Motorschutz für die Transalp

Der Original-Motorschutz

Da der original Kunststoffschutz der neuen Transalp, wie schon beim alten Modell, eher nur als Schmuck bezeichnet werden kann, liegt es nahe für richtige Offroad-Einsätze den Zubehörmarkt abzuklappern. Dies hat zwei Gründe:

  1. Das Material: Kunststoff ist natürlich nicht so stabil wie Aluminium.
  2. Schützenswerte Bereiche der Motorunterseite sind gänzlich ausgespart.

Somit taugt der original Motorschutz bestenfalls für leichte Schotterpisten. Wer die Unterseite seiner Transalp besser schützen möchte, kann auf die nachfolgend dargestellten Alternativen zurückgreifen.

 

1. Verstärkung des Original-Motorschutzes

Die beiden hier beschriebenen Möglichkeiten sind preisgünstig, aber nicht unbedingt schön:

  1. Eine gerades Stück Aluminium wird passend für die Unterseite zugeschnitten und entweder von innen oder von außen mit dem Originalschutz verschraubt, so dass die Unterseite geschützt ist.
  2. Eine weitere Möglichkeit ist, den vorderen und unteren Teil des Motorschutzes aus einem Stück Alublech zu biegen und vom original Motorschutz die Seitenteile abzuschneiden und am Aluminiumschutz zu befestigen.

2. Selbstgebauter Motorschutz für die XL 600 V

von: Giancarlo 'Carlo' Albrecht

Ähnlich wie unter 1b. beschrieben, besteht der von mir selbstgebaute Motorschutz aus einer einfachen, 5 mm starken Aluminiumplatte, die an zwei Stellen abgekantet wurde (Bild links). Die Seitenflächen sind offen bzw. auf der linken Seite wurden zwei Reifenmontierhebel schwerpunktgünstig angebracht (Bild rechts). Dieser recht einfache Motorschutz hat in Nordafrika schon viele Kilometer erfolgreich den Motor geschützt.

3. Modifizierter Motorschutz der Africa Twin 650 (RD08)

von: Franz-Manfred Schüngel

Ein guter Schutz für den Motor und ein optischer Leckerbissen ist der Motorschutz der alten Africa Twin, den es - nicht sehr häufig - bei Gebrauchtteilehändlern für rund 50-75 EUR gibt. Zum Anpassen an die Transalp ist es nötig, die hintere Befestigungsöse (roter Pfeil) bündig abzuschneiden (Flex oder Stichsäge)...

 

... und die eingeschweißte Schraubenhalterung (gelber Pfeil) herauszuflexen. Sind Sturzbügel montiert, sind meistens noch zwei Einschnitte nötig (grüne Pfeile, Flex oder Stichsäge).

Zum Anzeichnen den Motorschutz am Besten direkt an der Maschine anpassen. Sobald er passt, können so auch die Bohrlöcher für die Befestigung angezeichnet werden. Befestigt wird er vorn in der Mitte, rechts und links oben an den Sturzbügeln und links unten an der Fußraste. Zur Montage Gummi-Unterlegscheiben (Dichtungsscheiben aus dem Sanitärbereich, Baumarkt) oder - noch besser - die Original-Gummidämpfer des alten Motorschutzes verwenden, wie von Carlo beim SW-MoTech Motorschutz beschrieben. Ein schleifender Bremshebel kann leicht ein bisschen nach außen gebogen werden.

Wie das ganze an der Maschine aussieht, kann man sich unter folgender URL anschauen:

http://www.f-ms.de/ta/myta.html


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