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Neue "Transalp" im Anmarsch?

Autor Nachricht
Verfasst am: 26.03.20 01:03
robalp
Themenersteller
Dabei seit: 13.01.2020
Beiträge: 18

Wie es aussieht plant Honda die Lücke im Endurosegment mit einer neuen 750/790er zu schließen. Ob es eine neue Transalp oder doch eine "mini Africa Twin" wird? Wäre auf jedenfall interessant wenn Honda den Kampf um die Mittelklasse endlich wieder annehmen würde...

https://www.motorradonline.de/enduro/honda-africa-twin-790-ccm-crf-mittelklasse/
Verfasst am: 26.03.20 07:47
klausi33
Dabei seit: 05.12.2012
Beiträge: 3510
Haben sie eh viel zu lange verschlafen.

Der Erfolg der Tenere700 zeigt das der Markt schon auf sowas gewartet hat.



www.klausmotorreise.com
Verfasst am: 26.03.20 09:15
Michael1972
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 6467
wenn man so sieht mit welchen Qualitätsproblemen sich die Leute mit der neuen AT rumplagen, könnens die Honda Fritzen aber auch gleich bleiben lassen, neue Modelle raus zu bringen....
Verfasst am: 27.03.20 19:15
CouchRider
Dabei seit: 21.05.2019
Beiträge: 29
"Michael1972" schrieb:

wenn man so sieht mit welchen Qualitätsproblemen sich die Leute mit der neuen AT rumplagen, könnens die Honda Fritzen aber auch gleich bleiben lassen, neue Modelle raus zu bringen....

Echt so schlecht? Bei advrider. im forum ließt man eigentlich nur Gutes drüber (bis auf die Probleme mit den Felgen). Hatte mir eigentlich überlegt in 1-2 Jahren ne 2016-2018er zu holen.
Gib mal n paar Beispiele bitte. Sone Aussage kann man ja nicht einfach stehen lassen...

[Dieser Beitrag wurde 2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.03.2020 um 19:16.]
Verfasst am: 27.03.20 20:45
Michael1972
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 6467
in der Facebook Gruppe Africa Twin gibts immer wieder Leute mit abgebrochenen Fussrasten, ab (aus)gebrochener Heckträger für die originalen Koffer, mit Rost am Rahmen, mit erbärmlich schlechten Schweissnähten, ja leichter Gammel an den Rädern. Mit Ölleck an den Gabelholmen... Das ist so das was mir auf die Schnelle einfällt
Verfasst am: 27.03.20 21:32
klausi33
Dabei seit: 05.12.2012
Beiträge: 3510
War selber mit 2 Leuten unterwegs in die Mongolei ( auf 2 Touren ) die die AT gefahren haben.

Viel zu weiches Federbein Hinten, leckende Gabelsimmerringe ( eine AT 2 x auf dem Trip )

Das nur so nebenbei.

www.klausmotorreise.com
Verfasst am: 28.03.20 11:16
robalp
Themenersteller
Dabei seit: 13.01.2020
Beiträge: 18
Das mit dem zu weichen Federbein der crf 1000l habe ich auch schon gelesen (Dauertest im MotorradAbenteuer). Eigentlich unverständlich bei einem Motorrad dieser Preisklasse sofort ohne Not gleich wieder in ein Zubehörteil zu investieren zu müssen. Vielleicht hat man da bei der neuen 1100er dazugelernt.

Zum eigentlichen Thema: Honda wusste seit Jahren, dass Yamha (und KTM) eine neue Mittelklasse-Enduro rausbringen werden. Warum man da nicht reagiert hat bleibt mir ein Rätsel. Einfach wirds eine neue kleine Africa Twin jetzt sicher nicht haben. Gerade die Tenere hat glaub ich bei vielen einen Nerv getroffen, und ist noch dazu einigermaßen erschwinglich.

Das NC-Aggregat ist sicher nicht schlecht, aber gilt doch als eher brav und lustlos. Das müssten sie schon ordentlich aufpeppen. Meine Befürchtung ist ja die, dass Honda einfach eine lieblose mini AT hinklatscht, die zwar günstiger ist, aber einfach nur schwächer und fast so schwer sein wird (ähnlich wie es BMW mit der neuen 850er gemacht hat).

[Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.2020 um 11:18.]
Verfasst am: 28.03.20 17:06
CouchRider
Dabei seit: 21.05.2019
Beiträge: 29
Die KTM 790 Adventure ohne R kostet mittlerweile auch nur noch 10.000 € als Vorjahresversion, Ausstellungsstück mit Quickshifter und 0 km (dadurch fast noch attraktiver als die Tenere 700).
Ich muss eh noch zwei-drei Jahre warten. Erstmal fahren :)
Verfasst am: 28.03.20 19:46
varakurt
Dabei seit: 26.06.2011
Beiträge: 4016
Das Federbein, bzw. die Feder ist nur zu weich, wenn man als Fahrer in der >100kg-Klasse mitspielt. Und man muss kein ganzes Zubehörfederbein kaufen. Es reicht eine Feder von z.B Hyperpro, so wie ich es gemacht habe um dieses "Problem" zu lösen.

Aber ehrlich ... auch bei meiner 990ADV, bei meiner TransAlp, bei meiner alten XRV, bei meiner DR650SE, bei meinen früheren VAraderos ... da musste ich überall nachbessern. Das ist kein Problem der 1000er AT, das ist ein Problem von fast jedem Hersteller (BMW vielleicht mal ausgenommen).

Abgebrochene Fußrasten ... die gibts nur im Falle eines Sturzes. Ist also kein Qualitätsproblem. Vielleicht ein Konstruktionsproblem. Aber auch das gibt es auch bei anderen Herstellern.

Rostende Rahmen ... gibts, aber sher, sehr, sehr,sehr vereinzelt. Da kann man nicht von einem generelle Qualitätsproblem sprechen.

Ein Simmering ist ein Verschleißteil und und der lebt auch davon, wie man die Gabel pflegt. Wenn man natürlich mit Dreck (tote Insekten, getrockneter Schlamm) an den Gabelholmen tausende Kilometer fährt, dann wird auch der beste Simmering undicht.

Heckträger ... Wenn man sich ein 58l oder noch größeres TC da drauf schnallt, das dann auch noch entsprechend bepackt, damit mglw. auch noch Schotterpisten rumpelt, dann darf man sich nicht wundern, wenn der Träger bricht. Das gabs auch schon bei der alten AT. Und das ist kein Qualitätsproblem ... das ist falsche Benutzung bzw. Handhabung.

Also, von dem was bis jetzt geschrieben wurde, bleibt nicht viel über.

Und jetzt mal Erfahrungen aus erster Hand:
- bei den 2016er u. tlw. 2017er Modellen gab es Probleme mit den Lenkerarmaturen. Recht war beim Startknopf eine zu starke Feder drin, sodass nach dem Starten gleich der Killschalter aktiviert wurde. Links war die Passung des "Set-Knopfs" zu gering, sodass der Knopf nach einiger Zeit hängen blieb. Beide Armaturen wurden von Honda one Probleme auf Garantier getauscht.

- bei den 2016er u. tlw. 2017er Modellen gab es Probleme mit der Qualität der Beschichtung der Speichen. Die Speichen, od. manchmal auch ganze Radsätze wurden getauscht.

- auch sonst wurden natürlich immer wieder Mängel offenbart ... aber bis auf die oben genannten war keiner signifikant gehäuft und mWn wurden so gut wie alle von Honda auf Garantie, oder, wenn das Serviceheft passte auch nach drei od. vier Jahren auch auf Kulanz behoben ... so wie bei mir die Elektronikplatte des Zündschlosses.

Verfasst am: 30.03.20 00:48
Jasl
Dabei seit: 19.10.2019
Beiträge: 51
"klausi33" schrieb:

War selber mit 2 Leuten unterwegs in die Mongolei ( auf 2 Touren ) die die AT gefahren haben.

Das nur so n



Viel zu weiches Federbein Hinten, leckende Gabelsimmerringe ( eine AT 2 x auf dem Trip )

Das nur so nebenbei.


Ich finde es auch fahrlässig ein Adventure- Bike ohne Faltenbälge zu bauen. Diese halten schon einiges ab von den Simmerringen (gerade in staubigen Gebieten)

Aber das ist halt jetzt bei fast allen Herstellern so...Hauptsache die Garantiezeit wird überbrückt. Danach heißt es: ganz normaler Verschleißicon_wink.gif