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Tipp für mobiles Navigationssystem, Auto u n d Motorrad

Autor Nachricht
Verfasst am: 17.11.15 15:56
Andi_TA_87
Themenersteller
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 186
Liebe Transalp-Freunde und erfahrene Navi-Nutzer,

mein Schatz benötigt eine neues, mobiles Navi fürs Auto (mit TMC und Bluetooth), alles andere an Luxus kann, muss aber nicht dabei sein. Nach erster Recherche kosten derartige Geräte ab 150 EUR, nach oben offen (mein Budget liegt derzeit bei max 400 EUR).

Nun reizt es, ein Gerät anzuschaffen, welches ich auch auf dem Motorrad nutzen kann. Die üblichen Verdächtigen wie Garm.. und Tom² fangen fürs Motorrad preislich bei knapp 300 EUR an, haben dann aber kein TMC. Mit Autohalterung und TMC ist man(n) dann schnell bei 400 EUR oder gerne auch mehr.

Was haltet ihr von der "Billig-Variante" mobiles Auto-Navi im Tankrucksack oder Kartentasche? Machbar oder Murks? Hat damit jemand Erfahrung?

Ich präferiere leicht die Garm..-Geräte statt den Doppel-Toms. Habt ihr Erfahrung mit den preiswerten 300er (340, 350, 390) oder fahrt ihr eher die 500/600er-Geräte?

Gibt es Empfehlungen für sinnvolle Kompromisse?

Vielen Dank für die Weitergabe von Erfahrungen und allzeit unfallfreie Fahrt wünscht

Andi
Verfasst am: 17.11.15 20:32
volker
Dabei seit: 31.07.2011
Beiträge: 203
Ein Navi wahlweise für Auto oder Motorrad verwenden geht zwar, aber dann musst du das Navi bei jedem Wechsel des Fahrzeugs wieder anders einstellen.

Mit einem Auto willst du in aller Regel nur von A nach B unter Vermeidung vom komplizierten Routen. Bundesstrasse/Autobahn bevorzugt.
Mit Mopped von A über B, C und D nach E über eher Kreis- und Landtrassen, Autobahn/Bundesstrasse vermeiden, Stadt- und wohngebiete vermeiden.

Ein Navi mit Benutzerprofilen erleichtert die Wahlweise Nutzung schon.

Ein Auto-Navi kann man nicht mit Moppedhandschuhen bedienen.
Wenn es im Tankrucksack ruht, dann reflektiert die Folie lästig. Ausserdem rechne damit, das es zu warm wird. Der Mini-USB-Stecker kann rausrutschen und/oder kaputt-brechen/-vibrieren.

Ein Moppednavi ist in vielen Punkten deutlich besser. Aber du kannst es auch im Auto nutzen.

Ein Kompromiss ist es, ein Smartphone/IPhone im Auto als Navi zu benutzen.
Beschränkst du dich beim Autofahren auf Deutschland, dann reicht da die Online-Navigation (Datenverbindung zum Server nötig). Bluetooth haben die Streichelfernsprecher sowieso und statt TMC gibt es in z.B. google-maps die Funktion "Verkehrslage"

Ich nutze ein Garmin Zumo 350 auf meiner ATwin, und ein Garmin GPSMap 62S auf der Transalp, dem Fahrrad, beim Wandern, Geocaching.
Mein Schatz und ich nutzen beide unsere Smartphones in den Autos.
Dazu hab ich passende Halterungen an die Consolen geschraubt; Saugnapf oder Lüftungsgitterhalterungen sind zu wackelig.



http://images.spritmonitor.de/674487_2.png
счастливого пути с
ТрансАлп и Африка Твин
Verfasst am: 17.11.15 21:16
thommili
Dabei seit: 05.11.2012
Beiträge: 326
Navi im Tankrucksack würde ich aus Sicherheitsgründen strikt ablehnen.

Durch das ständige Gucken nach unten ist der Blick mehr von der Strasse abgewendet. Daher unbedingt immer hoch am Lenker oder Cockpit, so das es direkter im Blickfeld liegt.



