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Bremsen-Update

Autor Nachricht
Verfasst am: 10.01.19 20:04
JoJoXL
Themenersteller
Dabei seit: 23.06.2018
Beiträge: 22
Hallo Transalp-Gemeinde,

da ich jetzt meist mit Sozius unterwegs bin und total verwöhnt von meiner Vorderradbremse am Fahrrad bin, möchte ich meine Vorderradbremse den neuen Gegebenheiten anpassen. Meine Trans ist ein PD06 Bj 95. Die Bremsscheibe ist noch die Originale und Bremsbeläge sind von TRW MCB 677 SV (Sintermetall) und Stahlflexleitung.
Habe bis jetzt zwei Möglichkeiten zu Verbesserung gefunden. Die 1. Möglichkeit ist eine 320 Bremsscheibe mit Adapter von HE Motorradtechnik für ca. 230,-€. Die 2. Möglichkeit ist die Doppelscheibenbremse von der PD10. Der Bremsentest aus dem Technik-Bereich schreibt ja nur Gutes. Habe darauf hin gleich mal die Teilenummern verglichen. Übereinstimmung der beiden Bremsanlagen gleich Null. Somit bräuchte ich von der PD10 eine Telegabel, Bremsscheiben, Vorderrad und komplette Bremsanlage. Da liege ich zu Zeit bei ca. 700,-€ Gebrauchtteile. Wie in einen anderen Thema zu lesen ist, gibt es auch noch Probleme mit dem TÜV.
Jetzt zu meinem Anliegen: Ich suche Erfahrungsberichte zu der 320 Bremsscheibe oder eine andere Möglichkeiten für das Bremsen-Update.
Ich bedanke mich schon im Voraus für jede hilfreich Antwort.

Viele Grüße
Jörg
Verfasst am: 08.02.19 23:47
PeterB.
Dabei seit: 03.01.2018
Beiträge: 6
Servus,

ich habe die HE Scheibe drin seit April 2015 und bin absolut begeistert.
Dazu natürlich neue Bremsbeläge. Da hatte ich mich für Hi-Q FA 196 HH Sintermetall von P.lo entschieden.

Ciao, Peter


Transalp 94, PD06, Hauptständer, Sitzbank aufgepolstert, K&N Luftfiltereinsatz, Stahlflexbremsleitungen vorne und hinten, größere Bremsscheibe vorne, Sportauspuff von BSM, Krauser-Kofferträger, bei Bedarf mit Heck- und Seitenkoffer, Reifen hinten 130/80 R17 Anakee 3, vorne 90/90-21 Anakee 3
Verfasst am: 09.02.19 08:41
Ac-Tom
Dabei seit: 01.03.2014
Beiträge: 84
Hallo Jörg,

Ich habe seit 2 Jahren die HE Scheibe vorne drauf. Und kann auch nur gutes sagen. Meine Bremsadapterplatte musste von HE noch angepasst werden(BJ abhängig) ging alles anstandslos und flott über die Bühne, freundlicher Kundenkontakt. Mit der Bremswirkung bin ich sehr zufrieden und hat sich auf alle Fälle auch ohne Soziusbetrieb gelohnt. Wie Peter schon schrieb bietet es sich dann auch direkt an die Bremsbeläge zu erneuern, oder je nach technischer Versiertheit die Bremse Mal zu zerlegen und zu reinigen.

Viele Grüße,
Thomas

[Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.02.2019 um 10:03.]
Verfasst am: 09.02.19 13:53
Heidebiker
Dabei seit: 19.09.2012
Beiträge: 72
Hallo Jörg,

ich fahre die HE-Scheibe mit Sinterbelägen auf einer gestrippten 96er PD06.
Diese Kombination bremst auf jeden Fall deutlich besser als vorher. Ich bin mit der Bremsleistung selbst in den Alpen (solo+Gepäck) gut zurecht gekommen.
Allerdings merkt man die Verwindung der Gabel beim scharfen Bremsen auch stärker.

Eine Doppelscheibe ist aus meiner Sicht aber nochmal eine Steigerung, gerade wenn man viel mit Sozius unterwegs ist!

Das sage ich aufgrund der Tatsache, dass ich vorher eine AT hatte und mein Sohn eine PD10 fährt.

Herzlich grüßt,
Andreas


[Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.02.2019 um 12:36.]
Verfasst am: 14.02.19 22:58
PeterB.
Dabei seit: 03.01.2018
Beiträge: 6
Servus.

Kleiner Nachtrag meines Beitrags. HE empfiehlt dringend neue Beläge mit ein zu bauen.
Auch ich mußte den Adapter noch anpassen. Ein leichtes, punktspezifisches Feilen. Wenn man den Adapter an die Montagestelle hält, sieht man schon wo und wieviel.

Natürlich ist eine Doppelscheibe wohl noch etwas besser, auch weil sie die Verwindung etwas reduziert. Die Umbauarbeiten sind aber auch um einiges umfangreicher. Auch hatte ich keine derartige für die PD06 mit ABE gefunden. Ich fahre etwa 90 % mit meiner Frau hinten drauf und zwar vorwiegend im nördlichen Italien, also jede Menge Pässe. Ich finde, daß die HE-Lösung eine wesentliche Verbesserung der Originalsituation ist.

