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Bremshebel vorne

Autor Nachricht
Verfasst am: 14.09.18 13:25
Jenshamelung
Themenersteller
Dabei seit: 19.07.2018
Beiträge: 21
Hallo zusammen. Seit kurzem habe ich das Problem, das der Handbremshebel nicht mehr komplett zurück geht und ich so immer wieder etwas Spiel habe. Dazu kommt, dass das bremslicht solange leuchtet bis der Hebel komplett zurück gedrückt wurde oder ich ihn per hand selber zurück schiebe.
Was ist da los?

Danke


Gut Ding will Weile haben
Verfasst am: 14.09.18 14:31
horst.w
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 1237
Zu Letzerem:

das ist der Normalzustand. Der Bremslichtschalter steht auf Kontakt, wenn der "Hammer" am Bremsgriff den Schaltstift NICHT vollständig eindrückt; der kommt per Feder raus und schaltet ein.

Zu Ersterem:
schau Dir mal Deine Bremsbeläge / Haltestift an und den Zustand der Bremskolben / Dicht- und Staubringe; das bedarf vermutlich einer eingehenden Reinigung resp. Ersatz. Vom Zustand der Bremsflüssigkeit mal ganz zu schweigen. Wenn die schon "gel-artig" ist, geht halt nichts mehr.

H.

[Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.2018 um 14:32.]
Verfasst am: 14.09.18 15:49
Jenshamelung
Themenersteller
Dabei seit: 19.07.2018
Beiträge: 21
"horst.w" schrieb:

Also die Bremsflussigkeit ist neu. Keine vier Wochen alt. Die beläge sehen noch recht gut aus. Was mir aufgefallen ist, der in Gummie gelagerte Kolben am Bremahebel ist rissig. Kann es daran liegen?

Zu Letzerem:

das ist der Normalzustand. Der Bremslichtschalter steht auf Kontakt, wenn der "Hammer" am Bremsgriff den Schaltstift NICHT vollständig eindrückt; der kommt per Feder raus und schaltet ein.

Zu Ersterem:
schau Dir mal Deine Bremsbeläge / Haltestift an und den Zustand der Bremskolben / Dicht- und Staubringe; das bedarf vermutlich einer eingehenden Reinigung resp. Ersatz. Vom Zustand der Bremsflüssigkeit mal ganz zu schweigen. Wenn die schon "gel-artig" ist, geht halt nichts mehr.

H.


Gut Ding will Weile haben
Verfasst am: 14.09.18 17:21
subbiker
Dabei seit: 17.05.2014
Beiträge: 336
Wenn Du die Handbremshebelmechanik genau betrachtest siehst Du die Stelle, wo der Hebel gegen die Kolbenstange des Bremszylinders drückt. Drückst du jetzt den Bremshebel nach vorn, so öffnet sich ein Spalt zwischen den Berührungsflächen. Genau dort entsteht beim Bremsen Reibung.
Wenn Du diese Stelle einfettest ist das Problem meist behoben.
Manchmal hört man es knarzen, wenn da kein Fett mehr zwischen ist.

Klaus

Ich fahre zwar keine TA, sondern eine AT(RD07a). Habe aber die TA(PD10) meiner Frau in Dauerpflege.
Verfasst am: 19.09.18 06:25
Jenshamelung
Themenersteller
Dabei seit: 19.07.2018
Beiträge: 21
Also ich habe mir das mal genauer angesehen. Die Dichtung um das bremsgestaenge ist rissig. Denke nicht das ich da noch lange Spaß dran haben werde.
Mit Fett alleine hat es leider auch nicht getan. Jetzt meine Frage: gibt es diesen Dichtungssatz im Netz zu kaufen oder muss die gesamte Anlage am Lenker neu? Hat da einer vielleicht nen Link? Und eine Beschreibung wie So was gemacht wird?


"subbiker" schrieb:



Wenn Du die Handbremshebelmechanik genau betrachtest siehst Du die Stelle, wo der Hebel gegen die Kolbenstange des Bremszylinders drückt. Drückst du jetzt den Bremshebel nach vorn, so öffnet sich ein Spalt zwischen den Berührungsflächen. Genau dort entsteht beim Bremsen Reibung.
Wenn Du diese Stelle einfettest ist das Problem meist behoben.
Manchmal hört man es knarzen, wenn da kein Fett mehr zwischen ist.

Klaus


Gut Ding will Weile haben
Verfasst am: 19.09.18 09:09
horst.w
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 1237
Reparatursätze gibts im Netz zu Hauf, wenn dann möglichst den großen nehmen mit Kolben.
Beschreibung brauchst Du nicht unbedingt, erklärt sich von selbst; wichtiger wäre eine Explosionszeichnung zur Lage der Teile, denn das steht so in keiner Beschreibung.
Erst die kleine Schraube (oder Mutter?) an der Unterseite des Handschutzes ab machen, dann oben. Bissl Werkzeug wie Sicherungsringzange brauchst Du, sonst Standard.

H.
Explozeichnungen, die man per Hardcopy rausziehen kann, findest Du u.a. bei https://www.cmsnl.com/honda_model8286/
Verfasst am: 19.09.18 10:38
Michael1972
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 6078
wenn man fragen muss wie das geht, lässt man am besten die Pfoten von einer Reparatur der Bremsanlage....
Verfasst am: 19.09.18 20:32
Schnabeltier
Dabei seit: 16.03.2014
Beiträge: 62
dann biete doch Hilfe an Michael, damit er es nicht allein macht oder zum Händler muss - ist das Forum nicht dafür da?

Jens - ich hab gesehen du kommst aus Aachen wie ich auch, wenn Interesse besteht kann ich dir vor Ort weiter helfen

Grüße
Jan
Verfasst am: 20.09.18 10:54
Jenshamelung
Themenersteller
Dabei seit: 19.07.2018
Beiträge: 21
Also ich bin jetzt nicht unbegabt was das Schrauben angeht. Trotzdem würde ich vielleicht gerne ein paar Details wissen.

Danke für das Angebot. Ich werde darauf zurück kommen und mich bei dir melden.


Gut Ding will Weile haben
Verfasst am: 20.09.18 11:12
michel
Dabei seit: 04.10.2013
Beiträge: 172
Moin,
das Problem an der Bremspumpe ist der Seegerring der etwas tiefer im Gehäuse sitzt. Dafür braucht es schon eine vernünftige Seegerringzange mit langen Schnäbeln. Meisstens ist der auch noch festgerostet. Eventuell würde ich mir eine Ersatzpumpe zulegen und die Originale erst mal zerlegen. Wenn nämlich die Lauffläche innen auch schon angefressen ist nützt auch ein Reparatursatz nix.

Gruß, Michel

Lieber langweilig Fahren als spektakulär Stürzenicon_wink.gif