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Nach Ölwechsel gelegentlich Kupplungsrutschen

Autor Nachricht
Verfasst am: 26.04.16 22:25
dennis
Themenersteller
Dabei seit: 04.05.2014
Beiträge: 262
Hallo TA'ser,

nach dem letztem Ölwechsel rutscht die Kupplung gelegentlich. Wenn sie rutscht, dann glaub ich im dritten Gang bei voller Kraft. Da es sonst keine (abrupte) Veränderung gab, gehe ich davon aus, dass ich unpassendes Öl eingefüllt habe. Verschleiß von Federn oder Kupplungsbelägen schließe ich erstmal aus (52tkm).

Eingefüllt habe ich SAE 10W40, API SH/CF. Es ist nirgendwo vermerkt, ob es mineralisch oder synthetisch, oder Öl fürs Auto ist.

In der RA steht abweichend davon, dass es API SE oder SF sein soll.

Im Netz lese ich Vieles, dass sich widerspricht, vor allem:
  • synthetisch, teilsynthetisch oder mineralisch?
  • Nur Öl fürs Motorrad? Welche Spezifikationen meiden, bzw. suchen?


Bin gespannt auf konkrete Hinweise in Bezug auf Kupplungsrutschen.

Für Glaubensfragen über die generelle Güte von Motoröl möge den gütigen Gott fragen oder einen separaten Thread eröffnen!icon_wink.gif

______---^^^---______
XL 600 VP PD06 Bj. 93
Verfasst am: 26.04.16 22:34
klausi33
Dabei seit: 05.12.2012
Beiträge: 3777
Mit 53.000km ist ein Kupplungsverschleiß schon gut möglich.

Mit dem Ölwechsel das hört man oft, war aber meist nur mehr das Tüpfelchen am I für den endgültigen Exosdus der Kupplung.
Die wäre aber auch ohne Ölwechsel hops gegangen.

Es gibt jetzt sicher welche, die das als absolute Ursache sehen.

Ich sag nur, neue Lamellen und Federn und alles wird gut.

www.klausmotorreise.com
Verfasst am: 26.04.16 22:44
ntvtom
Dabei seit: 27.06.2011
Beiträge: 278
"dennis" schrieb:

Hallo TA'ser,



Eingefüllt habe ich SAE 10W40, API SH/CF. Es ist nirgendwo vermerkt, ob es mineralisch oder synthetisch, oder Öl fürs Auto ist.

In der RA steht abweichend davon, dass es API SE oder SF sein soll.

Im Netz lese ich Vieles, dass sich widerspricht, vor allem:
  • synthetisch, teilsynthetisch oder mineralisch?
  • Nur Öl fürs Motorrad? Welche Spezifikationen meiden, bzw. suchen?


Bin gespannt auf konkrete Hinweise in Bezug auf Kupplungsrutschen.

Für Glaubensfragen über die generelle Güte von Motoröl möge den gütigen Gott fragen oder einen separaten Thread eröffnen!icon_wink.gif


Hallo,

völlig unabhängig davon ob es synthetisch oder mineralisch ist, wenn das Öl API SH hat, und kein spezielles Motorradöl ist, könnte es schon zum Rutschen der Kupplung beitragen, muss aber nicht zwingend so sein.
Besser ein Öl für Motorräder verwenden, welches JASO MA entspricht.

Tom

NTV 650 255.000 km
Transalp 700 65.000 km
Verfasst am: 26.04.16 23:21
dennis
Themenersteller
Dabei seit: 04.05.2014
Beiträge: 262
"klausi33" schrieb:

Ich sag nur, neue Lamellen und Federn und alles wird gut.


Gut, dann habe ich ja schon mal etwas für die nächste Schraubersaison auf der Liste...

______---^^^---______
XL 600 VP PD06 Bj. 93
Verfasst am: 26.04.16 23:23
dennis
Themenersteller
Dabei seit: 04.05.2014
Beiträge: 262
"ntvtom" schrieb:

Besser ein Öl für Motorräder verwenden, welches JASO MA entspricht.


Damit kann ich schon mal was konkretes anfangen. Zumal diese Spezifikation dafür steht, dass der Reibwert des Öls hoch ist, während das von mir benutzte Öl ein "Leichtlauföl" ist - also als Öl mit geringem Reibwert genau gegenteilige Eigenschaften in der Hinsicht hat.

[Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.04.2016 um 23:24.]

______---^^^---______
XL 600 VP PD06 Bj. 93
Verfasst am: 27.04.16 06:50
klausi33
Dabei seit: 05.12.2012
Beiträge: 3777
Es gibt schon Öle von Autos, die so ein Rutschen herbeiführen können.
Aber das sind im Regelfall eher teure die da einige Additive dabeihaben.
Nimmt man ein normales Motoröl, ist die Chance sehr gering.

Von daher heißt das mal genau gar nichts.

Früher gab es diese JASO MA gar nicht, da hat man alles reingekippt.

Wobei es schon Sinn macht, immer ein Öl mit den Spezifikationen reinzuleeren.

