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Transalp PD06 - Ölen/Fetten der Kette

Autor Nachricht
Verfasst am: 12.01.18 11:10
distro
Dabei seit: 25.07.2017
Beiträge: 284
Ich hatte gestern vor Feierabend mal schön die Kette, das Kettenrad und die Felge geputzt. Anschließend ging es im Niesel heimwärts, heute früh bei leichter Nässe wieder zur Arbeit.

Kettenöl vom Scottoiler kommt dahin, wo es hin soll. Keine Sauerei an den anderen Bauteilen.

So muss das!

http://up.picr.de/31503669gl.jpg

[Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.01.2018 um 11:11.]

Viele Grüße
Dirk

(Ganzjahresfahrer / ... unverbesserlich)
Verfasst am: 12.01.18 21:39
mirojan
Dabei seit: 11.04.2017
Beiträge: 135
"veitl" schrieb:

Was ist da der Unterschied zu WD40? Die Produktbeschreibungen hören sich recht ähnlich an. Kriecht, reinigt, gegen Korrosion, etc pp.

"mirojan" schrieb:

Das BelRay ist so gut dass mit dem Zeug kann man sich auch Narkotisieren lassen.



Hi
Vielleicht nur die Chemische Zusammensetzung
Hier kann man mehr darüber erfahren:
BelRay
http://www.online-oil.de/fileadmin/content/Bel-Ray/Datenblaetter/6_in_1.pdf

WD-40
https://cdn.wd40company.eu/wd-40/de-DE/uploads/2016/04/SDB_WDSP_Silikonspray_EUF-0052_0005_07-03-2017_DE.pdf

LG
Mirojan
Verfasst am: 16.01.18 22:59
veitl
Dabei seit: 14.03.2017
Beiträge: 91
Ich habe mir selber einen manuellen Kettenöler gebaut, aus einer Primerpumpe für eine Kettensäge, einem alten Bremsflüssigkeitsbehälter und ein paar Pneumatikschläuchen mit Reduzierventil. Am hinteren Rahmenrohr habe ich einen Reservoirschlauch montiert, in den das Öl gedrückt wird, und aus dem dann je nach Stellung des Reduzierventils das Öl langsam auf die Kette tropft. Je nach Witterung und Kettenzustand kann ich so die Kettenschmierung selbst regeln.
Da drück ich alle paar 50 oder 100km drauf, das funktionert recht gut.
Als Schmiermittel nehme ich altes Getriebeöl von meiner BMW.

Ich habe hier mal eine kleine Anleitung zusammengestellt.
Vielleicht wäre das auch was für die Technikdatenbank, aber ich weiss nicht wie man da was reinstellt
https://i.imgur.com/eVgdcZ0.gif
https://i.imgur.com/92n1NNJ.png

BMW R45 BJ 1981 - "die Kuh" https://images.spritmonitor.de/815266.png
Honda PD06 BJ 1993 - "das Schaf" https://images.spritmonitor.de/819416.png
Verfasst am: 02.02.18 02:24
erdmaennchen
Dabei seit: 23.07.2016
Beiträge: 146
"veitl" schrieb:

Ich habe mir selber einen manuellen Kettenöler gebaut


Hallo veitl,

das gefällt mir sehr gut !
Keine störanfällige und überzogene Elektronik sondern simple Bedienung durch die beste Steuerung die es gibt - den Fahrer.
Habe das auch schon mal durchdacht. nur Ölbehälter + Pumpe + Druckknopf für den Impuls.
Als Impulsschalter hatte ich den Hupen Knopf gewählt. Wird so selten benutzt und ist ja schon vorhanden. Und ab und zu mal Hupen stört ja keinen.






TA 650 RD10
Verfasst am: 02.02.18 08:37
veitl
Dabei seit: 14.03.2017
Beiträge: 91
"erdmaennchen" schrieb:

Habe das auch schon mal durchdacht. nur Ölbehälter + Pumpe + Druckknopf für den Impuls.


Und hast du da was gebaut, oder war das nur eine Idee?
Zeig doch hier mal wie das aussieht.

BMW R45 BJ 1981 - "die Kuh" https://images.spritmonitor.de/815266.png
Honda PD06 BJ 1993 - "das Schaf" https://images.spritmonitor.de/819416.png
Verfasst am: 03.02.18 01:57
erdmaennchen
Dabei seit: 23.07.2016
Beiträge: 146
"veitl" schrieb:

Und hast du da was gebaut, oder war das nur eine Idee?
Zeig doch hier mal wie das aussieht.


