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Transalp pd 06 ruckelt im teillastbereich

Autor Nachricht
Verfasst am: 12.01.20 07:41
Serg
Themenersteller
Dabei seit: 21.10.2019
Beiträge: 9
Hallo an alle . Meine transe 87bj ruckelt
bei ca . 5000 umdrehungen.
Das Ruckeln ist fast komplett weg
beim ausgeschalteten Licht! Wenn man es
beim Fahren wieder anmacht ist das Ruckeln
wieder da.
Vergaser ist testweise aus laufender
Maschine drauf- kein Eifluss.
Ansaugstutzen,Kerzen, cdi ,s neu.
Zündkabel neu,ein schaumstoff lufi- neu.
Bordspannung ( angeschlossen an Rücklicht)
Ist bei der Fahrt konstant 14,6v.
Habe langsamm keine Ideen mehr.
Biete um tipps. Danke


Verfasst am: 12.01.20 08:37
Matotti
Dabei seit: 20.12.2019
Beiträge: 18
Moin,
wirklich knifflig,
Ist das ruckeln unabhängig welches Licht geschaltet wird?
Kabel zur Front auf Scheuerstellen gecheckt ? (auch mit Meßgerät unter Spannung durchgemessen um evt Fehlerstrom festzustellen?)
Wenn Du die H4 rausnimmstbzw auswechselts, und das Licht eingeschaltet lässt ruckelts dann auch ?
Wurde der Laderegler schon gecheckt bzw mal von einer funktionierenden genommen?
Welche Art von Batterie ist verbaut ? Batterie mal gewechselt?
Mal die Zündkerzenstecker gewechselt? Hatte ich mal, habe ewig gesucht weil der Stecker auch noch nicht alt war, ausgewechselt und alles wieder chick. Offenbar schon ab Produktion defekt.


Sehr seltsamer Fehler .....


Viele Grüße


Thorsten
Verfasst am: 12.01.20 08:58
Serg
Themenersteller
Dabei seit: 21.10.2019
Beiträge: 9
Habe noch nicht viel durchgemessen, da
dummerweise zusammenhang mit dem
Licht erst vor kurzem festgestellt ...
Vorher ewig mit dem vergaser rumgedoktort.
Batteri neu- blei.
Ruckeln war auch unterturig- nach dem wechsel
der zündkabel allerdings verschwunden.
Ich dachte regler waere ausgeschlossen da
Spannung wirklich konstant ist ( wenn man
meinem china-voltmeter glaubt.)
Ich werd das mit der H4 Lampe genauer unter die
Lupe nehmen ..
Danke


Verfasst am: 12.01.20 09:14
horst.w
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 1369
Eine ordentliche Spannung im Hauptstrang bedeutet ja nicht, dass die auch an den Verbrauchsstellen so ankommt.
Aus dem Bauch raus würde ich auch auf ein Elektroproblem tippen, evtl Masse. Kann durchaus sein, dass in einem Bereich der Drehzahl der anliegende Strom noch ausreicht und dann nicht mehr. Dazu müsstest Du aber mal Deine Tests in allen Fahrsituationen durchführen und nicht nur in dem betitelten "Teillastbereich" (was verstehst Du darunter? Nur Drehzahl oder auch effektive Last bergauf - ebene Straße?).
Seit wann tritt das auf und ist es plötzlich oder schleichend gekommen?
Bei solch undefinierbaren Fehlern sollte man von Grund auf systematisch suchen und NICHTS ausschließen. Auch Vibs können so etwas fabrizieren, Kabelbruch innerhalb der Isolierung, von außen absolut nichts zu erkennen. Haben wir erst letztens an eine BMW gehabt, sucht man sich einen Wolf.
Schaltplan hast Du?


[Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.01.2020 um 09:15.]
Verfasst am: 12.01.20 13:12
Serg
Themenersteller
Dabei seit: 21.10.2019
Beiträge: 9
Ja, habe ich wohl Teillast für mich etwas falsch
definiert - bin nich vom Fach.
Also die transe habe ich so gekauft
daher wie es angefangen hat ist nicht
feststellbar. Sie ruckelt also bei bestimmter
Drehzahl , ausser bei abgeschaltetem Hautscheinwerfer, und bei Abfahrten , da ruckelt sie auch nicht.
Schaltplahn habe ich.
Verfasst am: 12.01.20 17:47
horst.w
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 1369
Nun, Abfahrten kann man mindestens mal auf 2 Arten machen, schieben lassen (Gas ganz weg) oder eben Gas halten und ggf nur auf die genannte oder andere Umdrehungszahl regulieren.

Vielleicht ist Dir "Konstantfahrruckeln" ein Begriff. Das ist eine ebensolche Erscheinung und hängt mit der Gemischeinstellung zusammen.
Der Teufel ist ein Eichhörnchen und das Ein- und Ausschalten vom Licht und der "scheinbare" Zusammenhang mit der Ruckelei kann Zufall sein.
Wenn Licht Ein / Aus in anderen Drehzahlbereichen keinen Einfluss hat, dann wird es schwierig. Steckt irgendwo der Elektrogilb, dann ist der bei allen Drehzahlbereichen vorhanden - ausgenommen evtl Wackler.

Meine Empfehlung wäre, dass Du zunächst die Vorschläge von Matotti abarbeitest und vor allen Dingen die Fahrsituationen ermittelst - alle Drehzahlbereich vom Standgas bis echtes Vollgas, von ebenem Fahren und Bergauf-Bergab, wo und wann es genau auftritt. Und ob es beim Ruckeln auch in sich Unterschiede gibt, man kann schließlich ein bisschen "Zupfeln" und man kann halbe Kopfstände machen. Wenn reproduzierbar, dann ist es auch auffindbar.

Ich nehme an, Du bist Transalp-Anfänger, so richtig? Bitte nicht übel nehmen, aber mache Anfänger hören das Gras wachsen und sehen Dinge überaus tragisch an, die tatsächlich aber eher auf eine (liebenswerte) Macke ihres Schätzchen rausläuft, dann ist es nämlich nur ein "Feature".
Deshalb wäre es gut, wenn Du sie einem erfahrenen Transalp-Fahrer mal vorstellst, nur um eine 2. Meinung einzuholen. Aus welchem Bereich der Republik kommst Du? Such Dir den passenden Transalp-Stammtisch raus und fahr da mal hin.

In Deinem EingangsThread schreibst Du etwas von Schaumstoff-Luftfilter??? Kenne ich so nicht, was ist das für ein Filter? Wenn das kein Original ist, wegbauen und durch OEM (nicht Zubehör !!!) ersetzen.

H.
Verfasst am: 12.01.20 20:19
Serg
Themenersteller
Dabei seit: 21.10.2019
Beiträge: 9
Hallo noch mal.
Habe heute paar messungen gemacht
, und paar Dinger korregiert - ein Zündkerzenstecker
eines Zilinders war ab, und ein Plus-kabelschuh
einer der Zündspullen des anderen
Zilinders war nicht richtig aufgezogen..ups..
Ob es mit dem Ruckeln (es ist ordentliches Ruckeln mit deutlichen Leistungsverlust) zu tun hat werd ich morgen früh unterwegs zu Arbet erleben.
Noch etwas- habe beim durchmessen
der Impulsgeber ( angeblich sollten das kabeln
an cdi steckern sein - blau gegen weiss und gelb gegen weiss - gar keine Reaktion meines
Messgerätes festgestellt... hat meine Transe
andere Farben der inpulsgeberleitungen oder sind die Impulsgeber kaput?

Und ja klahr bin ich neuling was Transalp angeht.
Habe bis jetzt paar russische Maschienen gehabt als jugentlicher, danach vor ein paar jahren motocross hobbigefahren, und dann mit 40 Motorradführerschein gemacht. Hatte ne xt600 kurz, Dann ne xj900 diva( noch da), und auf der suche nach einem universallmoped auf transalp gestossen..bin aus dem Saarland.
Den lufi habe ich nach einer Anleitung aus ami forum
aus dem metallgehäuse des lufi der transe und dem
Universalschaumstofffilter
NU-2483ST gebastelt - sollte in kombi mit dem sportendtopf der dran ist und grösseren düsen meines org.vergasers
mehr leistung bringen- hat auch funktioniert - in dem ruckelfreien drehzahlbereich versteht sich...

