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Zelte von der Tante Luise

Autor Nachricht
Verfasst am: 05.01.16 12:49
klausi33
Dabei seit: 05.12.2012
Beiträge: 3764
"Flyer01" schrieb:

"klausi33" schrieb:

Der Vergleich mit dem Mofa ist sehr blöde. Ich hab mir auch was dabei gedacht warum ich mir gerade das Zelt genommen habe.

Ich finde den Vergleich super, wäre ich der Mofafahrer, hättest du mir auch die Vorteile deiner Transe runtergebetet und gesagt, ich könne es nicht beurteilen, sei ja schließlich ein Leben lang nur Mofa gefahren... ;)

Warum unterstellst Du mir etwas, von Dem Du überhaupt nicht weißt ob es so ist.
Finde ich vollkommen daneben und sehe ich auch sehr untergriffig.


"klausi33" schrieb:

Mir ging es konkret darum, das ich immer schnell ein Zelt aufstellen kann, auch im Regen um darin dann nicht in der Nässe zu liegen. Speziell wenn man tagelang im Zelt unterwegs ist.
Ich war beide Male in der Mongolei mit Leuten unterwegs, die gute und teure Zelte hatten. Ich konnte hier konkret keine großen Vorteile erkennen. Die haben auch immer länger benötigt die aufzustellen.
Mehr Schutz und Komfort konnte ich auch nicht entdecken.

Dann gibt es wohl keinen und alle geben unsinnigerweise zu viel Geld aus, mist... Und ich baue meine Zelt in 3-5min auf, wo ist das Problem, wenn ich womöglich eh schon den ganzen Tag im Regen auf dem Mopped saß?

Nur weil man viel Geld ausgibt, heißt das nicht das es deswegen zwingend besser ist.
Umgekehrt soll es aber auch nicht heißen, das billige Produkte alle gut sind.
Viele sind so von Werbung gelenkt und da ist teuer automatisch gut.

Ich hab mir schon oft überlegt mir ein teures Zelt zu kaufen, mir persönlich war es das nicht wert!!


"klausi33" schrieb:
Das sehe ich nicht so, wenn Dir einer mit dem Messer das Zelt aufschneidet, oder es im Sturm beschädigt wird, dann ist es egal ob billig oder teuer.[/color]

Stimmt, an Messerattacken habe ich jetzt tatsächlich nicht gedacht. und selbst da hat ein teures Vorteile. Ripstop reißt nicht weiter auficon_smile.gif Wo dein Wurfzelt bei Sturm nur noch in Fetzen am gebrochenen Gestänge flattert, steht das teure noch. Billiges Zeltgewebe gegen richtiges Ripstop, (Gfk?)Gestänge gegen DAC Featherlite, usw... keine Chance.

Warum behauptest Du ich hätte ein Wurfzelt? hab ich das wo behauptet?
Was soll die ANsage??
Und das mit den Gestängen wird auch immer relativiert....



Und ein Zelt ohne Apside nutzen weil was darin rumkrabbeln könnte? Ernsthaft?
Hab ich das wo behauptet?
Ich hab nur geschrieben, das man sich in manchen Gegenden Gedanken machen muß.
Apside ist vor allem super, wenn man sich im REgen auch was zu Essen kochen will.
Auch wenn Du mir die Ansage unterstellst, ich ab da nie was derartiges behauptet.


So unterschiedlich können Ansprüche sein :) Bin raus.


Ich nehm Deine Behauptungen und Unterstellungen jetzt auch persönlich.
Soviel Quatsch hab ich schon lange nicht mehr gelesen, sinnlose und haltlose Vorwürfe.

Ich hab meine Meinung zu den Produkten kundgetan, aber Du lehnst kategorisch ab, das günstige Produkte ebenso gut geeignet sind.
Andererseits klar, wenn man selbst viel Geld ausgibt muß man das für sich rechtfertigen.

bei Deinen Antworten hab ich das Gefühl DU suchst Streit.

Tut mir leid das ich auch meine Erfahrungen zu dem Thema gepostet habe.



www.klausmotorreise.com
Verfasst am: 05.01.16 12:57
klausi33
Dabei seit: 05.12.2012
Beiträge: 3764
"blitzbirne" schrieb:
Beim Visby (Louis) zählt für mich folgendes (priofreie Reihenfolge):
- Außenfarbe Grün (Tarnfaktor)
- 2 Eingänge zum Lüften im Sommer
- Aufbaureihenfolge (Außenzelt vor Innenzelt wegen Aufbau im Regen)
- Apside um drunter zu kochen (Gepäck kommt ins Hauptzelt)
- Packmaß und Gewicht

Finde ich sehr guten Ansatz. Lüften ist wichtig, schau aber auch das ein Netz dabei ist, Stichwort Stechmücken.

Das einzige, was mich halt zögern lässt ist die relativ geringe Wassersäule zu anderen Zelten.
Doch heißt es, dass Zelte ab 1200 mm Wassersäule dicht sein sollen. Und mit Imprägnierspray kann man da vielleicht nachpflegen, wenn nötig. Ich hatte die Hoffnung, dass mir genau dazu jemand was sagen kann. Aber auch für eure anderen Tipps bin ich dankbar. Also immer her damit.


