Anmelden


- Kennwort vergessen? - Benutzer registrieren

Willkommen im Transalp-Forum!

Du musst angemeldet sein, um hier schreiben zu dürfen: Account anlegen

Gute Möglichkeit für Dauerplus?

Autor Nachricht
Verfasst am: 09.11.18 15:52
ManniTA91
Dabei seit: 07.08.2011
Beiträge: 1249
"Seimrich" schrieb:

Meiner Meinung nach bietet sich da doch eine feine Möglichkeit für Dauerplus, oder? Zudem in der Nähe der 30A-Sicherung. Okay, bei einer Leitung hoch zum Cockpit, z. B. für eine Steckdose, sollte man es vielleicht noch etwas "schneller" absichern. - Spricht irgendetwas gegen diese Lösung?

Dank & Gruß
Detlev


Bin kein Elektriker, aber die beiden freien Stecker bilden seit Rund 100 tkm ohne Probleme meine Stromversorgung für Navi Steckdose und noch zweidrei kleinere Verbraucher im Cockpitbereich. Die Motekplusleitung Klemmt an der Sicherung, ob davor oder dahinter weiß ich nicht, es funktioniert. Das Minuskabel ist am Rahmen verschraubt. Anschieben auch mit leerer Batterie geht.

viele Grüße
Manni
Verfasst am: 09.11.18 16:34
horst.w
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 1290
... dann kann der Anschluß nur nach der Sicherung sein (abgehende Seite) - sonst nix anschieben, wenn Sicherung kaputt!

Das ist auch klar, Anschieben allein ist nicht das Kriterium, die Sicherung müsste zudem defekt sein.
Ich selbst habe auch noch nie die Hauptsicherung wechseln müssen, sind immer erst die Kleinen im Sicherungskasten raus geflogen.
Aber es geht (mir) ja auch gar nicht darum, ob das nun gut oder schlecht ist, das kann ja jeder machen wie er will. Ich weise nur darauf hin, dass es da einen Haken gibt, so unwahrscheinlich das auch sein mag. Wenn man sich darüber im Klaren ist und es auch noch im Ereignisfall im Hinterkopf parat hat, warum ein Anschiebeversuch, bis dass die Zunge auf dem Boden hängt, sinnlos ist, gibt es ja auch keine Einwändungen dazu. Nur bin ich (für mich) der Meinung, dass ich nicht aus Bequemlichkeitsgründen und ohne Not eine Änderung im System mache, die späterhin niemand mehr auf Anhieb nachvollziehen kann. Es lebe der Originalzustand icon_wink.gif

H.

Verfasst am: 09.11.18 16:43
klausi33
Dabei seit: 05.12.2012
Beiträge: 3114
Auch die Leute bei Motek empfehlen es so anzuschließen, nämlich direkt an die Batterie.
Und es ist nicht so das deswegen alle Idioten ohne Ahnung sind wenn sie sowas machen.



www.klausmotorreise.com
Verfasst am: 09.11.18 18:55
ManniTA91
Dabei seit: 07.08.2011
Beiträge: 1249
"horst.w" schrieb:

Es lebe der Originalzustand icon_wink.gif



Ich bin genau andersrum:

Ein Hoch auf alle Umbauten, Anbauten Eigenbauten Veränderungen Konstruktionen Ideen Individualisierungen usw usw
:-)

viele Grüße
Manni
Verfasst am: 09.11.18 22:10
horst.w
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 1290
"klausi33" schrieb:


Und es ist nicht so das deswegen alle Idioten ohne Ahnung sind wenn sie sowas machen.




... hat das wer behauptet oder auch nur so getan?
Wichtig ist alleine zu wissen was man macht und was es für Konsequenzen hat.
Kann mich aber recht lebhaft an etliche Diskussionen hier erinnern, wo es um "verbaute Teile" ging, von denen niemand etwas wusste. Und die Frage kommt doch praktisch immer bei Elektrikproblemen: ... was hast angebaut, was haste umgeswitcht ? Ich wette mal, dass eine Reglerumbau dann nicht erwähnt wird, weil das gefühlt eher eine Reparatur ist. Allenfalls beim Verkauf, weil es in gewisser Weise einen Mehrwert bedeutet, auf Motek umgerüstet zu haben. So wie mit Wilbers u.a.m.

Was Motek empfiehlt, ist mir ziemlich wurschd. Ist halt erheblich einfacher für die, auf sone Null/Acht/Fuffzehn-Lösung zu verweisen, als praktisch für jedes Modell einen angepassten Anschluß zu bauen.

H.

[Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.11.2018 um 22:19.]
Verfasst am: 10.11.18 10:30
klausi33
Dabei seit: 05.12.2012
Beiträge: 3114
Es wäre kein problem mit dem Motek Regler auch die vorhandenen Kabel zu nutzen und diese zu verwenden.

