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Neues Knie ?!?

Autor Nachricht
Verfasst am: 28.09.19 18:31
pida_57
Themenersteller
Dabei seit: 05.11.2018
Beiträge: 7
Hallo Zusammen,

vielleicht hat jemand persönliche Erfahrungen dazu ?

Die Orthopäden sagen : JA

- der Kopf sagt : NEIN.

Klar hab' ich erträgliche Schmerzen und Einschränkungen in der Bewegung ; aber : wech is' wech' . . .

Schon beim Gedanken der Auswirkung oder Infragestellung beim überholenden Motorradfahrergruss . . . . geht das dann überhaupt noch, die teilweise Verdrehung bei Fahrtwind ?

Ich bin bestimmt nicht der ' Ball room Blitz ' , aber gelegentlich ist man/n doch auf 'ne Hochzeit o.ä. eingeladen und es wird geschwooft.

Ich freue mich über jeden ernst gemeinten Beitrag.

Merci und die Linke zum Gruss
siggi


[Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.09.2019 um 18:31.]
Verfasst am: 30.09.19 11:56
miandres
Dabei seit: 10.10.2017
Beiträge: 24
Ich bin persönlich (noch) nicht davon betroffen.
Eine Freundin hat es machen lassen und ist nun ihre Schmerzen los.
ABER ... der Anstellwinkel des Beines ist nicht mehr optimal und sie hat das biken aufgegeben.
Fiel ihr nicht sonderlich schwer, da sie vorher schon damit abgeschlossen hatte, aber das muss man halt mit in die Überlegungen einbeziehen.

Eine andere Nichtbikerin hat es seit über 10 Jahren verschleppt.
Dann kamen zwei OPs, weil durch das verschleppen mehr ruiniert wurde als es hätte sein müssen.
Sie hat noch leichte Schmerzen verweigert aber eine dritte Nach-OP. Nunja, besser wird es bei ihr nicht.

Ein Freund hat sich unters Messer legen müssen für ne neue Hüfte rechts und teilweise dem linken Knie. Alles Bestens. Er fährt wieder und hat keine Schmerzen.

Kurzum: ICH persönlich würde es schnellstens machen lassen, aber jede OP bedeutet auch das es halt nicht gut gehen kann.

Verfasst am: 30.09.19 16:49
pida_57
Themenersteller
Dabei seit: 05.11.2018
Beiträge: 7
Cher Miandres,

DANKE SCHÖN !
Auf das ' Verschleppen ' hat mich einer der Medizinmänner auch hingewiesen . . . ' Verschiebung von Achsen ' war die Anmerkung, übersetzt : je eher, desto gut !

Merci nochmals,
die Linke zum Gruss
und allzeit sichere Fahrt
Siggi
Verfasst am: 03.10.19 20:24
Angelika
Dabei seit: 03.07.2011
Beiträge: 1039
Die Entscheidung, so grauslich sie ist, kann dir wohl niemand abnehmen.

Ich kenne Biker, die mit ehemals gebrochenem Genick und Titanplatte ziemlich harte Endurotouren fahren, ebenso welche mit neuer Hüfte und Knie. Ein Freund ist trotz mittlerweile 3. Hüfte immer noch radikaler Mountain-Biker.
Mein Mann fuhr die heurige Norwegentour mit 2 gerissenen Schultersehnen. Die OP war nach der Tour und nach 3 Monaten fährt er schon wieder. Kein Problem.

Damit du auch ein paar Positivbeispiele hast...



Österreichische Bikerin seit 1989, ca. 400.000km Fahrspass, davon seit 150.000 pannenfreie km mit tasmaniangrüner TA600, PD10, Bj. 99.

Verfasst am: 05.10.19 09:45
veitl
Dabei seit: 14.03.2017
Beiträge: 133
Du hast jetzt nicht geschrieben, warum dein Knie kaputt ist, aber ich vermute mal wg Arthrose und verschwindendem Gelenkknorpel.