Und das habe ich schon geschrieben, das ich mit 1500mm Wassersäule noch NIE Probleme hatte, und ich hab sowohl in Kroatien und Mongolei ( und anderen Ländern ) schon schwere Gewitter erlebt und trotzdem trocken geschlafen.

Schade, das sowas nach der Aussage Anderer ja bei billigen Zelten nicht sein kann.

www.klausmotorreise.com
Verfasst am: 05.01.16 12:58
varakurt
Dabei seit: 26.06.2011
Beiträge: 4067
Zum Thema Wassersäule ...

Also die Wasserdichtigkeit/Wassersäule des Oberzeltes wird tatsächlich überbewertet.

Ich weiß nicht ab wann ein Stoff als "Dicht" gilt. Aber 2000-3000 km sollte bei normalen Wetterbedienungen (da kann mal ein Gewitterplatzregen dabei sein) ausreichend sein.

Aber sehr wichtig erscheint mir die Wassersäule für den Zeltboden! Weil, wenn man auf nassen Boden sein Zelt aufstellen muss, dann drückt es bei Belastung das Wasser durch den Zeltboden wenn dieser durch das Körpergewicht bzw. Gepäckgewicht belastet wird. Und nasse U-Matten bzw. Schlafsäcke sind net fein.

Zum Thema Gewicht ...

Es stimmt schon was T.J. schrieb - ein Kilo merkt man auf dem Motorrad nicht. Aber, die Gefahr ist dass sich hier ein Kilo beim Zelt, dort ein Kilo bei der U-Matte, wieder ein Kilo beim Kochgeschirr oder was weiß ich ziemlich schnell zu 10-15 kg Mehrgewicht addieren - und die merkt man dann.

Also, wenn geht, das leichtere Zelt nehmen.

Ich/wir halten es so, dass wir 5-6 verschieden Zelte zu Hause herumliegen haben die dann, je nach Vorhaben verwendet werden.

Wenn ich alleine unterwegs bin, nehm ich kein 3-Mannzelt, Wenn ich nur auf ein Treffen ein paar hundert Kilometer fahre, dann ist mir der Komfort im Zelt wichtiger als das Gewicht. Wenn wir so, wie heuer im Juni am Balkan unterwegs sind und 2 Wochen das Zelt mitführen, dann nehm ich das leichteste 3-Mann Zelt mit, das wir haben. U.s.w. u.s.w.

Verfasst am: 05.01.16 13:09
klausi33
Dabei seit: 05.12.2012
Beiträge: 3764
Das kann ich auch mal so unterschreiben.
ist bei mir Ähnlich, ich hab auch Einige Zelte zu Hause.

Was mir bei dem Louis Zelt gefällt:
man kann es bei REgen auch mal nur als Schutz aufstellen ( Nur Aussenzelt ) um ZB mal eine Pause zu machen oder zu Kochen.

Der Tip von dem Kira Zelt von T.J ist auch gut, das gefällt mir auch, werd ich mal genauer ansehen.

www.klausmotorreise.com
Verfasst am: 05.01.16 14:08
UweStefan
Dabei seit: 26.08.2011
Beiträge: 119
Zelt-Tips: Baue es VOR dem Kauf einmal selber auf. Bei einigen Zelten geht das genial einfach bei anderen kriegt man die Krise. Was nützt die Wassersäule, wenn man sowieso morgens innen Kondenswasser hat. Es läuft halt innen am Aussenzelt runter und das Innenzelt bleibt trocken wenn man richtig aufgebaut hat.
Und Innenhöhen von unter 110 cm sind Krampf. Man steht morgens auf, knallt mit dem Kopf ans Innenzelt, das kommt mit dem Aussenzelt in Berührung - Kopf und andere Sachen sind danach Nass.
Ich würde immer glatte Alustangen bevorzugen (baut sich besser auf).

Ich hab mir gerade ein neues Winderzelt gegönnt: s
Geht super einfach aufzubauen: s
Steht auch da, wo kein Hering in den Boden passt.

Ich habe aber auch mit 40 Euro Zelten schon sehr gute Erfahrungen gemacht.
Aber teuer ist halt oft auch besser. Wen man ein Zelt trocken, kühl und dunkel lagert (Keller) kann ein Zelt auch sehr alt werden. Mein Tunnel Zelt für 600 DM ist jetzt seit 24 Jahren im Einsatz. Vor 5 Jahren war mal in neuer Stangensatz für 54 Euro fällig. Ist hat ein Top-Zelt und hat damit bis jetzt keine 15 Euro pro Jahr gekostet. - Teurer ist halt oft billiger.

Viel Spaß beim Zelt aussuchen.