Man hat halt wieder die Problematik der Übergangswiderstände am Stecker für + und - und warum sollte man das machen?
Wie gesagt, bei vielen anderen Herstellern ( auch bei Honda bei anderen Modellen ) geht der Regler direkt an + und - der Batterie ( halt über den Kabelbaum ) ohne Sicherung dazwischen.



www.klausmotorreise.com
Verfasst am: 10.11.18 11:01
horst.w
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 1290
... soweit ich die Elektrik verstehe, ist es ja auch kein Problem, direkt und ohne Sicherung an die Batterie zu gehen, selbst wenn die Hauptsicherung fliegen sollte.
Das entstehende "Problemchen" ist umgekehrt, dass das Anschließen VOR der Sicherung, und das bedeutet das Anschließen an der Batterie bei einer Honda nun mal, man in sicher sehr seltenen Fällen auf die Vorzüge des Honda-Systems verzichtet.
Und nochmals, wer sich darüber im Klaren ist und im Ereignisfall (= 30 A Sicherung raus geflogen) auch noch daran denkt, dass er gar nicht erst zu versuchen braucht, die Karre anzuschieben, ist auf der sicheren Seite. Es passiert ja sonst nichts.
Aber ich habe vor einigen Jahren an der Fähre in Livorno einen Harley-Fahrer und 2 seiner Begleiterinnen dabei beobachten dürfen, wie sie versuchten seinen Riesen-Bock anzuschieben - bis zum real existierenden Kotzen vor Anstrengung und Erschöpfung. Dabei hätten sie nur wissen müssen, dass man eine Harley systembedingt nicht anschieben kann, da fremderregte Lima. Und wenn Batterie platt, dann over and out.

H.
Verfasst am: 10.11.18 11:23
Seimrich
Themenersteller
Dabei seit: 05.08.2018
Beiträge: 41
"horst.w" schrieb:

Was Motek empfiehlt, ist mir ziemlich wurschd. Ist halt erheblich einfacher für die, auf sone Null/Acht/Fuffzehn-Lösung zu verweisen, als praktisch für jedes Modell einen angepassten Anschluß zu bauen.


Genau das macht MOTEK ja: Der Regler an sich ist das Standard-SHINDENGEN-Teil, die Kabelkonfektionierung ist das Individualisierte.

Und wenn ich meine Moppeds fernreisefertig mache, dann ist der Gedanke an einen evtl. Wiederverkauf der fernliegendste. (Wobei ich dir im Prinzip hinsichtlich der Nachvollziehbarkeit von Umbauten - insbesondere an der Elektrik - natürlich Recht gebe. Aber bei den ATlern ist "gelbe Phasenkabel verlötet" und "MOTEK-Regler" tatsächlich ein Qualitätsausweis ...)

Detlev
Verfasst am: 10.11.18 12:38
horst.w
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 1290
Dann zitiere ich mich mal selbst:


"horst.w" schrieb:

...
Und nochmals, wer sich darüber im Klaren ist und im Ereignisfall (= 30 A Sicherung raus geflogen) auch noch daran denkt, dass er gar nicht erst zu versuchen braucht, die Karre anzuschieben, ist auf der sicheren Seite. Es passiert ja sonst nichts.
...



"Seimrich" schrieb:

...
Und wenn ich meine Moppeds fernreisefertig mache
...



...deshalb verstehe ich ja nicht so recht, warum Du das dann anders machen willst, als Honda es vorgesehen hat.

Horrorszenario, das Dir nie passieren sollte, aber so ganz vermeidbar ist es ja nicht:

Du bist unterwegs und fernab der Heimat, die Transe aufgerödelt bis unters Dach - wenn sie denn eins hätte. Dann kommst Du morgens frierend (oder schwitzend) aus dem Zelt gekrochen, packst alles zusammen und sattelst auf, dann ein Druck aufs Knöpfchen - und nix ist mehr. Tot, einfach nur tot.
Ich könnte meine Fuhre (wenn sonst alles passt) anschieben. Du nicht, wenns auch die Hauptsicherung raus gehauen hat.
Ich gebe ja zu, wohl ein sehr seltener Fall, aber eben nicht unmöglich. Aber jeder wie er mag.

H.
Verfasst am: 10.11.18 13:02
Seimrich
Themenersteller
Dabei seit: 05.08.2018
Beiträge: 41
Für mich gibt es die für mich hypothetischen Horrorszenarien und die, die ich selbst schon durchlitten habe. Dazu gehört ein Reglerdefekt an der AT meiner Frau weit im türkischen Osten. Dem wollte ich - wie eben schon bewährt bei den ATs - vorbeugen. Und das eben durch ein "Maßnahmenpaket": Phasen verlöten und Regler so umbauen, dass an beiden Moppeds ein Tausch schnell möglich wäre. Obwohl ich mir natürlich fast sicher bin, dass der Regler nie wieder das Problem sein wird.
Aber das war ja auch gar nicht unser Thema ...

Detlev