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PD06 kippt beim Fahren leicht nach links

Autor Nachricht
Verfasst am: 07.03.19 20:39
PhilMaBe
Themenersteller
Dabei seit: 07.03.2019
Beiträge: 4
Hallo zusammen,

habe mir am Wochenende eine PD06 gekauft, Bj 95, 42tkm.

Es ist mir bei der Probefahrt nicht aufgefallen, aber die Maschine kippt leicht nach links beim freihändig fahren/rollen. Das heißt, ich muss rechts leicht drücken zum korrigieren. Weiterhin haben ein Freund und ich festgestellt, das der Lenker schief steht (etwas nach rechts verdreht), das sieht man im Stand.

Modifikationen an der Maschine (problembezogen): Wilbers Federbein, Progressive Federn.
Reifen vorne und hinten und fast neu, beide grobstollig.

Ich dachte erst, der schiefe Lenker hat seine Ursache in der Gummilagerung in der oberen Brücke.
Peile ich allerdings von oben über den Lenker die, in Fahrtrichtung hintere, Kante der oberen Brücke an, scheint mir der Lenker parallel zu dieser.
Was dazu nicht passt, ist das nach links kippen.

Lenkkopflager hat keinen Rastpunkt und kein Spiel, läuft sauber von Anschlag zu Anschlag. Maschine ist nach Aussage auch Unfallfrei, sieht vom Allgemeinzustand her auch so aus. Ob sie mal umgefallen ist, weiß ich nicht. Jedenfalls schließe ich persönlich einen krummen Rahmen aus, dieser Steck ja auch einiges Weg (jedenfalls einen UMfaller). Da müsste man schon einen massiveren Unfall haben und diesen zu verstecken.... scheint mir unsinnig. Passt nicht zum Gesamtbild.


Meine Fragen an euch erfahrene Experten wäre:

- Wo könnten hier die Ursachen liegen?
- Was kann ich prüfen und wie?


Bin ich richtig der Annahme, das die beiden Brücken in einem Winkel zueinander stehen könnten?
Ist das leichte nach links kippen eventuell normal bei dem Modell? Warum ist dann der Lenker schief?


Vielen Dank schonmal und beste Grüße,
Philipp









[Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.03.2019 um 20:40.]

XL 600 V PD06 / MotoGuzzi California 2 / Schwalbe ´66
Verfasst am: 07.03.19 21:15
Wiggerl
Dabei seit: 29.12.2013
Beiträge: 1049
Gabelbrücken evtl. verspannt, lösen beherzt einfedern festziehen. Lenkkopflager spürst du am besten wenn das Gabelgedöns raus ist, hatte ich grad, allerdings nicht an der Transe, war ein Sportmoped... ist vielleicht sensibler als die Alp....icon_wink.gif

[Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.03.2019 um 21:18.]

Wenn dich irgendeiner meiner Beiträge stört......., beschwer dich bei deiner Mutti dass sie eine Pussy großgezogen hat!!!
Verfasst am: 09.03.19 06:46
JoJoXL
Dabei seit: 23.06.2018
Beiträge: 22
Hallo Phillip

"PhilMaBe" schrieb:


Jedenfalls schließe ich persönlich einen krummen Rahmen aus, dieser Steck ja auch einiges Weg (jedenfalls einen UMfaller). Da müsste man schon einen massiveren Unfall haben und diesen zu verstecken.... scheint mir unsinnig.


Die Lenkeranschläge (Rahmen und Gabelbrücke) sehen Gleich aus, oder?

"PhilMaBe" schrieb:


Bin ich richtig der Annahme, das die beiden Brücken in einem Winkel zueinander stehen könnten?
Ist das leichte nach links kippen eventuell normal bei dem Modell? Warum ist dann der Lenker schief?




Die beiden Gabelbrücken und Lenker müssen eine Line bilden, da darf es keinen Winkel geben. Für die Zweite Frage auch ein NEIN.

Sollte Wiggerl Maßnahme nicht helfen, ist die Ursache des Winkels zwischen den Gabelbrücken zueinander und Lenker zu suchen.

Viele Grüße

JoJoXL
Verfasst am: 09.03.19 10:31
DerZeitgeist
Dabei seit: 18.02.2019
Beiträge: 14
Evtl. ist auch nur das Hinterrad schief eingebaut. Verlasst euch nicht auf die Markierungen an der Schwinge! Hatten sowas schon an der GSX1400....

Lieben Gruß Daniel | GSX1400 & XL600V
Wer sich mit juckendem Hintern schlafen legt, wacht mit stinkenden Fingern wieder auf!!!
Verfasst am: 13.03.19 16:20
PhilMaBe
Themenersteller
Dabei seit: 07.03.2019
Beiträge: 4
Hallo zusammen,

vielen Dank für die Hinweise. Befand mich bis heute mittag in der heißen Phase der Klausurphase. Hab jetzt wieder einen Kopf fürs Mopped. Werde dem ganzen jetzt mal auf den Grund gehen.


