Michelin Sirac


Michelin Sirac
Vorne (Sirac)   Hinten (Sirac)

Das sagt der Hersteller Michelin:

Stabilität auf der Straße; Traktion im Gelände.
Der Enduroreifen für mittelschwere Maschinen im überwiegenden Straßeneinsatz

  • Sicheres Fahrverhalten auf der Straße auch mit Sozius oder bei hoher Zuladung dank der verstärkten Karkasse
  • Offroadeinsätze auf Feldwegen und trockenem Untergrund möglich

Anmerkung von Giancarlo 'Carlo' Albrecht:

Der Sirac ist seit 1996 der Nachfolger des (fast legendären) T65 - seinerzeit einer der besten Allroundreifen für die Transalp. Der Sirac erreicht bei weitem nicht die Beliebtheit seines Vorgängers und ist vergleichsweise selten anzutreffen.


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Für die Transalp sind folgende Dimensionen lieferbar:


Vorn (Sirac) Hinten (Sirac)
90/90-21 54T 120/90-17 64T
  130/80-17 65T


Zulässigkeit:

PD06 PD06 (96) PD10 RD10 RD11
weiss [grün - zu den UBBs] [rot - zu den Briefkopien] [rot - zu den Briefkopien] [rot - zu den Briefkopien]
)1: M+S: Warnaufkleber mit Geschwindigkeitslimit im Blickfeld des Fahrers erforderlich!
Zulässig gemäß/durch:
weiß: KFZ-Brief, grün: Honda-Freigabe, gelb: Hersteller-UBB, rot: Eintrag in die KFZ-Papiere (Gutachten/Briefkopie vorhanden), schwarz: Eintrag in die KFZ-Papiere

Ein Klick auf den Punkt führt zu vorhandenen Freigaben, UBBs und Briefkopien.



Erfahrungsberichte:

Angelika Zellnig:

Ich hatte den Sirac bis jetzt drauf und war eigentlich recht zufrieden damit, nur gibt es gegen Schluss (wenn also gesetzmäßig noch genug Profiltiefe vorhanden ist) eine plötzlich einsetzende Kippeligkeit und ein unsicheres Gefühl in den Kurven. Geradeauslauf, Haltbarkeit (ca. 12.000 km) und vor allem Fahren bei Nässe und auf Schotterstraßen empfand ich bis dahin als sehr zufriedenstellend. Ich möchte wieder einen Kompromiss - also keinen reinen Stollenreifen, da ich doch hauptsächlich auf der Straße unterwegs bin, bis man endlich mal in endurofreundlicheres Gelände kommt. Ich fahre meist von Wien - wo ich derzeit wohne - nicht gerade auf direktestem Weg nach Kärnten oder Nordslowenien. 70 % Landstraße (bergig), 20 % Autobahn und 10 % Schotter, ist so ungefähr das, was die Gummis leisten mussten und ich habe gemerkt (da ich oft mit meinem Freund unterwegs bin, der auf einer Africa Twin zuerst den Bridgestone und dann den Michelin T 66 draufhatte), dass ich bei schlechten Verhältnissen (Nässe, rutschige Fahrbahn, nasses Katzkopfpflaster oder Straßenbahnschienen in Wien, Schotterwegerln) eine deutlich bessere Haftung und dadurch ein sichereres Gefühl hatte als z.B. mit der oben genannten AT.

Auf Grund sämtlicher Internetseiten über dieses Thema und meinen Anforderungen an den Reifen, werde ich also nicht wechseln, sondern eben denselben wieder kaufen.




Roman Rak:

Ich habe den Sirac nun schon zum zweiten Mal auf meiner Alp montiert und bin nach wie vor begeistert! Der Reifen hat ein Kurven- und Naßbremsverhalten wie ich es noch nie zuvor genießen durfte. Das Abrollverhalten ist absolut unauffällig und die Lauffläche erzeugt kaum störende Geräusche wie man sie bei vergleichbaren Pneus häufig erdulden muß.
Ich fahre fast ausschließlich auf der Straße im Freilandbereich zwischen Wien und Mariazell.
Für die Alp ein absolut zu empfehlender Reifen.




Andrea Weyerbusch (auf PD06):

Den Sirac habe ich mir direkt nach dem AVON Gripster aufgezogen, weil der letztere damals nicht greifbar war. Und ich werde ihn wieder draufziehen.

Meiner Meinung nach ist der Sirac der perfekte Straßenreifen, der auch mal bei einem Feldweg Fünfe gerade sein läßt. Das tat der Gripster in keiner Weise und ist daher ein reiner Straßenreifen, aber ein sehr guter.

