (XRV 650, RD03)
mit ein paar Modifikationen anbauen oder das Modell eines Fremdherstellers
montieren: SW
mo-tech stellt einen recht günstigen her (130 €), der
von African Queens ist erheblich teurer (650 €). Den Motorschutz
einfach wegzulassen ist zumindest eine optische Verbesserung.
Alu-Motorschutz
für die Transalp
Custom
engine guard (Deti)
Denk immer an die Mahnung: Mit dem Öl nich sparsam sein
- denn der Ölstand hat wesentlich mehr Einfluss auf die Lebensdauer
des Motors als die Sorte. Der Ölstand wird bei senkrecht gehaltener
Maschine (weder Haupt- noch Seitenständer) auf ebenem Untergrund gemessen,
dabei den Peilstab nicht einschrauben. Ein besonderes Öl ist für
die Alp nicht vonnöten, der Motor hält auch so (fast) ewig. Mit
der Viskosität am Besten an die Empfehlung des Herstellers halten, mit
mineralischem 10W40 oder 15W40 macht man nichts falsch.
Und: Finger weg von Wundermitteladditiven, allen voran denjenigen, die
PTFE enthalten (z.B. Slick50). Beim Ölwechsel neue Dichtscheibe verwenden,
Ölablassschraube: M14 x 1.5
Motoröl
Motorölwechsel
Oil
FAQ
Spezifikationen
Stärkerer Ölverbrauch kann vor allem bei älteren Motoren
(bis etwa Bj. 1990) bei höheren Kilometerleistungen auftreten. In
der Regel hilft ein Austausch der Ventilschaftdichtungen, Steuerketten
und Kupplung gleich mit überprüfen. Den Motor zur rechten Seite
hin ausbauen. Beim kleinsten Anzeichen eines Benzinlecks ins Öl (Öl im Luftfilterkasten, Benzingeruch im Öl, zuviel Öl im Ablaufschlauch)
nicht mehr weiterfahren, sondern sofort die Vergaser checken (Schwimmernadelventil undicht wegen unkorrekter
Schwimmereinstellung) und das Öl wechseln. Kann sonst zu schweren Motorschäden
führen.
Ölfilter sollte man originale nehmen; es gibt ein günstiges Set mit
Ölfilterschlüssel. Der MANN-Filter MW64 wurde aber auch schon verwendet.
Pendeln (Shimmy) ist recht unangenehm und kommt manchmal bei
höheren Geschwindigkeiten vor. Da es eine ganze Liste von Ursachen
haben kann, muss man alle Möglichkeiten überprüfen:
1. Problematische Reifenkombination, falscher Luftdruck, Reifen stark/ungleichmässig
abgenutzt.
2. Lenkkopflager falsch eingestellt oder kaputt: Bei entlastetem Vorderrad
muss sich der Lenker von Anschlag zu Anschlag leicht drehen lassen, er
darf nicht in irgendeiner Stellung leicht einrasten oder Spiel haben. Steht
das Vorderrad an einer Wand und drückt man am Lenker das Motorrad
kräftig nach vorne, darf kein Spiel spürbar sein und kein Knackgeräusch
aus dem Lenkkopflager kommen.
3. Ausgelutschte Schwingenlager: Bei entlastetem Hinterrad darf die
Schwinge auch bei kräftigem Rütteln kein seitliches Spiel haben.
4. Speichen locker: Mit Schraubenschlüssel rundum leicht anschlagen
und auf Klangbild achten.
5. Höhen/Seitenschlag einer Felge, schlecht ausgewuchtet.
6. Problematische Beladung (die Alps bis Bj 89 haben ein etwas weiches
Heck, evtl. Probleme mit Koffern), Beladung zu weit hinten (Topcase). Schwere
Gegenstände im Tankrucksack oder in Seitenkoffern/Packtaschen transportieren
(mittig und schwerpunktnah, siehe auch Gepäck).
7. Radlager vorn oder hinten nicht in Ordnung (Spiel).
8. Federung zu weich eingestellt, Feder oder Dämpfung ausgelutscht
9. Flatternde Kleidung, krampfhaftes Festhalten am Lenker
Normalerweise wird keiner dieser Punkte allein zum Pendeln führen, aber
eine Kombination von zwei oder drei dieser Punkte ist häufig dafür
verantwortlich. Hilft alles nicht, lässt sich der Nachlauf etwas verlängern,
indem man am hinteren Federbein die Federbasis zurücknimmt; auch der
Einbau von progressiven Gabelfedern (siehe Fahrwerk zu
weich) verringert die Pendelneigung.