Hinterrad
mittig in der Schwinge: Würde das mit einem Messschieber zum Felgenrand ausmessen? Oder gibt's da bessere Methoden?


Lenkeranschläge
an der Brücke sehen gut aus und gleich. Also kein verdetschtes Alu oder Druckspuren an der Brücke bzw. am Rahmen.


Reperaturbuch sagt noch: Unterschiedliche Ölmengen in den Tauchrohren? Wie hart ist der Einfluss durch diese Sache? Tendiere zu einfach verdrehten Rohren, da der Lenker ja auch schon im Stand schief aus der Wäsche guckt wie beschrieben.



Danke und Grüße,
Philipp







[Dieser Beitrag wurde 2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.03.2019 um 16:21.]

XL 600 V PD06 / MotoGuzzi California 2 / Schwalbe ´66
Verfasst am: 13.03.19 16:46
DerZeitgeist
Dabei seit: 18.02.2019
Beiträge: 14
Ich messe das mit einem Laser den ich auf das Kettenblatt lege und über die Kette peile aus. Hier geht es nicht darum das dass Hinterrad mittig sondern gerade eingebaut ist. Unterschiedliche Ölmenge in den Standrohren kann natürlich auch sein.

Lieben Gruß Daniel | GSX1400 & XL600V
Wer sich mit juckendem Hintern schlafen legt, wacht mit stinkenden Fingern wieder auf!!!
Verfasst am: 13.03.19 23:05
erdmaennchen
Dabei seit: 23.07.2016
Beiträge: 173
"DerZeitgeist" schrieb:

Ich messe das mit einem Laser den ich auf das Kettenblatt lege und über die Kette peile aus. Hier geht es nicht darum das dass Hinterrad mittig sondern gerade eingebaut ist.


Sehr interessant deine Messmethode.
Beschreibe die die doch mal näher, vielleicht ein paar Bilder dazu hier einstellen.

Ich denke das nur eine Messung zwischen Hinterradachse und Schwingenlager wirklich genau ist.
Leider habe ich hierfür noch keine praktische Möglichkeit gefunden.


TA 650 RD10
Verfasst am: 13.03.19 23:15
DerZeitgeist
Dabei seit: 18.02.2019
Beiträge: 14
Habe leider keine Bilder, aber hier s kann man es schön sehen.

Lieben Gruß Daniel | GSX1400 & XL600V
Wer sich mit juckendem Hintern schlafen legt, wacht mit stinkenden Fingern wieder auf!!!
Verfasst am: 15.03.19 21:32
PhilMaBe
Themenersteller
Dabei seit: 07.03.2019
Beiträge: 4
Geiler Tipp mit dem Laser. Habe heute tatsächlich mit bloßem Auge eine Schiefstellung erkennen können. Diese war zwar nur sehr minimal, aber mein Problem hat sich etwas! verbessert.

Nach Fachsimpeln mit meinem Nachbar, ist uns durch Zufall aufgefallen, dass das linke Lenkerende nach unten abgeknickt ist. Der Sturzbügel ist ebenfalls näher an der Verkleidung. Lag also mal auf der Seite. Nix wildes, passiert halt. Verkleidung ist ok und an der richtigen Position.

Nunja, werde jetzt mal versuchen einen AT Lenker zu bekommen. Damit muss man aber zum TÜV oder? Gibt's gute Alternativen zum Originalen Lenker?


AH, was mir gerade einfällt: Rad ausbauen, Achse durchschieben und mit einem Winkel zwischen Schwinge und Achse messen? Sollten doch 90° sein an der Stelle..


Grüße,
Philipp



[Dieser Beitrag wurde 2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.03.2019 um 21:45.]

XL 600 V PD06 / MotoGuzzi California 2 / Schwalbe ´66
Verfasst am: 16.03.19 20:05
lodentoni
Dabei seit: 29.12.2014
Beiträge: 204
Philipp,das vermessen des Hinterrades zur Schwinge -auch mittels Laser -muß nicht unbedingt bedeuten ,daß das Hinterrad auch genau in der Spur des Vorderrades läuft.
Ich schaue von vorn in Bodennähe am Vorderrad vorbei zum Hinterrad und sehe dadurch die Stellung des H.Rades.Macht sich auf dem Hauptständer (falls vorhanden)ganz gut.Mann kann auch eine lange Latte an die Reifen legen.Abzüglich Reifenbreite vorn-hinten kommt man da auch auf ein gutes Ergebnis.Diese Aktion läßt sich natürlich auch mittels Laser bewerkstelligen.
Zum Lenker bei Louis gibt es den Feeling Lenker (mit TÜV) ,der hat fast (etwas breiter) die original Maase und Kröpfung.
Gruß Hartmut
Ps. Das messen Achse -Schwinge passt nur wenn die Schwinge in der ganzen Länge gleich breit ist .Ob es hier der Fall ist ?

[Dieser Beitrag wurde 2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.03.2019 um 20:11.]