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Tourenbekleidung

Autor Nachricht
Verfasst am: 13.06.18 16:05
klausi33
Dabei seit: 05.12.2012
Beiträge: 3014
Also ich sehe das ähnlich wie Kurt.

Unabhängig davon verwende ich das Zwiebelprinzip. Aber gegen Kälte.

Ich selbst verwende eine Jacke mit eingebauter Membran, die ist fix drinnen und gut für Regenschauer.
Wenn es den ganzen Tag oder auch nur ein paar Stunden regnet, dann ziehe ich trotzdem schnell Regenklamotten über.
Aus mehr Gründen:
Es hält den Schmutz im Regen ab von den Klamotten.
Wenn die Jacke aussen nass wird dann kühlt es und ist schwer. Egal bei kurzen Schauern wenn es danach wieder trocknen kann beim Fahren, aber bei ganzen Tag fahren eher uncool.

Die Jacke die ich habe mit Membran fix drinnen, die wird hinterlüftet und das kühlt schon ganz OK.
Ebenso bei der Beinkleidung.

Aber die nächste Jacke wird eine, wo die Membran ganz aussen mit drauf ist.
Eben deswegen, weil man nur die Lüftungen zumacht und absolut Regensicher unterwegs ist.
Da wird keine Jacke schwer und nass usw.
Nachteil, diese Jacken kosten deutlichst mehr. Nach all den jahren finde ich aber, das ist es wert.

Wegen Protektoren:
Kann jeder für sich halten wie er will.
Ich bin froh das ich die hatte und möchte die nicht missen.
Bei meinem doch eher heftigen Abflug in der Mongolei mit Köpfler und Aufschlag und über 70 Meter rutschen am Asphalt ( mit Überschlägen weil mir wer mit 120 reingefahren ist )hätte ich ohne Protektoren nicht mehr gut ausgesehen.

Ich bin normal und nur mit Prellungen aufgestanden, der Kollege hatte Schulter, Rippen und Beinbruch.

https://imagizer.imageshack.com/v2/800x600q90/922/MgxVQw.jpg

https://imagizer.imageshack.com/v2/800x600q90/924/eskxoO.jpg

https://imagizer.imageshack.com/v2/800x600q90/923/fHTScx.jpg


www.klausmotorreise.com
Verfasst am: 13.06.18 17:15
ta-rider
Dabei seit: 23.09.2011
Beiträge: 524
Jo dass jemand voll in einen rein kracht kenne ich aus Afrika allerdings mit Jeans und normaler Jacke zum Glück ohne weitere Folgen. So ein Foto hab ich auch: http://afrikamotorrad.eu/

Sich täglich mehrfach komplett um zu ziehen für den Fall einmal in 10 Jahren erwischt zu werden halte ich schlicht nicht für praxistauglich...lieber langsamer und vorsichtiger fahren...
Verfasst am: 13.06.18 17:23
klausi33
Dabei seit: 05.12.2012
Beiträge: 3014
Ich war langsam.
Aber auf Andere hat man oft keinen Einfluss.
Ich bin sicher das ich mit schlechtem Helm oder ohne Protektoren so nicht aufgestanden wäre.

Und die Kleidung mit Protektoren hab ich falls einmal in 10 Jahren sowas passiert.

Mir persönlich ist es egal wenn wer mit Jeans ( mach ich auch am täglichen Weg zur Arbeit ) und Tshirt oder normaler Jacke fährt.

Solange es nicht ein Freund / Freundin oder Familienmitglied von mir ist den ich nachher pflegen muß.



[Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.06.2018 um 17:24.]

www.klausmotorreise.com
Verfasst am: 13.06.18 17:38
ta-rider
Dabei seit: 23.09.2011
Beiträge: 524
Ich denke die Klamotten haben auf die Folgen eines Unfalls nur einen minimalen Einfluss. Viel entscheidender sind andere Einflüssel wie Aufschlagwinkel, Geschwindigkeit und Leitplantekpfosten etc., die einen selbst mit den teuersten Klamotten zerrteilen. Sieht man ja bei den Sonntagsfahrern an schönen Wochenenden. Entweder es geht gut oder es ist vorbei. Den schmalen Bereich zu erwischen an dem es einen Unterschied macht was für Klamotten man an hatte, ist so schwierig wie im Lotto zu gewinnen ;)
Verfasst am: 13.06.18 18:48
rd07
Dabei seit: 28.07.2011
Beiträge: 487
Wie soll ein Fahranfänger "Erfahrung" sammeln,wenn er mangels Erfahrung lieber mit dem Auto fahren sollte. Wenn ich ein erfahrener Motorradfahrer bin, dann kann ich eventuell das eine oder andere mal auf die Topsicherheitsausrüstung verzichten, aber gerade für Anfänger ist größtmöglicher Schutz erforderlich. Wenn er nicht auf die Ausrüstung Wert legt, sagt dann wieder irgendein "selbsternannter Kapazunder": eh klar, ein Motorrad haben, aber keine gscheite Ausrüstung.
Auf alle Fälle gehören alle Protektoren in Jacke und Hose, ev. auch ein Nackenschutz. Eine Airbagweste wäre das beste überhaupt, aber derzeit noch sehr teuer. Gute Schutzausrüstung muss tatsächlich nicht extrem teuer sein, aber wer billig kauft, kauft oft doppelt. Geizhälse und Erbsenzähler sollten mit Glasmurmeln spielen und nicht ein kostenintensives Hobby ausüben.