Gruss Thomas D
Verfasst am: 17.11.15 21:34
varakurt
Dabei seit: 26.06.2011
Beiträge: 4075
"Andi_TA_87" schrieb:

Was haltet ihr von der "Billig-Variante" mobiles Auto-Navi im Tankrucksack oder Kartentasche? Machbar oder Murks? Hat damit jemand Erfahrung?



MURKS!!!

Hat meine Frau heuer bei unserer einwöchigen Polentour mit ihrem Autonavi ausprobiert ... und es am 3. Tag gleich wieder bleiben lassen.

Von der Bedienunfreundlichkeit mal abgesehen, ist das Navi, obwohl ich ihr dieselben Routen aufgespielt hab, bereits an der ersten Kreuzung anders abgebogen ... den unterschiedlich eingestellten Parametern sei Dank.

Verfasst am: 17.11.15 21:51
Oggy
Dabei seit: 23.07.2013
Beiträge: 964
dem kann ich nur zustimmen. Navi um Tankrucksack ist nicht gut. Mann kann es dann auch nicht bedienen.

Aber mal ganz erhlich. Navi-Apps auf Smartphone ergeben nur Sinn wenn das Smartphone auch wasserdicht ist. An sonsten wirklich Quatsch. Motorradnavis sind Handschuhoptimiert. Sprich der Touch ist für Handschuhe optimiert. Die kleinen "Tastenfelder" am Smartphone mit dem Handschuh zu erwischen ist eine Kunst.

Ich bin froh ein TomTom Rider1 zu besitzen. Was ich beim Kauf allerdings nicht beachtet habe ist, dass es keinen eigenen Lautsprecher hat.
Mein Bruder hat ein Garmin Zumo. Es wurde mit Aktivhalterung für das Motorrad und Auto-Saugnapf-Haltrung geliefert. Das Garmin hat auch einen eigenen Lautsprecher.

Wenn ich ein Ziel in TomTom eingeben fragt es mich welchen Typ ich möchte: Kurvenreich, Autobahn vermeiden, Schnellste Route, ...
Zu dem ist das TomTom sehr robust gebaut. Ich hab es schon des öfteren fallen gelassen. Warum weiss ich auch nicht. Das Handy fällt mir nie runter.tongue.gif

In den Optionen kann ich für Kurvenreich einstellen wie hoch der Anteil an Nebenstraßen sein soll. Ober ungeteerte Straßen vermieden werden sollen, ... Das schön an Kurvenreich ist, wenn ich einfach nur zum Ort X möchte, muss ich nicht zig Punkte eingeben um auch wirklich die Bundes- und Hauptstraßen zu vermeiden. Das Garmin Zumo hat dies auch. Und da ich parallel immer eine Karte mit habe, Sehe ich ja welche Straßen das Navi nehmen möchte und kann im Zweifel einfach andere Alternativerouten wählen. Ich benutze das TomTom auch im PKW. Auf Ansagen muss ich dort leider verzichten, da mein Radio kein Bluetooth unterstützt. (schade)

Ich sag nur: Wer billig kauft kauft meistens zwei mal. Ich gebe mein TomTom höchtens im Tausch gegen ein Garmin Zumo ab.

1. Motoradnavi im Pkw stressfrei möglich
2. Autonavi am Motorrad nur bei trockenem Wetter
3. Smartphoneapps gilt das gleiche wie für Atonavis

Gruss aus R,
Tom
Verfasst am: 17.11.15 22:33
Peter
Dabei seit: 03.07.2012
Beiträge: 73
Ein Autonavi im Tankrucksack ist nicht zu empfehlen. Da schließe ich mich dem oben Geschriebenen voll an.

Seit fünf Jahre fahre ich mit einem Navgear von Pearl durch die Gegend. Diesen Sommer war die Karte hinüber. Das gekaufte Blaupunkt hat meine Erwartung eher enttäuscht als erfüllt.
Darum eine neue Karte für das Navgear rein (vom Service im Outlettcenter in Augen sogar geschenkt bekommen !!!). Das Ding hat seine Dienste diesmal auf der Jahrestour in die Karpaten wieder super geleistet. Kann nicht klagen, ganz im Gegegensatz zum neuen TomTom einen Kollegen, der in Rumänien nur die Haupstrassen sehen konnte ...

