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Zelte von der Tante Luise

Autor Nachricht
Verfasst am: 04.01.16 23:53
Blitzbirne
Themenersteller
Dabei seit: 03.08.2014
Beiträge: 638
Hallo,

ich suche nach einem günstigen 2-3 Mann Zelt, welches vielerlei Kriterien erfüllen sollte.
Unter anderem bin ich da auf das VISBY von Louis gestossen. Das scheint mir alles Nötige zu erfüllen. Nur weis ich nicht, wie es sich mit der Regentauglichkeit verhält.
Hat bereits jemand Erfahrung mit Zelten der Marke Nordkap? Vielleicht sogar mit dem Visby?

https://www.louis.de/artikel/nordkap-visby-doppelwand-geodaetzelt/10009005?list=136235011&filter_article_number=10009005

Gruß
Günni

'96er PD06 mit 58tkm
Verfasst am: 05.01.16 00:21
T.J.
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 846
Hi Günni,

klingt nicht schlecht, aber das Packmaß ist normal, die Wassersäule schlecht, das Innenzelt schmal und die Höhe niedrig. Ich habe mir vor Jahren das High Peak Kira 4 geholt, verreise damit alleine oder mit meiner Frau. 1 Kg mehr Gewicht (merkt man auf dem Krad nicht), kürzeres Packmaß (passt deshalb auch in eine Gepäckrolle), hohe Wassersäule (dann schläft man beruhigter) und ich habe das Neu bei eb** für 35,- € geschossen, verreise damit im Winter, Frühjahr, Sommer + Herbst, bin also bestens zufrieden. Anbei ein Link zum anguggen (gibt´s auch eine Nummer kleiner als Kira 3) s. http://www.baur.de/high-peak-zelt-4-personen-kira-4/pref-624668-0@BaurDe-Shop/artikel/baur-de

LzG T.J.

Ich bin Öko ............................. ich brauche keinen Asphalt!cool.gif

Stammtisch Ruhr
Verfasst am: 05.01.16 01:21
mopped-mario
Dabei seit: 08.01.2015
Beiträge: 43
Moin,
Also bei Zelten gilt wie immer der Spruch "Wer billig kauft....." Is klar... Aber wenn es was taugliches für nen guten Preis sein soll, ist die Firma Coleman glaube ich gut dabei. Hab ich schon häufig guts von gehört. Nach einer 1min-Recherche bin ich spontan auf das Crestline 3 gestoßen. Kostet in Amazonien um die 90€....
Zu dem bei Louise, 1500er Wassersäule ist echt zu wenig! Sogar die aldizelte haben seit Dekaden 2000.

Grüße,
Mario
Verfasst am: 05.01.16 08:17
Flyer01
Dabei seit: 02.06.2015
Beiträge: 165
Billige Zelte sind mist, es sei denn du findest gut vorvorjahresmodelle o.ä. IMHO bestes Preis-Leistungsverhältnis bietet das Salewa Denali 2 bzw. 3.
Für das Geld vom Louiszelt bekommste nichtmal gescheites Zeltmaterial..
Verfasst am: 05.01.16 08:28
klausi33
Dabei seit: 05.12.2012
Beiträge: 3759
Ich fahre mein ganzes Leben mit billigen Zelten, und das ist schon einige Zeit.

Ich hatte mal von Louis so ein "Schnellaufstellzelt" das war super.
Wassersäule wird überbewertet, ich bin noch nie im Wasser gelegen oder hatte welches im Zelt.
Bei Wassersäulen von 1500mm

Aber ich gehe zB her und behandle die Nähte nach ein oder 2 Jahren mit Imprägnierspray.

Klar sind teurere Zelte besser, aber für was will man es verwenden?
Wenn man richtig viel unterwegs ist macht es eventuell Sinn, aber wegen einem Campingurlaub?
Wenn ich eine Weltreise mache denke ich darüber nach.

Und gegen mechanische Beschädigungen von Aussen ist es egal ob billig oder teuer.

www.klausmotorreise.com
Verfasst am: 05.01.16 08:38
VorwaertsAlp
Dabei seit: 18.09.2015
Beiträge: 27
Moin,
wir hatten in Norwegen das Coleman Coastline 2 Plus mit, waren damit sehr zufrieden. Alternativ gibt es auch das Coastline 3 (ohne plus) in etwa zum selben Preis oder halt auch alle anderen Größen die man so braucht.

http://www.amazon.de/Coleman-205110-Coastline-Personen-Wohnbereich/dp/B0030BG9Q0

http://www.amazon.de/Coleman-205498-Coastline-Personen-Stauraum/dp/B004LB4BP4/ref=sr_1_2?s=sports&ie=UTF8&qid=1451979312&sr=1-2&keywords=coleman+coastline+3

Wir hatten das 2 Plus genommen, da der Schlafraum recht kompakt (schneller warm) ist und im Vorzelt genug Platz für nasse Klamotten etc. ist. Die Rechnung ging auf, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt war es drinnen immer noch schön mollig warm.