Ciao, Peter

Transalp 94, PD06, Hauptständer, Sitzbank aufgepolstert, K&N Luftfiltereinsatz, Stahlflexbremsleitungen vorne und hinten, größere Bremsscheibe vorne, Sportauspuff von BSM, Krauser-Kofferträger, bei Bedarf mit Heck- und Seitenkoffer, Reifen hinten 130/80 R17 Anakee 3, vorne 90/90-21 Anakee 3
Verfasst am: 16.02.19 23:05
JoJoXL
Themenersteller
Dabei seit: 23.06.2018
Beiträge: 22
Hallo Peter, Thomas und Andreas,
erst einmal ein großes Danke, für die Antworten. Habe nicht mehr damit gerechnet, welche zu bekommen. Was mich wirklich Überraschung hat, die Gabel + Bremse von der PD10 bekommt von der hiesigen Dekra ein klares NEIN ☹ Habe mal bei Honda angefragt, aber da kam bis jetzt auch nichts zurück. Habe ich auch schon anders erlebt. Wenn ich hier manche Umbauten lese, verstehe ich es immer noch nicht :-? Aber egal, Plan B! Da denke ich genau wie Ihr. Erst einmal muss der Stabi stabiler werden, um die Gabelsteifigkeit zu erhöhen. Wenn die 276 ziger Scheibe dieser Blechkonstruktion das „Fürchten lehrt“ was macht dann erst die 320 ziger Scheibe. Und die hat sogar eine ABE. Entschuldigung, dauert eine Weile bis ich das Akzeptiere mit der PD10. Zurück zum Stabi. Habe dazu auch schon einige Ideen. Mal schauen wie da der DEKRA – Mann reagiert. Bei den Bremsbelägen bin ich ebenfalls euerer Meinung. Meine Beläge sind zwar erst 1000 km alt, aber wegen 30 Euro denke ich nicht darüber nach. Neue Scheibe neue Beläge fertig. Ich fahre TRW Lucas Sintermetall. Einen Vergleich habe ich nicht.
Nochmals danke für die Antworten. Bei uns ist gerade sehr schönes Wetter, und die Trans ist noch nicht fertig. Ich brauche unbedingt noch eine Zweitmaschine
Verfasst am: 17.02.19 09:52
Wiggerl
Dabei seit: 29.12.2013
Beiträge: 1056
Das mit der Doppelbremsscheibengabel stimmt so nicht, es kann eingetragen werden, es liegt allerdings wie so oft beim Prüfer. Honda kann außer zu schreiben das es eine Hondagabel ist nix tun und wird es auch wahrscheinlich nicht, da sie weder Tests noch sonst etwas gemacht haben! Baust du den Krempel falsch (was fast nicht möglich ist) ein und hast einen Unfall und einen Zettel von Honda... das werden die wohl vermeiden....
LG

KTM Gabeln, x irgendwas, USD etc sind Beweis genug und dafür wird etliches mehr geändert....


[Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.2019 um 09:55.]

Wenn dich irgendeiner meiner Beiträge stört......., beschwer dich bei deiner Mutti dass sie eine Pussy großgezogen hat!!!
Verfasst am: 27.02.19 01:18
JoJoXL
Themenersteller
Dabei seit: 23.06.2018
Beiträge: 22
Hallo
"Ac-Tom" schrieb:

Meine Bremsadapterplatte musste von HE noch angepasst werden(BJ abhängig) ging alles anstandslos und flott über die Bühne, freundlicher Kundenkontakt.


"PeterB." schrieb:

Auch ich mußte den Adapter noch anpassen. Ein leichtes, punktspezifisches Feilen. Wenn man den Adapter an die Montagestelle hält, sieht man schon wo und wieviel.


Danke für den Hinweisicon_smile.gif Lese ich das richtig, die Nachbearbeitung des Adapters war nur auf der Telegabelseite notwendig?

Werde das bei der Kontaktaufnahme mit HE-Motorradtechnik berücksichtigen.

Hallo Wiggerl,
erste Frage: arbeitest du in einer Werkstatt?

War bei der DEKRA zwecks Stabi. Da bin ich gleich „mit Pauken und Trompeten“ durchgefallen. Aussage des Prüfers nach 3 minütiger Sichtung der Unterlagen: Material gut, Rest ist nur für die Rennstrecke geeignet. :-? Wobei ich denke, dass da die Belastungskurve etwas anders aussieht. Mal schauen, was mein Werkstattmeister erreichen kann.

Viele Grüße

Jörg
Verfasst am: 27.02.19 15:47
Ac-Tom
Dabei seit: 01.03.2014
Beiträge: 84
Ich kanns dir aus dem Kopf leider gerade nicht sagen an welcher Seite der Adapterplatte (Alu) etwas weggepfeilt wurde, da die Maschine nicht vorm Haus steht. Jedoch kann man es durchaus selbst erledigen sofern es schnell gehen soll und man Zugang zu einer Pfeile und einem Schraubstock hat (und weiß was man tut).

Ich hatte damals meine Maschine relativ weitgehend in Einzelteilen, daher war Zeit kein nennenswerter Faktor für mich.

Viele Grüße,
Thomas
Verfasst am: 27.02.19 17:10
Gerda
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 619
"JoJoXL" schrieb:


War bei der DEKRA zwecks Stabi. Da bin ich gleich „mit Pauken und Trompeten“ durchgefallen. Aussage des Prüfers nach 3 minütiger Sichtung der Unterlagen: Material gut, Rest ist nur für die Rennstrecke geeignet. :-? Wobei ich denke, dass da die Belastungskurve etwas anders aussieht. Mal schauen, was mein Werkstattmeister erreichen kann.



Der originale Stabi ist stabiler als du denkst, kannst ja mal versuchen das Teil zu verbiegen. Mit den vorhanden windigen Befestigungspunkten kriegts eh nix stabileres hin. Ne Klemmung kommt auch nicht Frage, da drückts dir eher die Standrohre zusammen als dass die Gabel verwindungsfrei wird.

Selber denken ist viel krasser als Google, Facebook und Co.