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Verkleidungsnippel; Bedarfsabfrage

Autor Nachricht
Verfasst am: 08.06.19 09:36
Neuling
Dabei seit: 30.10.2016
Beiträge: 71
Unter diesem Dropbox Link sind sämtliche Verkleidungsnasen zu finden. Das Copyright liegt bei horst.w, für den Privatgebrauch und Eigenbedarf ist die Verwendung kein Problem. Bei kommerzieller Nutzung ist vorher eine Erlaubnis beim Copyright Owner einzuholen!
Beste Grüße
Domi

PD06 aus 1994
Verfasst am: 08.06.19 11:59
horst.w
Themenersteller
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 1312
Kleine Korrektur!

Ich hatte meine Zeichnungen ausdrücklich freigegeben und auf alles verzichtet.
Wer sie drucken will, soll das tun und darf auch Geld damit verdienen. Wünsche ihm viel Glück.

Das Angebot bei eBay, das ich zuletzt gesehen hatte, der ganze Satz für ca. 8 € + Versandkosten, war nahezu ein Geschenk!

H.

PS habe keine Vorräte mehr, alles dem Erwerber meiner 92er Transe neulich mitgegeben.
Verfasst am: 08.06.19 19:55
subbiker
Dabei seit: 17.05.2014
Beiträge: 465
Habe die ebay-Knubbel zweimal verbaut, sindjedes Mal abgebrochen. An der Bruchstelle war immer die Gitterstruktur vom Druck deutlich sichtbar. Dann einfach wieder angeklebt, angebohrt und eine 3mm Schraube zur Verstärkung rein gedreht. Hält sei dem problemlos.

Ich fahre zwar keine TA, sondern eine AT(RD07a >100 Tkm). Habe aber die TA(PD10>100Tkm) meiner Frau in Dauerpflege.
Verfasst am: 08.06.19 20:27
horst.w
Themenersteller
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 1312
... darf ich Deine Aussage "drucktechnisch" etwas richtig stellen?

Beim 3D-Druck wird üblicherweise eine beliebig starke "Außenwand" eines sog. Volumenkörpers aufgebaut, im Innern ein sog. Infill, das alle möglichen Formen - Gitter, Waben u.s.m - annehmen und auch von ganz fein bis zu ganz grob gehen kann.
Infill und die äußeren Lagen sollte eine Überlappung haben, das stärkt die Strukturen enorm.
Die Außenwand besteht aus beliebig vielen eng nebeneinander liegenden Reihen (Perimetern), die miteinander verschmolzen sein sollten.

Angenommen, Außenwandung und Infill sind optimal miteinander verbunden, dann hat man in der Horizontalen starke Strukturen, aber das sagt noch lange nicht, dass auch die einzelnen Schichten (Layer), die da in der Vertikalen übereinander gestapelt werden, auch so kräftig miteinander verbunden sind.
Und da steckt der Teufel im Detail. Führt hier zu weit, das alles erklären zu wollen, aber man kann getrost davon ausgehen, dass das DIE Schwachstelle des ganzen Objekts ist. Will man ganz sicher gehen, so ist das Einbringen einer Schraube o.ä. immer zu empfehlen (mache ich bei RAM-Mount-Kugeln grundsätzlich).
Generell kann man aber sagen, dass ein normaler, gelungener Druck mit ABS zumindest für diesen Zweck, völlig ausreichend ist. Problem dabei, man sieht es den Teilen nicht an, ob sie eine Macke / Schwachstelle haben. Die halten oder brechen.

H.

PS: mal zur Veranschaulichung ein Beispiel:
es wird ein Stab benötigt, 10 cm lang und 10 x 10 mm im Querschnitt.
Käme wohl kaum jemand auf die Idee, das Ding aufrecht stehend zu drucken, idealerweise druckt man das der Länge nach liegend. D.h. Die Perimeter der Außenwandung laufen der Länge nach, die Breit spielt nahezu keine Rolle, die Höhe erreicht man durch "Aufeinanderstapeln" der Layer, bei 0,20 mm für 10 mm also 50 Layer. Ich glaube garantieren zu können, dass es niemanden gibt, der das per Hand in der Mitte durchbrechen kann, ich zumindest nicht.
Unsere Nobbel werden vergleichsweise aufrecht stehend gedruckt und haben somit ihre Sollbruchstellen schon eingebaut.
Wollte man sie tatsächlich nach dem o.a. Prinzip so super stabil drucken, wäre der Aufwand enorm: aufteilen in 3 Teile, nämlich einen Sockel (normal ausgerichtet) und den Stiel und den Nobbelkopf der Länge nach geteilt und dann diese beide Hälften flach liegend, die Wölbung nach oben, drucken und hinterher zusammenkleben. Der Sockel müsste zudem konstruktiv eine Aussparung für den Stiel haben und der wiederum müsste um die Längenüberschneidung beim Zusammenkleben verlängert werden.

Fazit: durchbohren und Schraube rein drehen, 3 oder 3,5 mm Spax reicht, ggf die Schraube beim Eindrehen vorsichtig heiß machen.

Eine ganz andere Lösung wäre eine Form zu drucken und damit eine wiederverwendbare Gießform herzustellen. Den Aufwand wird niemand bezahlen wollen. Aber das Enderzeugnis hätte alles was es braucht und trotzdem nicht bricht.

[Dieser Beitrag wurde 2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.06.2019 um 20:54.]
Verfasst am: 08.06.19 21:07
subbiker
Dabei seit: 17.05.2014
Beiträge: 465
Hallo Horst, Du hast das hier sehr richtig erklärt!
Als IT- Ingenieur weiß ich allerdings schon, wie 3D-Druck funktioniert. Da ich, auf dem Weg nach Georgien, im Moment gerade in der Türkei unterwegs bin war ich nur zu faul so viel zu schreiben.
Aufgebohrt und Wärme Spaßschraube eingedreht. Genau so habe ich es gemachticon_wink.gif.

Klaus

Ich fahre zwar keine TA, sondern eine AT(RD07a >100 Tkm). Habe aber die TA(PD10>100Tkm) meiner Frau in Dauerpflege.
Verfasst am: 08.06.19 23:20
horst.w
Themenersteller
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 1312
.... ja dann !!! Nix für ungut.

Aber vielleicht hilft es dem einen oder anderen Member die Sachlage mit gedruckten Teilen - und nicht nur für Verkleidungsnobbel - besser einzuschätzen.
3D-Druck ist gut, aber eben nicht für alles zu gebrauchen. Mit einem gewissen KnoffHoff kann man aber in vielen Fällen Optimales raus holen.

H.