Gruß
Eric
Verfasst am: 05.01.16 10:06
Flyer01
Dabei seit: 02.06.2015
Beiträge: 165
"klausi33" schrieb:

Ich fahre mein ganzes Leben mit billigen Zelten, und das ist schon einige Zeit.

Ich hatte mal von Louis so ein "Schnellaufstellzelt"

Respekt, ehrlich. Das ist so als wenn ich sagen würde, ich fahre schon mein Leben lang mit nem 50er Mofa durch die Mongolei, wozu brauche ich da ne Transalp.
Hochwertige und damit leider auch teurere Zelte bieten ungleich mehr Schutz und Komfort.

"klausi33" schrieb:
Wenn man richtig viel unterwegs ist macht es eventuell Sinn, aber wegen einem Campingurlaub?

weder du noch ich wissen was der Günni damit vorhat?!

"klausi33" schrieb:
Und gegen mechanische Beschädigungen von Aussen ist es egal ob billig oder teuer.
Sorry, aber das ist falsch.
Verfasst am: 05.01.16 10:47
klausi33
Dabei seit: 05.12.2012
Beiträge: 3759
"Flyer01" schrieb:

"klausi33" schrieb:

Ich fahre mein ganzes Leben mit billigen Zelten, und das ist schon einige Zeit.

Ich hatte mal von Louis so ein "Schnellaufstellzelt"

Respekt, ehrlich. Das ist so als wenn ich sagen würde, ich fahre schon mein Leben lang mit nem 50er Mofa durch die Mongolei, wozu brauche ich da ne Transalp.
Hochwertige und damit leider auch teurere Zelte bieten ungleich mehr Schutz und Komfort.

Der Vergleich mit dem Mofa ist sehr blöde. Ich hab mir auch was dabei gedacht warum ich mir gerade das Zelt genommen habe.
Mir ging es konkret darum, das ich immer schnell ein Zelt aufstellen kann, auch im Regen um darin dann nicht in der Nässe zu liegen. Speziell wenn man tagelang im Zelt unterwegs ist.
Ich war beide Male in der Mongolei mit Leuten unterwegs, die gute und teure Zelte hatten. Ich konnte hier konkret keine großen Vorteile erkennen. Die haben auch immer länger benötigt die aufzustellen.
Mehr Schutz und Komfort konnte ich auch nicht entdecken.


"klausi33" schrieb:
Wenn man richtig viel unterwegs ist macht es eventuell Sinn, aber wegen einem Campingurlaub?

weder du noch ich wissen was der Günni damit vorhat?!

"klausi33" schrieb:
Und gegen mechanische Beschädigungen von Aussen ist es egal ob billig oder teuer.
Sorry, aber das ist falsch.

Das sehe ich nicht so, wenn Dir einer mit dem Messer das Zelt aufschneidet, oder es im Sturm beschädigt wird, dann ist es egal ob billig oder teuer.




Was auch die Argumente mit den Vorzelten/Apsiden angeht:
Eine super Sache!!
Nur in vielen Ländern muß man da auch aufpassen, was man da hinlegt an Gepäck.
Koffer geschlossen oder Packsack geschlossen kein Problem, aber bei Jacken, Stiefeln oder Ähnlichem kann man schon mal böse Überraschungen erleben.
Das da Skorpione oder Schlangen drinnen gerne übernachten sind keine Märchen.
Bei meinem Kumpel im Stiefel war es glücklicherweise nur eine Stechheuschrecke am Morgen.....


www.klausmotorreise.com
Verfasst am: 05.01.16 11:33
Flyer01
Dabei seit: 02.06.2015
Beiträge: 165
"klausi33" schrieb:

Der Vergleich mit dem Mofa ist sehr blöde. Ich hab mir auch was dabei gedacht warum ich mir gerade das Zelt genommen habe.

