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Honda Transalp-Umbau auf Supermoto |
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Gernots UmbauVon Gernot Rieger: Einen detaillieren und bebilderten Umbaubericht hat Gernot auf seiner Homepage abgelegt. Mein Honda-Transalp-Umbau ist für diejenigen interessant, die sich niemals im Gelände austoben wollen und die eine doch radikale Änderung der Transalp-Optik wünschen. Durch den Umbau und eine zusätzliche Absenkung des Fahrzeughecks um ca. 12 mm sowie die Sitzbankänderung passt dieser Transalp-Umbau für eine Körpergröße von 160 cm bis 180 cm. Ich selbst bin 177 cm groß und fühle mich sehr gut integriert in die Transalp. |
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Umbau-BasisDie Basis für meine TA Umbau bildet eine von mir im Mai 1999 erstandene Transalp Baujahr 1989 im Originalzustand in der Farbe rot/weiß und nur 15200 km auf dem Tacho für 4500.- DM. Eigentlich wäre ein solches Schmuckstück zu schade für einen Umbau, aber ich wollte halt schon immer eine Enduro mit Bereifung im 16/9 Format. 1988 wollte ich mir schon einmal eine neu gekaufte Suzuki DR 650 RSE umbauen, aber mit dem Suzuki Motor war ich überhaupt nicht zufrieden. Diese Suzuki hackt unter 3000 Umdr. und war ab 5500 Umdr. schlapp, außerdem hatte es die Suzuki nicht so mit dem anspringen.
Aktuelle Eintragungen im Fahrzeugbrief unter Position "33 Bemerkungen"Ziff.20 u. 21 a.genehm. vorne 120/70 R 17 58H a. Felge/Speiche Behr 3.50x17" DOT u. hinten 160/60 R17 69H a. Felge/Speiche Behr 4.50x17" DOT, Bereifung VuH nur von einem Hersteller* mit Sonderlenker Acerbis Typ 0780/1/2 Breite 800mm* m.Aust.-Bremsl.(Stahldrahtgefl.)vorn;Spiegler;KBA 60819* m.Kern Gabelbruecke Kennz.KS(B)* Unterkante Radabd.580mm ueb. Fahrbahn* Eigenschaften nach UmbauDas Fahrverhalten der TA ändert sich gewaltig. Die TA läuft stabil bis Endgeschwindigkeit, keinerlei pendeln. Das Kurvenverhalten ist superhandlich aber auch sehr kippelig (dies liegt bestimmt nicht nur an der Nachlaufänderung durch das kleinere Vorderrad sondern auch an der verwendeten Bridgestone Bereifung). Verwendete Teile
Umbauten im Bereich Hinterrad
Umbauten am Vorderrad
Sonstige Umbauten
Sonstige Anbauten
Kosten (nur auszugsweise)
Zukünftig geplante Änderungen (müssen aber nicht sein)
FazitIm großen und ganzen bin ich sehr zufrieden mit meinem TA Umbau. Ich bereue bisher keinen Schritt meiner Umbauten. Der nächste Reifensatz geht allerdings an Metzeler ME Z1 HR, damit hoffe ich die Kippeligkeit besser in den Griff zu bekommen. Helmuts UmbauVon Helmut Siebert: Vorgeschichte
Eigentlich sollte die blaue 1991er Transalp lediglich als Ersatzteillager für
unser Transalp-Geländegespann dienen (s. Bild auf der Transalp-Gespannseite).
Aber dann lief der Motor so schön weich (und schnell) und das Fahrwerk pendelte
furchterregend und außerdem war ich erst der Zweitbesitzer und überhaupt . . .
so beginnen wahrscheinlich viele Umbau-Aktionen.
Umbau, 1. Teil
Dann wurde dieser Super Moto Radsatz angeboten und nach einiger Überlegung auch
gekauft. Das zog natürlich die Änderung der Schutzbleche, eine Überarbeitung der
Gabel und des Federbeins nach sich und eine Änderung der Sitzbank. Zusätzlich
kam vorne noch eine 320er Bremsscheibe, ein Kern Gabel-Stabi und als Lenker ein
Alu-Superbikelenker dran. Zwischendurch wurden die Originalteile (Tank,
Verkleidung, Seitenteile) neu lackiert (alles in schwarz). Das Ergebnis war
schon ganz nett und vor allem Klasse zu fahren. Satte Schräglagen, leichte
Slides und mit 14er Ritzel ein ganz nettes Beschleunigungsvermögen. Aber, immer
noch zu schwer. Umbau, 2. TeilSo ging der Umbau weiter. Mit Hawker Batterie (mittlerweile silbern lackiert), geänderter Verkleidung der Yamaha TZ R 125 und einem leicht zurückgesetzten Scheinwerfer der Honda Africa Twin, anderen Seitenteilen, geändertem Heck, Leiro-Krümmer, Kleinteilen und vielfältiger Ausprobiererei. Im Winter 2002/2003 baute ich dann noch ein Holzmodell für einen Tank und ließ mir von WBO einen passenden Alutank mit einem schön versenkten Verschluss bauen. Ach ja, der legale Laser-Endtopf musste auch noch sein. Auf den Einbau des Sport IMO habe ich dann doch verzichtet, dafür die Instrumente tiefer gelegt. Status nach dem Umbau
Vorläufiges Fazit: sieht nicht mehr viel nach Transalp aus, läuft auch ganz
anders, viel leichter, wendiger und stabiler – klasse Straßenmotorrad. Da ich mittlerweile auch nicht mehr an Originalteilen rumbaue, kann sie jederzeit wieder original zurückgebaut werden. Zusätzlich ist als dritte Variante die parallel betriebene Enduroversion herstellbar, die auch "leicht" geändert aussieht.
ZukunftDie nächsten Schritte : Mattvernickeln der Schwinge, Pulverbeschichten des Rahmens, Schwarzchromatieren von ein paar Kleinteilen, Einbau eines geänderten Kühlers (nur noch links) und ein paar weitere Retuschen. Einen mittlerweile erworbenen Ersatzmotor könnte ich dann mit mehr Kubik versehen und als finaler Gag wird irgendwann die Heck-Kamera als Ersatz für die Spiegel angebaut. ... und unser Geländegespann (für das diese TA ja als Organspender dienen sollte) hat bislang auch keine Teile gebraucht, und außerdem schlummert in den Tiefen der Werkstatt mittlerweile ein weiterer Teileträger, mal sehen was daraus entsteht (vielleicht ein Three-Weeler). |
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© Transalp-Freunde Deutschland e.V. - Letzte Änderung: 09. Aug 2010 |
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