Reifen sind ein ewiges Thema. Auch hier muss auf die Übersichten
verwiesen werden, da es zu viele Faktoren gibt, die die Entscheidung beeinflussen
(Fahrwerk, Fahrergewicht, persönliche Vorlieben..). Die wichtigste
Entscheidung ist die zwischen Stollenreifen (mehr Grip im Gelände,
evtl. bei Nässe sowie im Winter, mehr Laufgeräusch, etwas mehr
Spritverbrauch, weniger Haltbarkeit) und Strassenreifen (halten länger,
dafür meist etwas teurer, leiser ..). Wenig falsch macht man jedenfalls
mit den Klassikern Continental TKC 80 (Stolle mit Strasseneignung, häufigere
Schotter- und gelegentliche Geländeeinsätze) sowie Metzeler Enduro
4 (strassenorientierter Reifen, auch für gelegentliche Schotterpisten
gut), der aber in seltenen Fällen Lenkerpendeln mitverursacht. Wer
nicht ständig Luft nachfüllen will, sollte aber keinen Continental-
oder Metzeler-Schlauch
verwenden, sondern z.B. einen synthetischen Michelin-Schlauch. Naturkautschukschäuche verlieren
langsam Luft, sind aber sicherer im Gelände, weil bei einer Beschädigung die Luft langsam durch das Loch entweicht. Synthetikschläuche halten den
Druck gut, können bei Beschädigung aber platzen.
Die meisten Reifen sind vorgewuchtet, ein Farbpunkt markiert die leichteste Stelle. An diese Stelle gehört das Ventil montiert.
Die neue Alp (PD10) hat darüberhinaus noch eine Typenbindung,
dass heisst, dass nur die Reifen montiert werden dürfen, die im Fahrzeugbrief
und -schein explizit aufgelistet sind. Für andere Reifen benötigt
man eine Freigabebescheinigung, die mitgeführt werden muss. Diese
gibt es beim Reifenhändler oder bei
Metzeler
per Faxabruf (089/6663 2223).
Reifen
für die Transalp
Tires
(Deti)
Reifenliste
von Honda Österreich
Die Reparaturanleitungen aus dem Bucheli-Verlag sind
recht beliebt und kosten 22 €. Leider behandelt die für die Transalp
nur das älteste Modell. Auch für die neueren Modelle ist sie
sehr nützlich, häufiges Umdenken ist jedoch erforderlich. Ausführlicher
ist das Honda Werkstatthandbuch. Es kostet 70 €, für Modelländerungen
gibt es jeweils Ergänzungsbände. Mit allen Ergänzungsbänden
ist man dann schon bei 140 €.
Literatur
zur Honda XL600V Transalp
Original
Microfiches (Download)
Damit der Schalthebel nicht verbiegt, wenn man die Alp abends
in die Ecke wirft, kann man einen klappbaren anbauen. Jeder Zubehörhändler
hat einen solchen für die Alp im Katalog, aber keiner hat ihn wirklich
da. Den Originalhebel für die Africa Twin anbauen klappt aber, und
der klappt schon von sich aus. MTX 80-200 passt auch, XR/XL ist etwas länger,
für Leute, die auf grossem Fuss leben.
Der Scheinwerfer der Transalp ist eigentlich schön hell.
Wem er nicht hell genug ist, sollte einen Phillips Premium oder
Osram
H4 Super Einsatz reinmachen (rund 8 €), diese bieten rund 30% mehr
Lichtausbeute bei gleichen Leistungsdaten (60/55W) und somit auch gleicher
Hitzeentwicklung. Die Lebensdauer ist etwas kürzer, vor allem unter
rauhen Bedingungen. Bei starkem Offroad-Anteil sind sie daher nicht zu
empfehlen, eine gelegentliche Schotterpiste kann man auch mit Standlicht
fahren.
Zum Auswechseln der Birne (ab 1991) den Stecker abziehen (seitlich
zusammendrücken), Gummitülle wegnehmen, und rechts von der Birne
den Drahtbügel aushängen, der nach links geschwenkt wird. Beim
Einbau auf richtige Lage der Birne und der Gummitülle achten. Die
Aktion ist recht fummelig, sind die Flossen zu dick, muss die graue Cockpitverkleidung
ab.
Einen Ersatz für den Original-Scheinwerfer für Baujahre bis
'93 gibt es vom Suzuki Alto (Bj. 82-85), Hella-Nr. 1AE003427-021, Bosch-Nr.