Über Navgear liest man gutes wie suboptimales im Netz. Ich kann Pearl aufgrund meinen Erfahrungen hier empfehlen. Das gegenwärtige Modell ist nun natürlich ein anderes und wird auch mit allem geliefert,um es auch im Auto einsetzen zu können. Eine Möglickeit zwischen 200 und 250 € also als Alternative zu genannten Marken.

Gruß - Peter

Gruß - Peter
Verfasst am: 17.11.15 22:45
ThomasD
Dabei seit: 24.08.2011
Beiträge: 1243
"Andi_TA_87" schrieb:
Habt ihr Erfahrung mit den preiswerten 300er (340, 350, 390)

Hi Andi,

ich habe ein Zumo 390 auf der TA und im Auto im Einsatz. Es bietet ein Motorrad- und ein Autoprofil, in dem u.a. unterschiedliche Routingpräferenzen gesetzt werden können. Ein TMC-Adapter, der aber nur im Auto über USB genutzt werden kann, läßt sich nachrüsten.

Was ich beim 390er im Autobetrieb bei TMC vermisse, ist die Feinkonfiguration. Ich kenne es z.B. von iGO / Primo, dass ich definieren kann ab welchem Zeitverlust eine Alternativroute vorgeschlagen wird und dass ich diese erst bestätige bevor neuberechnet wird.
Das Zumo aber rechnet nach eigenen nicht konfigurierbaren Vorgaben neu und plant ohne Nachfrage um.
Muß einen nicht stören, wenn man weiß, wo man ist und Neuberechnung bei Verlassen der Route angeschaltet ist. Dann einfach ignorieren und weiterfahren...


Zur Planung von Motorradtouren finde ich das 390er sehr gut. Gerade die Verwendung vom selben Kartenmaterial zur Planung und auf dem Gerät macht es stimmig und vermeidet vorab Probleme. Man muß sich aber in BaseCamp einarbeiten und sich mit den neuen Wegpunktarten, die das Routingverhalten der neuen 390er / 590er bestimmen, vertraut machen.

Hierzu mal zwei sehr lesenswerte Links für Dich:
http://zellhöfer.de/hob_BcBuch.htm
http://www.kochvolker.de/BaseCamp.pdf

Grüsse,
Tom

http://decker4u.de/Moppeds/Transalp/XLV600-Logo-k.jpg
Verfasst am: 17.11.15 22:51
ThomasD
Dabei seit: 24.08.2011
Beiträge: 1243
"Peter" schrieb:
Über Navgear liest man gutes wie suboptimales im Netz.

Das stimmt wohl. Navgear verwendet iGO Primo als Navigationssoftware. Diese ist eigentlich für den Betrieb im Auto vorgesehen, lässt sich aber auch mit Einschränkungen auf dem Motorrad einsetzen. Hauptsächlicher Knackpunkt bei Primo ist, dass sich nicht die Neuberechnung bei Verlassen der Route abschalten läßt.

Grüsse,
Tom

http://decker4u.de/Moppeds/Transalp/XLV600-Logo-k.jpg
Verfasst am: 17.11.15 23:23
Peter
Dabei seit: 03.07.2012
Beiträge: 73
Tom, da magst Du Recht haben.

Da ich meine Touren aber immer mit meinen Karten plane und mit Kopf und Routenliste fahre, nutze ich persönlich das Navi eher fürs "Feintuning" beim Fahren ( welche Ausfahrt im Kreisverkehr, welche Abbiegung wo?).

Ich geb eh nur manuell Zielpunkt und einen oder zwei Zwischenpunkt ein, die ich dann auch schon mal raus schmeisse, wenn meine Route sich ändert. Zur Not schaue ich einfach mal wieder in die alte Karte, so wie früher.

Touren planen am PC und übertragen ist nicht so mein Ding und darum genügt mir das NavGear.

Gruss - Peter

Gruß - Peter
Verfasst am: 17.11.15 23:46
ThomasD
Dabei seit: 24.08.2011
Beiträge: 1243
Peter, da habe ich sogar Rechticon_wink.gif

Du übrigens auch - weil Du für Deine Art zu navigieren das passende Navi gefunden hast.

Auch wenn Du damit nicht alle Möglichkeiten, die sich bieten könnten, nutzt.

Grüsse,
Tom

http://decker4u.de/Moppeds/Transalp/XLV600-Logo-k.jpg