Verfasst am: 05.01.16 14:17
Heidebiker
Dabei seit: 19.09.2012
Beiträge: 79
Hallo Günni,

die Frage nach dem richtigen Zelt ist echt komplex und individuell.
Bei der Vorbereitung der Norwegentour, die mein Sohn und ich 2014 durchführten, haben wir genau das erfahren.
Ich hab mich bspw. auf dem AT Treffen mit einigen "Reisespezies" unterhalten und deren Zelte angeschaut. Dabei gab es, wie auch hier, völlig unterschiedliche Denkansätze, die dennoch zum Ziel führten. Ehrlich gesagt war ich hinterher verwirrter als vorhericon_smile.gif

Ich hab mir dann für die Tour ein günstiges Zelt gekauft mit dem Ziel, anhand der gemachten Praxiserfahrungen ein exaktes Anforderungsprofil für mein zukünftiges Zelt zu haben.

Zum Thema Wassersäule teile ich die hier gemachten Erfahrungen und Auffassungen.
Bei mir hat sich zusätzlich eine feste Plastikfolie bewährt, die ich unter das Zelt gelegt habe. Die wiegt wenig, schützt den Zeltboden vor Nässe und spitzkantigem Untergrund, und man kann das Innenzelt trocken verpacken.
Verfasst am: 05.01.16 15:27
VorwaertsAlp
Dabei seit: 18.09.2015
Beiträge: 27
@Heidebiker

und wie hast du es gelöst, dass sich bei Regen nicht das Wasser auf deiner untergelegten Plane sammelt? irgendwo befestigt oder so?

Gruß
Eric
Verfasst am: 05.01.16 16:46
Heidebiker
Dabei seit: 19.09.2012
Beiträge: 79
Hi Eric,

die Bedenken hatten wir im Vorfeld auch, sie haben sich in der Praxis aber nicht bestätigt.
Und das obwohl wir am Preikestolen 24 Stunden Dauerregen hatten.
Unsere Plane ist etwas kleiner als das Außenzelt, so tropft der Regen von außen nicht drauf.

Genauso wichtig wie das Zelt ist in dem Fall aber auch die Erkundung des Aufbauplatzes.
Bei Regen sind Mulden absolut tabu, da sich dort zuerst das Wasser sammelt. Da kann man lieber schräg liegen, als in einer Mulde.

Verfasst am: 05.01.16 17:15
Dieter_TA_95
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 160
Sehr wichtig ist auch die Wahl der Heringe.
Je nach Untergrund sind verschieden sinnvoll.
Bei Grasboden reichen oft die mitgelieferten, die bei festem Boden oft versagen.
Deshalb hab ich tatsächlich zwei verschieden dabei: stabile Alunägel, für den harten bis steinigen Boden, Alu-V-Heringe für den weicheren Boden. Bei Sand oder Schnee (hatte ich noch nie mit meinem Zeit) müsste man großflächige Heringe verwenden z.B. gr. V-Heringe oder sogar Sand- oder Schnee "Säcke", die mit Steinen, Sand oder Schnee gefüllt werden.
Die Originalen sind, wie schon gesagt meist nur weichen Wiesenboden geeignet.

Grüße aus dem Chiemgau
Dieter
_____________________________________________
Schalom, Gottes Liebe ist bedingungslos und unbegrenzt!
Mit meiner Olympus Kamera auf meiner 2010er Versys unterwegs durch Norwegen oder Schweden oder mit SRS über die schönsten Alpenpässe , das ist Urlaub, Berg- oder Schitouren mit der Oly, das ist Erholung Und fürs richtige Endurofahren leih ich lieber eine EXC oder Freeride o.ä.
Verfasst am: 05.01.16 17:21
Blitzbirne
Themenersteller
Dabei seit: 03.08.2014
Beiträge: 638
"Dieter_TA_95" schrieb:

Sehr wichtig ist auch die Wahl der Heringe.
Je nach Untergrund sind verschieden sinnvoll.
Bei Grasboden reichen oft die mitgelieferten, die bei festem Boden oft versagen.
Deshalb hab ich tatsächlich zwei verschieden dabei: stabile Alunägel, für den harten bis steinigen Boden, Alu-V-Heringe für den weicheren Boden. Bei Sand oder Schnee (hatte ich noch nie mit meinem Zeit) müsste man großflächige Heringe verwenden z.B. gr. V-Heringe oder sogar Sand- oder Schnee "Säcke", die mit Steinen, Sand oder Schnee gefüllt werden.
Die Originalen sind, wie schon gesagt meist nur weichen Wiesenboden geeignet.


Danke, für den Tipp.
Ich besitze bereits 2 Zelte, die aber beide für eine 1-2 Personen Motorradtour nicht in Frage kommen (9 Pers Iglu und ein leicht kaputter 2 Pers Iglu für die Kids zum Spielen).
Für den großen Iglu habe ich mir bereits dicke Alunägel von Coleman gekauft. Mehr brauche ich wohl erstmal nicht, da ich ja eher mit kleinem Zelt bei gemäßigtem Wetter unterwegs sein werde. Wenn es mal richtig derb wird nehme ich mir halt ein Zimmericon_smile.gif

'96er PD06 mit 58tkm