Bosch-Nr.: 0301019101, für rund 30 €. Er passt problemlos, sieht
aus wie Original und macht besseres Licht.
Doppelscheinwerfer lassen sich nicht ohne weiteres montieren, da die
Öffnung in der Verkleidung zu klein ist. Wer mehr Leistung möchte
(z. B. 55/100 Watt), muss unbedingt Kabel mit angepasstem Querschnitt verlegen.
Bei dieser Lösung steigt auch die thermische Beanspruchung des Scheinwerfers
und der Lampenfassung, sodass ein Zusatzscheinwerfer wohl eher Sinn macht.
How
to mount a stronger headlamp (Deti)
Halogen-Page
(Arnim)
Bei den neueren Alps (ab 1991) läuft die Höhenverstellung
anders: Unter der grauen Cockpitverkleidung findet sich rechts oben am
Scheinwerfer die Schraube( (mit langem Schraubenzieher zwischen Drehzahlmesser
und Hilfsrahmen durchgehen). Unten links am Scheinwerfer ist die Schraube
für die Rechts/Linksverstellung.
Das vordere Schutzblech der Transalp ist recht nah am Rad montiert,
was im Gelände problematisch sein kann - kommen Steine oder Dreck
zwischen Rad und Schutzblech, kann letzeres brechen oder ersteres blockieren,
was dann zum Sturz führt. Abhilfe kann man schaffen, indem das Originalschutzblech
mit Blechstreifen etwas höhergelegt wird, was einfach zu bewerkstelligen
ist und die Originaloptik erhält. Meins ist 38 mm höhergelegt,
viel mehr ist nicht drin, weil es sonst beim starken Einfedern an der Frontverkleidung
anschlägt. Die Modifikation kann ab Baujahr 1994 nicht mehr empfohlen
werden, da das neue Design weniger Platz lässt. Alternativ kann ein Zubehör-Kotflügel an der
unteren Gabelbrücke montiert werden, der Aufwand ist grösser
und die Optik ändert sich. Ausserdem gibt es zusätzliche Probleme
mit der PD10. Auf jeden Fall muss der Gabelstabilisator montiert bleiben.
Schutzblech
hochlegen (Carlo)
Passen tut ausserdem das Schutzblech nebst Gabelprotektoren der Africa
Twin und mit etwas Gebastel auch die Gabelprotektoren der KTM Adventure
(mit Neopren-Faltenbälgen).
Die Schwinge des Hinterrads umfasst die ProLink-Hebelei, die
bei den alten Alps (bis 1988) in Bronzebuchsen gelagert ist. Die neueren
haben Nadellager, die auch in die alten Alps passen sollen. Die Schwingenlager
sind Normteile mit der Bezeichnung 2016 für 20mm-Wellen und kosten
5 €, die Pro-Link Lager gibt es nur gemeinsam mit der Hebelei.
Eine Alternative ist Emil Schwarz, für 250 € werden
dort alte Alps umgerüstet (Schwinge muss eingeschickt werden). Neben
den Nadellagern gibts beim Umbau zusätzliche Schmiernippel.
Unbedingt sollte man die Umlenkhebelei beim Kettenwechsel schmieren
(siehe Kettensatz). Die Dichtungen sind gegebenenfalls
bei Honda einzeln erhältlich.
Eine Africa-Twin-Schwinge wurde auch schon verbaut:
Africa
Twin Schwinge
Scottoiler sind kleine nette Kerlchen, die einem die
lästige Arbeit des Ketteschmierens abnehmen. Sie lassen dosierbare
kleine Mengen Öl kontinuierlich auf die Kette fliessen, wenn der Motor
läuft (unterdruckgesteuert). Im Gegensatz zu Kettenfett gehen die
Ölflecken auf der Felge problemlos mit dem Dampfstrahler ab. Nach
Herstellerangaben hält der Kettensatz mit Scottie dreimal so lang,
was wohl etwas übertrieben ist. Die Lebensdauer der Kettensätze
verlängert sich aber wohl schon genug, um die Kosten von 100 €
zu amortisieren. Billiger (je nach Pfundkurs) ist er im Direktvertrieb,
das soll aber mitunter Probleme geben:
Scottoilers (Scotland) Ltd. 106 Clober Road, Milngavie, Glasgow
Scotland, G62 7SR U.K. Tel: +44 141 955 1100 Fax: +44 141 956 5896
Different
ways to mount a scottoiler (Deti)
Kettenöler
(Deti)
Der Schwaboiler
als low-budget-Lösung
Helmuts
Scottie Seite
TM
accessories: Scottie für 110 € incl. Versand
bestellen
Der Schniepel, aus dem das Öl träufelt, muss übrigens
so eingestellt werden, dass er (fast) das Kettenrad berührt. So fliesst
das Öl am Kettenrad entlang und schmiert die Kettenmitte (die Rollen
der Kette und die Kontaktflächen zu Kettenrad und Ritzel). Nimmt die
Kette das Öl direkt auf, fliesst es in die Rille, wo die O-Ringe sind,
und das auch nur auf einer Seite. Diese Rille muss nicht geschmiert werden,
da die O-Ringe ein Fett-Reservoir für die Lebensdauer der Kette versiegeln.