Verfasst am: 13.06.18 18:59
klausi33
Dabei seit: 05.12.2012
Beiträge: 3014
Persönlich finde ich nicht das es einen unbedeutenden Einfluss hat.

Ich hab schon Sachen erlebt, kleine dämliche Umfaller im Sand da hätte ich ohne die guten verstärkten Endurostiefel mit Sicherheit nicht einfach weiterfahren können.
Ebenso die Protektoren, die nehmen schon viel Energie aus einem Aufprall.
Auch schon selbst erlebt.

Und ja, Winkel usw machen einen Unterschied aus wie es endet.

Muß aber jeder für sich entscheiden wo er/sie Prioritäten setzt.
ich werde für mich sicher nicht auf Protektoren verzichten nur eil es ohne billiger ist.
Und ich bin definitiv kein Sicherheitsnazi.

Und bei einem Unfall erwischt es nicht nur Sonntagsfahrer sondern auch geübte.
man hat immer nur einen Einfluss auf die eigene Fahrweise ( so man immer fehlerfrei ist ) und nur sehr bedingt ( vorausschauend ) auf die Anderer.



www.klausmotorreise.com
Verfasst am: 13.06.18 19:06
varakurt
Dabei seit: 26.06.2011
Beiträge: 3806
"ta-rider" schrieb:
...die einen selbst mit den teuersten Klamotten zerrteilen. Sieht man ja bei den Sonntagsfahrern an schönen Wochenenden. Entweder es geht gut oder es ist vorbei.


Wieder mal falsch ... vielleicht liegt es daran, dass du immer nur Extreme nennst.

Protektoren können auch den Unterschied machen wie hoch der Grad der Verletzung ist. Ob man nur ein paar Prellungen hat oder doch viele Knochenbrüche.

Oder, so wie in meinem Fall, zwar viele Knochenbrüche aber keine Lähmungen oder gar Abtrennungen.

Verfasst am: 13.06.18 20:10
Michael1972
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 5981
"ta-rider" schrieb:

Ich denke die Klamotten haben auf die Folgen eines Unfalls nur einen minimalen Einfluss. Viel entscheidender sind andere Einflüssel wie Aufschlagwinkel, Geschwindigkeit und Leitplantekpfosten etc., die einen selbst mit den teuersten Klamotten zerrteilen. Sieht man ja bei den Sonntagsfahrern an schönen Wochenenden. Entweder es geht gut oder es ist vorbei. Den schmalen Bereich zu erwischen an dem es einen Unterschied macht was für Klamotten man an hatte, ist so schwierig wie im Lotto zu gewinnen ;)

Aus meiner Sicht alles blödes Geschwätz von einem der keine Ahnung davon hat, sondern sich halt irgendwas ausdenkt was er glaubt dass es so ist. Das einzigste was sein kann, wennst unter ne Leitplanke rutscht und auf nen Pfosten aufschlägst, dann mag der beste Anzug und Helm auch nicht mehr viel retten.
Verfasst am: 13.06.18 20:17
MadBlue
Themenersteller
Dabei seit: 17.12.2012
Beiträge: 431
oh man...

Klar gibt es Unfallszenarien wo einem die beste Klamotte nichts mehr nützt... wenn das der Regelfall wäre, wäre Motorradfahren verboten.

Ich hatte in meiner Karriere schon vier Abstiege und lebe noch.

Im Zweifel macht ne gescheite Kombi mEn. den Unterschied zwischen nem Bruch und ner Prellung oder eben nem Blauen Fleck und ner wirklich fetten Schürfwunde, und damit im Zweifel den Unterschied zwischen "ok das tut weh, aber ich kann so noch fahren" und "Ruft den Krankenwagen!!"...

Daher nochmal zurück zu meiner Frage, gerichtet an die Fahrer hier, die tatsächlich Schutzkleidung tragen:
Wenn ich eine gescheite Motorradkombi Suche, die primär bei schönes bis heißem Wetter getragen werden soll, reiß- und scheuerfest sein soll, ggf. schon gescheite Protektoren mitbringt, Ledereinsätze an Gelenken und Schultern haben soll und generell einen guten Tragekomfort haben soll: Wozu kann ich da heute greifen? Was ist ein realistischer Preisbereich? Taugen Marken wie Mohawk und Dainese? Bzw. welche Marken könnt ihr Marken und Modelle könnt ihr empfehlen?

Grüße,
Sören
Verfasst am: 13.06.18 20:52
hansolo75
Dabei seit: 16.10.2011
Beiträge: 398
Hallo Sören,

Mowhak und Dainese taugen mit Sicherheit was. Musst halt schauen was passt und wo Dein Budget liegt.
Ich hatte viele Jahre eine Drive-Jacke (Eigenmarke von Polo), seit kurzem habe ich mir eine Jacke von IXS (Panama 2) zugelegt. 8 Belüftungsöffnungen, aber keine explizite Sommerjacke. Hat aber nicht die von Dir gweünschten Lederbesätze. Meine Frau hat eine Kombi von Revit, die ist mit viel Leder und wenig Textil. Hier kann man die regendichte Menbran rausmachen, dann ist sie schön luftig. Qualitativ eine sehr feine Kombi.

Grüße Alex

XL600V PD06 Baujahr 1992 in grün mit 105.000Km auf dem Tacho.