Verfasst am: 12.01.20 22:30
horst.w
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 1369
Da schau, dann sind wir Nachbarn. Nicht ganz nah aber immerhin.
Dein Sport-Lufi hängt jetzt also an einem Ersatz-Vergaser-mit Normaldüsen?
Wenn das mit dem Licht nicht wäre, würde ich da zuerst mal zurück rüsten, das kann eine ganz erhebliche Fehlerquelle sein.

Licht An / Aus hat ganz sicher Auswirkungen - aber eher im Leerlauf und wenn bei Licht An noch der Kühlerventilator anspringt, kann der Motor stehen bleiben. Deine 87er hat nach der Historie im Technik-Menü eine 310 Watt LiMa, die wurde erst Jahre später auf 350 Watt hochgerüstet und vorher wurde auch die gesamte Zündanlage neu gestaltet. Was da wann und wie gilt, weiss ich nicht, hatte nur eine 93er und jetzt noch RD 11. Die Impulsgeber, die ich kenne, erzeugen Wechselstrom und wenn messen, dann die beiden zusammen gehörenden Kabel blau-weiß und gelb-weiß jeweils gegeneinander; ich denke, dass das hier nicht anders ist. Diese Anschlußkabel haben irgendwo auf der rechten Seite auch eine Steckverbindung, die gelegentlich schon Ärger gemacht hat. K.A. wo diese Verbinder sitzen, aber suche sie mal und trenne sie im laufenden Betrieb, damit kannst Du sehen, ob Signale gesendet werden (und auch durch kommen) oder eben nicht. Motor sollte wohl ausgehen oder mindestens ganz schlecht laufen. Andererseits, wenn einer der Geber defekt wäre, würde der Motor max wie ein Sack voll Nüsse laufen. Glaube ich also nicht.

Jetzt mal abwarten, was die Probefahrt bringt.

H.

[Dieser Beitrag wurde 2 mal bearbeitet, zuletzt am 12.01.2020 um 22:41.]
Verfasst am: 13.01.20 07:12
Matotti
Dabei seit: 20.12.2019
Beiträge: 18
Moin,
Kann Horst nur absolut zustimmen, check ansonsten auch die Massepunkte, gerne verrotten diese und haben dann keinen ordentlichen Kontakt mehr. Ein bisschen 400er Schleifpapier Kontaktpunkt säubern und mit kontaktöl wieder gegen aussen schützen . (Ich nehm immer Caramba kontaktöl gibt auch andere Hersteller)
Wenn der Zündkerzen Stecker und Plus ab war dann ruckelts aber schon heftig, ansonsten gehe mal alle Steckkontakte durch und sieh nach ob diese oxidiert sind und entsprechend vorsichtig feinmotorisch reinigen oder Du besorgst Dir eine Crimpzange und eine Kiste mit entsprechenden Kfz Steckern / Buchsen und Crimpst neu. So mach ich das wenn nichts mehr hilft um Ruhe ins System zu bringen. Systematisch heisst hier der mühsame weg zum Ziel. Da hat Horst absolut Recht.

Viele Grüße

Thorsten

[Dieser Beitrag wurde 2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.2020 um 07:15.]
Verfasst am: 13.01.20 09:37
Serg
Themenersteller
Dabei seit: 21.10.2019
Beiträge: 9
Morgen. Danke euch. Probefahrt
war nicht berauschend, hat sicht nichts
geendert...noch kuplungszug gerissen..
Ich bin auf den weg nachhause gespannt.
Mit licht habe ich es mir um 6:30
Morgens verkniffen zu experimentieren.
Das mit dem vergaser hatte auch schon
gedacht , ich denk demnechst
wird mein getunter noch mal reinwandern...
Ich bastle also weiter, wie es aussiet
Ist meine transe ist noch ein sorgenkind
Und morge gehts auf xj weiter.