Ich zB mach es immer so, im Winter hole ich Öl von Louis oder HG, das kommt rein. Und dann wird das ganze Jahr im Normalfall das reingekippt, was gerade da ist.
Und meine Kupplungen haben damit kein Problem.

Aber Deine Kupplung wird sehr schnell dann ganz aufgeben. Wenn sie mal rutscht, dann mußt Du eigentlich bald wechseln, und nicht erst in der Schraubersaison.

Ausser Du fährst heuer nur mehr 400km

www.klausmotorreise.com
Verfasst am: 27.04.16 09:23
subbiker
Dabei seit: 17.05.2014
Beiträge: 524
Ich würde trotzdem erst mal anderes "Motorradöl" einfüllen. Ich hatte das Problem mal bie ca. 35000km bei der AT. Hatte damals ein teures synthetisches Autoöl drin, man meint es ja gut, und die Kupplung ist bei Volllast immer gerutscht. Nach Wechsel auf das günstigste 10W-40 HG-Öl war alles wieder o.k.
Derzeitiger km-Stand >77000km und die Kupplung arbeitet nochimmer ganz normal.

Ich fahre zwar keine TA, sondern eine AT(RD07a >100 Tkm). Habe aber die TA(PD10>100Tkm) meiner Frau in Dauerpflege.
Verfasst am: 27.04.16 14:06
r.hesse
Dabei seit: 30.08.2014
Beiträge: 114
Ich muss Klaus hier auf ganzer Linie widersprechen. Nicht bös gemeint, ich bin auch nurn Typ mit ner Meinung.

Klaus vermutet, dass das neue Öl nur einen sowieso unmittelbar bevorstehenden Exitus quasi vorwegnimmt, und das ist reine Spekulation.

Ich habe selbst und auch im Freundeskreis noch keine Japan- Kupplung erlebt, die nach 55tkm am Ende gewesen wäre.

Ich bin mir sicher, dass Du schlicht ungeeignetes Öl eingefüllt hast. Die Foren, besonders für die alten Böcke, sind voll mit solchen Erlebnissen. Wenn du bei google "Kupplungsrutschen Motorrad" eingibst, kommen 5.500 Treffer.

Klaus schreibt, dass man früher ja auch dasselbe Öl in Autos wie Motorräder gekippt hat. Da hat er recht, aber nur deshalb, weil es gar keine speziellen gab.

Falsch ist auch die Aussage, dass bestimmte rutschfördernde Additive nur bei sehr teuren Auto-Ölen vorkommen. Vielmehr finden sich auch bei Mittelklasseölen sowohl sog. "Friction- Modifiers" als auch Festschmierstoffe (Liqui Moly z.B.) In D muss das, anders als z.B. in USA, auch nicht ausgewiesen werden.

JASO ist eine Hilfestellung, aber diese Norm ist noch jung und nimmt kaum Rücksicht auf die besonderheiten der alten Hobel. Auch ein z.B. vollsynth. JASO- ÖL kann zu Kupplungsrutschen führen.

Moral von der Geschicht: immer, stets und ausnahmslos mineralisches oder höchstens teilynth. ÖL, verwenden, welches speziell 1. für Motorräder und 2. -mit Nasskupplung ausgeschrieben ist.

Nicht ein bewährtes Produkt wechseln, nur um mal zu experimentieren. Wenn es auf Tour mal gar nicht anders geht, mit dem billgsten ÖL für Diesel-PKW auffüllen.

Also lass das Öl ab, auch Filter, und wechsele auf ein einfaches billiges mineralisches z.B. Hausmarke Louis. Fahre einige hundert km und teste.

Kupplung wechsen kannst du dann immer noch.

[Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.04.2016 um 14:09.]

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1988 US- Transalp ganz nackich
2006 FJR 1300
Verfasst am: 27.04.16 14:51
klausi33
Dabei seit: 05.12.2012
Beiträge: 3777
Jeder wie er meint.

Ich kenne genug Kupplungen, die bei 60.000 oder auch viel früher kaputt waren.
Gibt aber auch Ausnahmen, die deutlich länger halten.
Kommt sehr viel auf den Fahrer an.

Mir ist es egal, ihr könnt über Öl philosophieren und solange probieren bis Ihr das Problem gelöst habt.

Persönlich gehe ich bei knapp unter 60.000km schon eher von Kupplungsschwäche aus.



www.klausmotorreise.com
Verfasst am: 27.04.16 15:46
horst.w
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 1569
... ich habe es schon ein paar Male geschrieben und bin immer "abgebügelt" worden:

Mein Kupplungsrutschen, und zwar so, dass ich kaum noch einen mäßigen Berg im 5. hochkam, war vor ca 10.000 Km von nun 100 TKm insgesamt (PD06). Öl gewechselt hat gereicht.
Kann nun glauben wer will oder auch nicht, für MICH war das Ergebnis eindeutig.

Mit der Pan habe ich inzwischen 130 TKm und Kupplung ist wohl noch lange kein Thema.

H.