Der Sirac hat sowohl naß als auch trocken ein sehr gutes Verhalten an den Tag gelegt, und auch in einer ziemlich aufgewühlten Baustelle in Italien hat er sich wacker geschlagen.

Daher mein Entschluß: Wieder Sirac...




Thorsten Sommer:

Der Sirac ist ein spitzen Straßenreifen, insbesondere bei Nässe. Er kommt meiner recht agressiven Fahrweise mit viel Körpereinsatz und aufsetztenden Fussrasten in Kurven sehr entgegen. Er unterstützt schnelle Lastwechsel und hat ein recht gutes Bremsverhalten - Nachteil aus meiner Sicht: Die geringe Standzeit von nur etwa 6500km. Ich wohne im Flachland und fahre immer erst einmal 80 - 100 km bis ich in bergigerer Region bin - tja und dann ist die Mitte leider sehr schnell zum Teufel, während die Randbereiche immer noch top sind - reicht den Herren in grün aber leider nicht :(
Darum suche ich jetzt einen neuen.




Michael Stein:

Ich fahre den Sirac zwar auf einer BMW F650GS Dakar allerdings muss ich nun doch meinen Senf dazu geben. Erstmal bin ich wirklich sehr beeindruckt von dem Reifentest, selten das man so was gutes findet.
So nun aber zum Reifen, also habe den Sirac als Erstausstattung auf meiner gebraucht gekauften Dakar (vom BMW-Händler daher neue Reifen) gehabt und bin so ohne Vorbelastung an den Reifen gegangen. Habe jetzt ca. 12k Km damit runter bei 75% Straße und bin jetzt dabei mir Nachfolger zu suchen. Bin mir dabei noch nicht sicher, will mal was stolligeres =).
Aber nun zum Sirac endlich!!!...
Bin damit also viel Landstraße (viel) und auch Autobahn gefahren. Auf Straße ein super Reifen. Damit sind Kurvenlagen möglich die man einer Dakar nicht zutraut bzw. kann man damit in den Vogesen Superbikelenkern oder höher kubikierten Kühen locker den Angstschweiß auf die Stirn treiben. Auch Nassverhalten mehr als lobenswert nie Rutscher oder ähnliches. Bremsverhalten allgemein sehr gut auch mit Sozia oder vollgepackt.
Zum Geländelauf kann ich folgendes sagen:
Auf meiner letzten Tour nach Dänemark durfte ich neben einigen Schotterpisten auch in den Genuss einer Strandtour kommen da das bei Tversted wo unser Häuschen lag locker möglich war (Strand befahrbar, traumhaft!!!) Und auch im Sand sowohl trocken bis staubig als auch nass bis schlammig mach der Sirac eine gute Figur. Das bei Geschwindigkeiten zwischen 80 und 100 km/h. Auch Durchfahrten durch unzählige Wasserläufe kein Problem sogar mit Sozia. Bis auf völlig durchnässte Freundin gabs keine Klagen ;). Stopp war hier erst der Teil des Strandes an dem die Sandtiefe dann Reifen/Felgenübergang überschritt.
Also wer eher viel Straße fährt und dort etwas bewährtes braucht was trotzdem vom Aussehen und auch von der Tauglichkeit her ins Gelände möchte darf gerne beherzt zugreifen beim Sirac. Vom günstigen Preis/Leistungsverhältnis mal abgesehen.
Hat viel Spass gemacht, wird wohl nun durch eine Periode T63 unterbrochen aber dann kommt er wieder drauf und dem langen Touren und gelgentlichen Endurowandern steht nix im Wege.




Philip Pabst:

ich kann mich den anderen Berichten in den meißten Punkten anschließen:
den Grenzbereich kenn ich nicht! (fahre nicht bis an die Fußrasten, aber ne Schnecke bin ich auch nicht...) Ist mir, trotz ganzjahres-Benutzung, noch nie weggerutscht.
Mit der Laufleistung bin ich auch echt zufrieden. Hatte jetzt 2x Hinterreifen die jeweils 12tkm geschafft haben und einen vorderreifen der 20tkm erreicht hat (ok...ich glaub der war auch nicht mehr zulässg ;o))
der wenige Schotter den ich unter die Reifen nehme macht auch Spaß.




Peter Schiesches:

Hatte den Sirac 1995 für eine 7tkm-Skandinavientour auf meine damalige 93-er PD06 montiert. Keine besonderen Vorkommnisse, selbst auf ca. 500km unbefestigten Straßen, zum Teil bei Regen. Nach ca. 11tkm war der Reifen hinten runter. Für mich ein guter Tourenreifen, fahre sonst K60- oder wenn günstig zu bekommen TKC80.




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