Genug Öl, um die O-Ringe geschmeidig zu halten, bekommen sie auch
ab, wenn das Öl zur Kettenmitte fliesst.
Als Ölfüllung wird gern Kettensägenöl genommen. Nie biologisches nehmen!
Sägekettenhaftöl von Stihl (teilsynthetisch) und Avia (S) geht.
Will der Scottie mal nicht mehr, ist meistens hinten der Auslauf oder
der Durchflussbegrenzer (poröses Kunststoffkügelchen im hinteren
Teil) verstopft. Wenn reinigen nicht hilft, gibts auch Ersatzteile zu kaufen.
Wer die Kette lieber mit Kettenfett aus der Sprühdose pflegt,
sollte kein Teflon-Spray nehmen, sondern S100 oder Castrol. Geheimtip ist
HKS Czech, aber auch teuer und schwer zu kriegen.
Andere Kettenöler gibt es inzwischen auch:
- Chaintec von Hein Gericke, elektrisch, ~90 €
- CLS200
- Pro-Oiler,
elektronisch, ~200 €
- McCoi,
elektronisch zum Selberbasteln, ~110 €
- Kettenoeler,
mit Magnetventil
Ein Sigma-Tacho ist eigentlich für Fahrräder
konzipiert. Da diese netten Geräte aber bis 300 km/h funktionieren,
sind sie bei Motorradfahrern sehr beliebt. Am Vorderrad muss ein Magnet
montiert werden, in einem Reed-Kontakt (Geber), der in geringem Abstand
montiert sein muss, wird ein kurzer Schaltkontakt ausgelöst, wenn
der Magnet vorbeiflitzt. Aus der Frequenz dieser Kontakte und dem (eingegebenen)
Radumfang wird die Geschwindigkeit errechnet. Je nach Modell werden noch
die Uhrzeit, die Fahrzeit, Tageskilometer, Gesamtkilometer, Durchschnittsgeschwindigkeit
und Höchstgeschwindigkeit angezeigt. Für die Verwendung am Motorrad
muss das Kabel verlängert oder ein Kabelsatz für Fahrrad-Hinterräder
verwendet werden. Die meisten Sigmas werden bei den TA's links montiert,
dafür wird der Magnet an die schwarze Plasikscheibe in der Bremsscheibe
geklebt oder geschraubt, der Geber wird mit Kabelbindern am Gabelstandrohr
befestigt. Alternativ kann der Magnet rechts in einer Speiche befestigt
werden, der Geber kommt dann an die Tachowelle.
Es gibt Sigmas mit Funkübertragung, was allerdings aus
zwei Gründen problematisch ist: 1. Die Übertragungsdistanz ist
recht lang im Vergleich zum Fahrrad, und 2. funktioniert die Übertragung
laut Fachmensch nur bis 130 km/h. Es ist auch von Störungen durch
die Zündanlage die Rede gewesen. Von Cateye gibt es einzelne
Magneten: Flacher, quaderförmiger Magnet (evtl. für die BS-Achs-Abdeckung),
Teile-Nummer 166-5130 und einen zum an die Speichen schrauben, Teile-Nummer
166-5120 für jeweils 4 € im Fahrradhandel. Die Firma führt
auch eine hässliche Beleuchtung mit Batteriebetrieb, eine recht hübsche
mit 12V-Anschluss gibt es bei Polo für 15 €.
Mounting
.. (Deti)
Anbau
.. (Volker)
Die
Radltachoseite (Helmut)
Mit Hilfe eines externen Gebers lässt sich aus einem Sigma-Tacho
auch eine Benzinverbrauchsanzeige basteln. Die Schaltung ist auch als Fertigmodul
erhältlich.