Ich finde den Vergleich super, wäre ich der Mofafahrer, hättest du mir auch die Vorteile deiner Transe runtergebetet und gesagt, ich könne es nicht beurteilen, sei ja schließlich ein Leben lang nur Mofa gefahren... ;)

"klausi33" schrieb:

Mir ging es konkret darum, das ich immer schnell ein Zelt aufstellen kann, auch im Regen um darin dann nicht in der Nässe zu liegen. Speziell wenn man tagelang im Zelt unterwegs ist.
Ich war beide Male in der Mongolei mit Leuten unterwegs, die gute und teure Zelte hatten. Ich konnte hier konkret keine großen Vorteile erkennen. Die haben auch immer länger benötigt die aufzustellen.
Mehr Schutz und Komfort konnte ich auch nicht entdecken.

Dann gibt es wohl keinen und alle geben unsinnigerweise zu viel Geld aus, mist... Und ich baue meine Zelt in 3-5min auf, wo ist das Problem, wenn ich womöglich eh schon den ganzen Tag im Regen auf dem Mopped saß?

"klausi33" schrieb:
Das sehe ich nicht so, wenn Dir einer mit dem Messer das Zelt aufschneidet, oder es im Sturm beschädigt wird, dann ist es egal ob billig oder teuer.[/color]

Stimmt, an Messerattacken habe ich jetzt tatsächlich nicht gedacht. und selbst da hat ein teures Vorteile. Ripstop reißt nicht weiter auficon_smile.gif Wo dein Wurfzelt bei Sturm nur noch in Fetzen am gebrochenen Gestänge flattert, steht das teure noch. Billiges Zeltgewebe gegen richtiges Ripstop, (Gfk?)Gestänge gegen DAC Featherlite, usw... keine Chance.

Und ein Zelt ohne Apside nutzen weil was darin rumkrabbeln könnte? Ernsthaft?

So unterschiedlich können Ansprüche sein :) Bin raus.
Verfasst am: 05.01.16 12:00
Blitzbirne
Themenersteller
Dabei seit: 03.08.2014
Beiträge: 638
Hätte mehr dazu sagen sollen. Hatte das heute Morgen auch schon mal fertig, doch das dumme Tablet ..........


Also ich selbst hatte auch schon von HighPeak das Nevada 3 sowie von Coleman das Rock Springs 3 im Auge. Leider ist es halt nur günstig und wasserdicht. Ansonsten passt es weniger zu meinen Anforderungen (siehe Visby).
Das Coleman kann eigentlich alles was ich suche, nur ist es eben ziemlich fett verpackt. Dennoch habe ich es noch in näherer Auswahl, da es eine etwas bessere Wassersäule (2000 mm) hat.

Beim Visby (Louis) zählt für mich folgendes (priofreie Reihenfolge):
- Außenfarbe Grün (Tarnfaktor)
- 2 Eingänge zum Lüften im Sommer
- Aufbaureihenfolge (Außenzelt vor Innenzelt wegen Aufbau im Regen)
- Apside um drunter zu kochen (Gepäck kommt ins Hauptzelt)
- Packmaß und Gewicht

Das einzige, was mich halt zögern lässt ist die relativ geringe Wassersäule zu anderen Zelten.
Doch heißt es, dass Zelte ab 1200 mm Wassersäule dicht sein sollen. Und mit Imprägnierspray kann man da vielleicht nachpflegen, wenn nötig. Ich hatte die Hoffnung, dass mir genau dazu jemand was sagen kann. Aber auch für eure anderen Tipps bin ich dankbar. Also immer her damit.

Ich selbst werde Frühjahr wie Herbst nur Kurztrips (2-3 Tage) angehen und wahrscheinlich im Sommer eine Reise für knapp 2 Wochen machen. Bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt muss ich nicht draußen übernachten. Daher werde ich auch nicht 200€ oder mehr ausgeben.

Auch wenn ich nicht immer mit Klaus einer Meinung bin, so finde ich seine Meinung sehr interessant, da er doch viele Kilometer im Jahr auf Tour ist.
Die selbe Meinung zu Zelten vertritt auch ein weiterer "Extremreisender", dessen Name mir gerade nicht einfällt. Ob das am Ende auch zu mir passt kann ich nicht sagen. Das gilt es wohl herauszufinden.

Wie weit jetzt ihr anderen eure Erfahrungen aus solchen Reisen bezieht, ist mir unbekannt. Und ich möchte auf gar keinen Fall einem von euch vor den Kopf stoßen. Also, wenn ich einen von euch fälschlicherweise nicht mit zu den "Extremreisenden" gezählt habe, so liegt das nur an meiner Unwissenheit und ist nicht böse gemeint.

Gruß
Günni

'96er PD06 mit 58tkm