Ich würde an deiner Stelle noch folgendes Bedenken:
Ein Gelenk besteht ja nicht nur aus Knochen und Knorpel, sonder auch aus den daran ansetzenden Bändern, Sehnen und Muskeln.
Wenn man Schmerzen hat, schont man sich naturgemäss, und die Muskeln verkümmern; je länger man wartet umso mehr.
Nach einer OP in der Reha ist es natürlich hilfreich, wenn man kräftig und stabil ist, und nicht auch noch einen kompletten Muskelapparat von Grund auf wieder aufbauen muss. D.h aus diesem Gesichtspunkt heraus: OP je eher umso besser.
Nicht umsonst tun sich Sportler nach Verletzungen viel leichter, wieder auf die Beine zu kommen, als der Normalbürger.

Ich weiss jetzt nicht wie alt du bist, aber da du in diesem Forum unterwegs bist, gehe ich mal davon aus, dass du noch eine Lebenserwartung von mehreren Jahrzehnten hast. Eine Arthrose wird nicht mehr besser, ohne OP musst du dich halt auf immer mehr zunehmende Schmerzen und Einschränkungen einstellen, und das über einen langen Zeitraum.

BMW R45 BJ 1981 - "die Kuh" https://images.spritmonitor.de/815266.png
Honda PD06 BJ 1993 - "das Schaf" https://images.spritmonitor.de/819416.png
Verfasst am: 07.10.19 10:55
UweStefan
Dabei seit: 26.08.2011
Beiträge: 98
Hallo,
ich hatte vor 20 Jahren auch mal Beschwerden. Sollte auch operiert werden. Dann hat eine Sportlehrerin meiner Frau mir den Tip gegeben das Knie mal mit einem Verband zu stabilisieren. Das Funktionierte wunderbar, die Schmerzen waren weg und ich konnte das Knie voll bewegen - was wichtig für die Stützmuskulatur ist.
Mittlerweile verwende ich bei Bedarf sowas in der Art: s
Kostet wenig und hat mir die OP erspart. Gibts ab und zu auch bei Aldi.


[Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.10.2019 um 10:56.]
Verfasst am: 08.10.19 14:15
transalpfuzzy
Dabei seit: 07.10.2019
Beiträge: 1
Hallo,

bevor du eine OP machen läßt, probier mal die Übungen von dieser Homepage:

Liebscher-Bracht.com

Hatte auch diesen Sommer arge Knieprobleme, evtl. Meniskusschaden lt. Aussage Arzt.
Waren aber nix anderes als verkürzte Muskeln vom vielen Sitzen, und mit diesen Übungen
sind die Probleme weg. Auch bei meinem Tennis/Golfer-Ellbogen haben Spritzen nix geholfen,
erst mit diesen Übungen wird es besser.

Gruß Uwe
Verfasst am: 11.10.19 15:19
LuBee68
Dabei seit: 09.08.2011
Beiträge: 28
Hallo!

Ich hatte vor etwa 10 Jahren Probleme mit Schmerzen in den Knien beim Radfahren. Habe meine Sitzposition etc. gecheckt, und auf Anraten meiner Schwester (PTA) eine Monats-Kur mit einem "Gelenknahrungs-Produkt" getestet - mit Erfolg. Die Schmerzen gingen gegen Null.
Seitdem nehme ich (fast) jeden Tag eine (deutlich billigere) "Glucosamin-Kapsel" aus der Drogerie oder dem Supermarkt ("Die Kraft der Zwei Herzen") und die Geschichte läuft.

Aber zusätzlich meine Meinung: Versuche mit Physiotherapeuten zu reden und um deren Rat zu fragen. Nach meiner Erfahrung kann man wohl sehr häufig auf OP's verzichten. Diese werden wohl oftmals nur als leichte Einnahmequelle empfohlen. Leider...

Allerbeste Besserung & Gute Zeit!
Christoph

PD06 '92 / K76 / M&S CDI's / DID VX Kette