Spritmesser
(Possi)
Fertigmodul
Die Sitzbank der TA ist nur bedingt langstreckentauglich. Der
Schaumstoff ist zu weich, sodass etwas schwerere Jungs fast direkt auf
dem halbrunden Plastikteil sitzen. Von Götz gibt es einen härteren
Sitzkern (50 €), der jedoch nicht immer die optimale Passform hat.
Ein örtlich ansässiger Sattler kann zu gutem Preis sowohl einen
besseren Sitzkern machen wie die Bank neu beziehen, auf Wunsch auch höher,
niedriger oder sonstwie besonders. Selberpfuschen lohnt selten, Sattler
sind normalerweise ihr Geld wert. Trotzdem eifrig Preise vergleichen; Sitzbankbezug:
Etwa 50-80 €; Sitzbank mit Kern 100-250 €. Wer keinen Sattler in der
Nähe hat, kann die Bank auch zu Jungbluth schicken.
Saddle
(Deti)
Götz
Jungbluth
Sitzhöhe: Zu hoch - da kann leicht Abhilfe geschaffen werden.
Sollen es nur ein paar Zentimeter sein, lassen sich die Gabelrohre nach
Lösen der Schrauben der Gabelbrücken ein wenig weiter durchstecken,
durch Verstellen der Federbasis am Federbein kommt das Heck ein bisschen
tiefer. Reicht das noch nicht, empfiehlt es sich, die Sitzbank abpolstern
zu lassen. Hat den Vorteil, dass die Sitzqualität gleich mitverbessert
werden kann. Weiterhin gibt es auch geänderte Umlenkhebel (von Stauch
[4 cm tiefer, PD06/10] für 160 € und Emil Schwarz [2 cm
tiefer, PD06] für 260 €) sowie kürzere Federbeine (noch
teurer) für die TA. Dies kann jedoch die Schräglagenfreiheit
beeinträchtigen, ausserdem muss der Seitenständer angepasst werden.
Stauch
Emil
Schwarz
Sitzhöhe: Zu niedrig - meistens ist eher höhere Bodenfreiheit
erwünscht. Dies geht durch eine längere Gabel wie die der XR
600 oder der Africa Twin (inclusive der Gabelbrücken - die Dominator-Gabel
passt auch direkt), und ein verlängertes Federbein (zum Beispiel von
White
Power oder Öhlins). Dies erhöht die Geländegängigkeit
noch wesentlich mehr als ein härteres Fahrwerk, ist aber auch viel
mehr Aufwand. Das Africa Twin RD07-Federbein passt auch in die Transalp
('93), ist etwa 5 mm länger, härter und illegal.
Kais
Umbau auf Transalpia
XR
600-Gabel , Africa
Twin-RD03-Gabel und Africa
Twin-RD04-Gabel (Carlo/Jonny)
Hardenduro-Umbau
(XR 600, Stefan)
Die Speichen sind vor allem bei PD10 manchmal locker oder gebrochen,
das Material ist nicht gerade vom Feinsten. Beim Nachziehen vorsichtig
agieren, um keinen Höhenschlag zu bekommen, ein leichter Seitenschlag
ist weniger kritisch. Zum Ersetzen der Speichen sollte eine Radspannerei
aufgesucht werden, ähnlich wie bei Sattlern bekommt man in diesen
(inzwischen recht seltenen) Werkstätten gute Arbeit für sein
Geld und kompetente Beratung. Edelstahlspeichen sind eine gute Wahl.
Startet man die Alp, springt der Motor an, wenn 1. der Killschalter
auf RUN steht (bei Stellung OFF dreht der Motor bis Bj 93 aber trotzdem
durch, wenn das nicht modifiziert
wurde) und 2. kein Gang eingelegt ist oder bei eingeklapptem Seitenständer
die Kupplung gezogen wird. Funktioniert das Starten im Leerlauf nicht,
und brennt auch die Leerlaufkontrollleuchte nicht, muss wegen Abnutzung
der Leerlaufkontrollleuchtenschalter ersetzt werden (Alp auf Hauptständer,
dann fliesst kein Öl aus). Zur Diagnose und als Provisorium kann der
Schalter ohne die Unterlegscheibe montiert werden, er tuts dann noch ein
Weilchen.
Wechsel
des Leerlaufschalters
Lässt sich die Alp bei eingelegtem Gang nicht starten, wird der
Microschalter in der Armatur nicht betätigt. Beim Durchziehen des
Kupplungshebels muss ein leises *clic* zu hören sein, klingt genau
wie der Bremslichtschalter am Handbremshebel. Wird er nicht betätigt,
hat man in der Regel entweder einen Kupplungshebel aus dem Zubehör
(siehe Kupplung), oder der Kupplungshebel wurde bei
einem Sturz etwas verzogen. Eher selten hat der Microschalter den Geist
aufgegeben, er lässt sich zerlegen und mit Kontaktspray reinigen.