Hallo veitl,
noch nicht gebaut, nur eine Idee. Zeige es hier wenn es fertig und erprobt ist

Zu deinem Beitrag:
Was Du zu dem Thema hier eingstellt hast ist nett, stammt aber offensichtlich aus einer anderen Quelle.
Wie ich herauslese hast Du das umgesetzt. Bitte dann Bilder und Erfahrungen davon hier einstellen.

Zum von Dir beschriebenen System:
Schön einfach aber viel Sauerei.
Als Maschinenbaukonstrukteur habe ich reichlich Erfahrung mit den von Dir beschiebenen Sytemen.
Funktionieren alle nur bedingt.
Warum ?
- System ist abhängig von der Temperatur und damit sich änderder Viskosität des Öls.
- Lange Leitungen von Venil zum Austritt killen jede Dosierung (Nachlaufen = tropfende Nase).
- Die Zumessventile funktioniern nur wenn alle Parameter konstant bleiben (Druck,Temperatur)

Wirklich funktionieren nur Pumpen oder exakte Zumessventile mit definiertem Volumenhub pro Impuls (Pharmaindusdrie - extrem teuer !)

Zu mir:
Habe einen McCoi Öler Bausatz hier liegen (120 EÜR).
Zu viel Schnickschnack (Regensensor, Notprogramm , Crossmodus, Programmierung etc.) den ich nicht brauche.

Werde daraus nur die (gute) Pumpe und den Ölbehälter verwenden. Impuls dann über drücken der Hupe alle (noch zu ermittelnden) km.

TA-Grüße von einem grauen Panther

TA 650 RD10
Verfasst am: 03.02.18 11:24
veitl
Dabei seit: 14.03.2017
Beiträge: 91
"erdmaennchen" schrieb:

Was Du zu dem Thema hier eingstellt hast ist nett, stammt aber offensichtlich aus einer anderen Quelle.


Die Quelle habe ich angegeben, hier auf Youtube
Alles andere stammt von mir. Vielleicht irritiert es ein bischen, daß es auf englisch geschrieben ist. Das kommt daher, daß ich den Artikel hier auf einem englischen Forum gepostet habe und zu faul war ihn zweimal zu schreiben. Dort gibt es übrigens die Anleitung auch als PDF .

"erdmaennchen" schrieb:

Schön einfach aber viel Sauerei.
...
Funktionieren alle nur bedingt.
Warum ?
- System ist abhängig von der Temperatur und damit sich änderder Viskosität des Öls.
- Lange Leitungen von Venil zum Austritt killen jede Dosierung (Nachlaufen = tropfende Nase).
- Die Zumessventile funktioniern nur wenn alle Parameter konstant bleiben (Druck,Temperatur)
..
Wirklich funktionieren nur Pumpen oder exakte Zumessventile mit definiertem Volumenhub pro Impuls (Pharmaindusdrie - extrem teuer !)


Was du da schreibts ist alles korrekt, aber es kommt auf die Anwendung an, und auf die Ansprüche, die man stellt.
Ich möchte nicht dauernd mit 100% konstanter Flussrate schmieren, sondern nur ab und zu langsam ein bischen Öl auf die Kette bringen. Zwischendrin gibt es dann auch Pausen wo kein Öl aus dem Öler läuft, aber da reicht das, was bereits auf der Kette haftet. Vom Konstruktionsprinzip ist das also keine Daueröler, sondern eine intermittierende Ölung. Für mich funktioniert das seit ca. 5000km wunderbar.

Die Sauerei entsteht eigentlich nur, wenn ich auf die Pumpe drücke, der Reservoirschlauch gefüllt wird, und ich das Moped kurz darauf abstelle.
Normalerweise machen ich dann den Reduzierhahn zu, dann ist Ruhe. Zugegebenermassen habe ich das auch schon mal vergessen, und dann hat man einen kleine Ölfleck auf dem Boden.

[Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.02.2018 um 11:36.]

BMW R45 BJ 1981 - "die Kuh" https://images.spritmonitor.de/815266.png
Honda PD06 BJ 1993 - "das Schaf" https://images.spritmonitor.de/819416.png
Verfasst am: 03.02.18 12:32
mirojan
Dabei seit: 11.04.2017
Beiträge: 135
Hi

@ Veitl
Jede Idee ist bemerkungswert, egal ob sie funktioniert oder nicht.
Ich finde sehr gut dass, man sich mit solchen Themen beschäftigt…
Aber…
Bis jetzt kann ich den Vorteil deiner Idee nicht vollnachvollziehen…
Ich meine welche Funktion soll der Zusatz Ölkreislauf (Schlauch oben-hinten), dMn. erfühlen?

