Sturzbügel

Sturzbügel sind eines der beliebtesten Zubehörteile zur Transalp. Da ein Satz Sturzbügel in der Regel weniger kostet als eine einzelne Seitenverkleidung, haben sie sich schon nach einem Sturz oder Umfaller amortisiert. Sie erhöhen ausserdem die Transportkapazität, insbesondere für Blumensträusse und Tiefkühlpizzen. Es gibt sie von verschiedenen Herstellern:

Five Stars - die gängigsten Sturzbügel. Die Montage ist kein Problem, das Material ist 5*-typisch recht weich. Sie verbiegen daher bei Belastung meistens, lassen sich aber auch gut wieder geradebiegen. Die obere Schraubbefestigung an den Kühlern soll bei einem Sturz brechen können, was einen Kühler kosten kann. Daher an dieser Stelle Edelstahlschrauben verwenden. Wem diese Befestigung partout nicht gefällt, kann sie auch so umbauen, dass die Bügel wie bei denen von mo-tech mit einer Schelle am Rahmen befestigt werden.

Hepco und Becker - der bekannte Hersteller liefert TA-Sturzbügel in schwarz und weiss, leider gab es jedoch häufig erhebliche Probleme mit der Passgenauigkeit, sodass die Montage sehr schwer oder unmöglich wird. Eine ganz alte Serie soll sich sogar beim scharfen Bremsen mit dem Kotflügel verhaken können. Inzwischen treten diese Probleme aber wohl nicht mehr auf.

SW-Mo-Tech stellt Sturzbügel her, die oben nicht an den Kühlerschrauben, sondern mit einer Schelle am Rahmen befestigt werden.

Motad stellt Edelstahl-Sturzbügel her, die allerdings auch an den Kühlerschrauben befestigt sind. Gibt es zum Beispiel bei
MGH (dort gibt es auch AFAM etc.)

Sturzbügel sollten möglichst spannungsfrei eingebaut werden, um Spannungsrisskorrosion zu verhindern. Beim Selbstbau ist darauf zu achten, dass die Konstruktion nicht stabiler wird als der Rahmen.
Sturzbügel für die Alp
Crashbars (Deti)

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