Reparatur
des Microschalters
Startet die Alp nicht, weil die Batterie platt
ist, kann man sie anschieben, was etwas mühsam ist. Bei Starthilfe
durch ein Auto sollte dessen Motor nicht laufen.
Einen Streetfighter-Umbau gibt es auch schon.
Streetfighter
Sturzbügel sind eines der beliebtesten Zubehörteile
zur Transalp. Da ein Satz Sturzbügel in der Regel weniger kostet als
eine einzelne Seitenverkleidung, haben sie sich schon nach einem Sturz
oder Umfaller amortisiert. Sie erhöhen ausserdem die Transportkapazität,
insbesondere für Blumensträusse und Tiefkühlpizzen. Es gibt
sie von verschiedenen Herstellern:
Five Stars - die gängigsten Sturzbügel. Die Montage
ist kein Problem, das Material ist 5*-typisch recht weich. Sie verbiegen
daher bei Belastung meistens, lassen sich aber auch gut wieder geradebiegen.
Die obere Schraubbefestigung an den Kühlern soll bei einem Sturz brechen
können, was einen Kühler kosten kann. Daher an dieser Stelle
Edelstahlschrauben verwenden. Wem diese Befestigung partout nicht gefällt, kann
sie auch so umbauen, dass die Bügel wie bei denen von mo-tech mit einer
Schelle am Rahmen befestigt werden.
Hepco und Becker - der bekannte Hersteller liefert TA-Sturzbügel
in schwarz und weiss, leider gab es jedoch häufig erhebliche Probleme
mit der Passgenauigkeit, sodass die Montage sehr schwer oder unmöglich
wird. Eine ganz alte Serie soll sich sogar beim scharfen Bremsen mit dem
Kotflügel verhaken können. Inzwischen treten diese Probleme aber
wohl nicht mehr auf.
SW-Mo-Tech stellt Sturzbügel her, die oben nicht an den
Kühlerschrauben, sondern mit einer Schelle am Rahmen befestigt werden.
Motad stellt Edelstahl-Sturzbügel her, die allerdings auch
an den Kühlerschrauben befestigt sind. Gibt es zum Beispiel bei
MGH
(dort gibt es auch AFAM etc.)
African Queens stellt recht professionelle Teile aus 22mm-Rohr
her, die sehr stabil sind und entsprechend nah an der Verkleidung montiert
werden.
Bilderauf
Transalpia
Sturzbügel sollten möglichst spannungsfrei eingebaut werden,
um Spannungsrisskorrosion zu verhindern. Beim Selbstbau ist darauf zu achten,
dass die Konstruktion nicht stabiler wird als der Rahmen.
Sturzbügel
für die Alp
Crashbars
(Deti)
Ein Super Moto Umbau ist optimal für die Rollerfahrer unter
den Alpern: Kleinere und fettere Räder, z.B. 17" vorn, 320 mm Bremsscheibe,
fettere Felge hinten. Nötig ist noch eine Tachoangleichung und TÜV-Eintragung,
gibts komplett bei HE
Motorsport in Freilassing oder bei
ABP-Racing.
So oder so wirds nicht ganz billig.
Gernots
Umbau
Geht der Tachometer nicht mehr, die Welle ist aber in Ordnung und nicht abgerutscht, ist
zumeist das Zahnrad im Antrieb an der Vorderachse defekt. Das Ersatzteil (44806-KF0-000) kostet
24 €, zum Schmieren unbedingt nur säure- und
harzfreies Fett verwenden. Mitunter sind statt der Zähne auch die Mitnehmerlaschen am Zahnrad gebrochen. Auf jeden Fall vor dem Austausch
die Leichtgängigkeit der Metallschnecke im Tachoantrieb prüfen und sorgfältig
alle Plastikspäne entfernen. Ist da was kaputt, am Besten gleich einen neuen Tachoantrieb beim
Gebrauchtteilehändler auftreiben. Manchmal hat sich das Zahnrad bei hoher Laufleistung auch nur auf der rechten Seite eingeschliffen, so dass die
Mitnehmerlaschen überrutschen. In diesem Fall kann man auch einfach Unterlegscheiben dazwischenlegen.
Der Tachoantrieb der XL500R passt und hat eine Metallschnecke.