Zweitens:
So wie ich aus deinem Filmchen entnehmen konnte
Dein System erfordert 2 Steuerungen:
Eine Kraft für die Pumpe.
Und zweitens musste der Öl Ventil auch noch zusätzlich und separat gesteuert werden…
Warum so kompliziert und was versprichst du dir davon?

LG
Mirojan
Verfasst am: 03.02.18 15:22
veitl
Dabei seit: 14.03.2017
Beiträge: 91
"mirojan" schrieb:

Bis jetzt kann ich den Vorteil deiner Idee nicht vollnachvollziehen…
Ich meine welche Funktion soll der Zusatz Ölkreislauf (Schlauch oben-hinten), dMn. erfühlen?

Zweitens:
So wie ich aus deinem Filmchen entnehmen konnte
Dein System erfordert 2 Steuerungen:
Eine Kraft für die Pumpe.
Und zweitens musste der Öl Ventil auch noch zusätzlich und separat gesteuert werden…



ich glaube meine Beschreibung muß ich nochmal überarbeiten. Also das ganze funktioniert so:

Wenn ich die Pumpe betätige(auf die ich ja nur einmal mit dem Finger drücke, und nicht andauernd), wird das Öl einmalig nach unten in den Schlauch gedrückt.

Wenn da nur ein einziger Schlauch in Richtung Kette wäre, würde die gesamte Menge Öl in einem Schwung rausgepresst. Man kann sich vorstellen, daß das Meiste davon irgendwo in der Landschaft landet, aber nicht auf der Kette.
Deshalb habe ich im Schlauch vor der Kette eine Engstelle eingebaut, nämlich den Kugelhahn, den ich nur ein klein bischen öffne. Dadurch entsteht ein Widerstand, und das Öl versucht woandershin auszuweichen.

Vor diesem Reduzierventil liegt ein T-Stück, und daran ein nach oben offener Schlauch. Dorthin fliesst dann wegens des Widerstandes beim Drücken der Pumpe nun das meiste Öl und füllt diesen Schlauch (Reservoir).

Nun lasse ich die Pumpe los (für die nächsten 50-100km) und durch die Schwerkraft fließt das Öl Tropfen für Tropfen aus dem Reservoir durch das T-Stück und das Reduzierventil auf die Kette, bis das Reservoir und das Schlauchstück zwischen T-Stück und Kette leer ist.
Ich habe versucht, das in der Animation darzustellen:

1. (Füllen der Pumpe durch Loslassen)
2. Drücken der Pumpe und Füllen des Schlauchsystems und des Reservoirs
3. Pumpe loslassen, Pumpe füllt sich und gleichzeitig tröpfelt das Öl langsam auf die Kette

https://i.imgur.com/eVgdcZ0.gif

Da muss nichts gesteuert oder geregelt werden:
Die Kraft auf die Pumpe (mein Daumen) ist beliebig, lediglich die Menge wird dadurch bestimmt, wieweit ich die Pumpe durchdrücke. Ca. 1/4 reicht locker.
Durch Ausprobieren habe ich rausgefunden, dass eine 45°-Stellung des Kugelhahns einen vernünftige Tropfrate gewährleistet ist. Wenn ich parke und weiss, dass da noch Öl im Reservoir ist, kann ich den Hahn auch zudrehen.
Wie ermännchen schon anmerkte ist die Tropfrate sicherlich von der Temperatur und Viskosität des Öls abhängig, aber so akademisch sehe ich das nicht. Bisher hat es immer gut gereicht.

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Verfasst am: 03.02.18 16:51
wop
Dabei seit: 06.07.2015
Beiträge: 23
"veitl" schrieb:

ich glaube meine Beschreibung muß ich nochmal überarbeiten. Also das ganze funktioniert so:

Wenn ich die Pumpe betätige(auf die ich ja nur einmal mit dem Finger drücke, und nicht andauernd), wird das Öl einmalig nach unten in den Schlauch gedrückt.

Wenn da nur ein einziger Schlauch in Richtung Kette wäre, würde die gesamte Menge Öl in einem Schwung rausgepresst. Man kann sich vorstellen, daß das Meiste davon irgendwo in der Landschaft landet, aber nicht auf der Kette.
Deshalb habe ich im Schlauch vor der Kette eine Engstelle eingebaut, nämlich den Kugelhahn, den ich nur ein klein bischen öffne. Dadurch entsteht ein Widerstand, und das Öl versucht woandershin auszuweichen. ......................


Ich hab da eine Seite gefunden die eine ähnliche Lösung erläutert. Finde ich ganz interessant und sobald die Heizung in der Garage wieder funktioniert geht's los...

http://outandabout.world/oiler/



PD10 BJ 99 und wenn’s mal schneller gehen soll
eine Varadero SD02