Der Tank der Transalp lässt sich durch den der alten Africa
Twin ersetzen (RD04), dieser hat mehr Volumen (24 l). Eine Füllstandsanzeige
(Geber möglichst mit dem Tank mitkaufen) und Benzinpumpen sind noch
zusätzlich zu montieren. Probleme gibts beim California-Modell der
US-Alp, das ominöse Sekundärluftsystem muss da noch verlegt oder
rausgeschmissen werden. Der Tankdeckel ist leider wie beim Original sehr
warzig gestaltet. Der Deckel der AT RD04 passt auch, allerdings braucht es einen
zweiten Schlüssel. Der Deckel der MTX 80 ist am flachsten und braucht keinen
Schlüssel. Sehr grosse und sehr teure Tanks sowie Hecktanks für die Alp gibt
es bei African Queens. Benzinverbrauchsanzeige siehe Sigma-Tacho.
Mehr
Sprit für die Transalp
Wenn der Benzinhahn suppt, möglichst keinen neuen andrehen lassen
(150 €). Es gibt von Honda einen Reparatursatz (40 €),
der alle Teile enthält, die einem entgegenfallen, wenn man das Ding
auseinanderschraubt (beide Membrane, 4 Schrauben, Feder, Zwischenring,
Distanzstück, Verschlussdeckel); Honda Teile-Nr.16953ME5005. Einen
entsprechenden Satz gibt es inzwischen aber auch bei Louis für rund 15 €.
Die Temperaturanzeige der Alp ist ein rechtes Schätzeisen:
Bei manchen Alps steigt sie deutlich an, bei den meisten bewegt sie sich
nur leicht vom linken Rand weg. Manche halten es deshalb für nötig,
eine (digitale) Öltemperaturanzeige nachzurüsten, erhältlich
beispielsweise von Conrad oder Götz. Der Geber wird
anstelle der Ölablassschraube (14 x 1,5) eingesetzt. Normalerweise
hat man es aber im Gefühl, wann die Alp warm ist.
Conrad
Electronic
Goetz
Wer die Alp tunen will, kann einen Motor der Africa Twin einbauen
oder anderweitig viel Geld ausgeben:
Tuning
für die Alp
Bei Basteleien mit Wunderauspufftöpfen und Vergaserbedüsungen
ohne wirklich ordentliches Equipment (Prüfstand) ist noch nie was
Gescheites herausgekommen.
Der TÜV freut sich in Deutschland alle zwei Jahre,
wenn wieder eins von diesen sehr schönen Motorrädern zur Hauptuntersuchung
kommt. Aber auch manche Zubehörteile sind eintragungspflichtig, sodass
eine Sonderabnahme fällig ist. Wer nicht zuviel Papierkram schleppen
will, kann auch die Teile eintragen lassen, die eine separate Betriebserlaubnis
haben (die man sonst mitführen muss). Eine Alternative zum TÜV
ist die DEKRA. Manche Umbauten sind nicht ohne Demontage sichtbar
(z.B. Gabelfedern), sodass es kein Problem ist, mit solch illegalem die
Hauptuntersuchung zu meistern. Pflückt aber nach einem Unfall ein
Sachverständiger die Klumpalp auseinander, gibt es ziemlich lange
Ohren (und in Folge auch lange Gesichter). Daher lieber eintragen lassen,
mehrere Sachen auf einmal einzutragen kommt billiger. Plant man einen Umbau
oder etwas Neues, macht es Sinn, den Umbau mit dem Prüfer seines geringsten
Misstrauens vorher durchzusprechen.
TÜV
DEKRA
Der TÜV bietet
verschiedene Broschüren als pdf-download an, beispielsweise über [pdf]
Umbauten
am Motorrad. Die Broschüren sind auch in den TÜV-Niederlassungen
erhältlich.
Das Ventilspiel beträgt im Gegensatz zu den ersten Alps
(und der Beschreibung im Büchi-Buch!) ab Baujahr 1989 (ab Motornummer
PD06E-2200001 bzw. PD06E-3200001 für die 2G-Modelle mit 27 PS) Einlass
0.15 (+/-0.02) mm und Auslass 0.20 (+/-0.02) mm, früher (Baujahr 1988
und 1989 US-Modell) Ein- wie Auslass 0.10 mm. Im Zweifelsfall die Bedienungsanleitung
konsultieren. Eine weitere Möglichkeit bei Zweifelsfällen ist, nach der
Ritzelverzahnung zu schauen, die sich mit dem Ventilspiel geändert hat. Zum Einstellen der Ventile eignet sich eine kleine Spitzzange
oder ein Heizungs-Entlüftungsschlüssel.
Adjust
valve clearance (Deti)
Die Vergaser der Alp sind eine komplizierte Angelegenheit. Wem
diese Information noch nicht reicht, findet hier mehr:
Liste
Bedüsung / Modelljahr (Deti)
Häufige Ursache für ein unterschiedliches Kerzenbild der
beiden Zylinder kann, gerade bei älteren Alps, ein hängengebliebener
Chokekolben sein.
Known
Problems (Deti)
Bei einem Durchzugloch im mittleren Drehzahlbereich kann es helfen, die Düsennadeln höher zu hängen: Passcheiben (oder Nylon/Aluscheiben) mit 3 mm
Innenloch (aussen 6 mm, 0,1 oder 0,2 mm dick) werden unter die Düsennadeln geklemmt. Der Erfolg muss beim Fahren getestet werden.
Die Verkleidung lässt sich bei Beschädigung selbst
reparieren. Bei Rissen empfiehlt es sich, einen Streifen Alublech von hinten
aufzukleben. Mittel der Wahl ist Zwei-Komponenten-Kleber. Auch Heisskleber
ist geeignet, aber dabei ist das Werkstück möglichst vorzuwärmen.
Kratzer kann man mit dem Honda Lackstift überdecken (10 €).
Wer dafür zu geizig ist, kann im Modellbauladen möglichst gut
farblich passende Acrylfarbe kaufen (1 € pro Döschen). Auf den
Kratzer pinseln und mit Küchenpapier drüberwischen, sodass die
Farbe nur im Kratzer sitzt. Ist dann fast unsichtbar. Auch Stückchen
von den Original-Aufklebern sind zur Reparatur von
Lackschäden gut geeignet. Für grössere Flächen siehe
auch lackieren. Zum Schutz der Verkleidung ist die
Montage von Sturzbügeln sehr sinnvoll.
Reparatur
der Verkleidung
Verkleidung
schweissen
Warnblinkanlagen: lassen sich prima selberbasteln, da sich die
Blinkfrequenz nicht ändert, wenn man die rechten und linken Blinker
gleichzeitig anschaltet. Man benötigt also nur einen zweipoligen Schalter,
oder einen einpoligen Schalter und zwei Dioden, um sie zu konstruieren.
Die Blinkerkabel werden angezapft, alternativ kann man ein kurzes Kabel
an die Kontakte in der linken Armatur anlöten.
Die
Dioden-Lösung (Deti)
Warnblinker
(Michi)
Möchte man die Konstruktion so auslegen, dass die Warnblinkanlage
auch dann anbleibt, wenn die Zündung ausgeschaltet wird, sich jedoch
bei ausgeschalteter Zündung trotzdem nicht einschalten lässt,
muss wesentlich mehr Aufwand getrieben werden:
Phils
Warnblinker (mit integriertem Heizgriffregler)
Wert ist deine Alp immer so viel, wie jemand anders bereit ist,
dafür zu bezahlen. Bei Schwacke
gibt es eine grobe Einschätzung. Zu- und Kilometerstand können
Abweichungen in die eine oder andere Richtung verursachen. Gängiges
Zubehör wie Sturzbügel, Kofferträger oder Hauptständer
ergeben einen leichten Mehrwert, exotisches Zubehör eher nicht (besser
einzeln verkaufen). Wer seine Alp vor dem Verkauf in einen seriennahen
Zustand (zurück-)versetzt, wird sie leichter los.
Der Windschutz durch die TA-Scheibe ist eher mässig. Dank
Zubehörhändlern gibt es die Möglichkeit, ihn noch wesentlich
zu verschlechtern. Es gibt zwar auch positive Erfahrungen, aber die Abhängigkeit
von Grösse, Gewicht, Baujahr der TA, persönlichen Vorzügen
und anderem lässt keine allgemeingültigen Aussagen zu, sodass
man leider selbst ausprobieren muss. Wer Probleme mit dem Lärm auf
der Autobahn hat, kann sich mit Ohrstöpseln behelfen. Eine weitere
Möglichkeit sind selbstgebaute Spoiler.
Windshields
(Deti)
Verkleidungsscheibe
kürzen
Sehr
grosse Verkleidungsscheibe
Verkleidungsumbauten
Zündkerzen hat die Transalp vier, was sich interessanterweise
noch nicht überall herumgesprochen hat.
Zündkerzen
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