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Ritzel-Klemmring

Autor Nachricht
Verfasst am: 07.12.20 14:53
Gerda
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 798
"Neuling" schrieb:

im AT-Forum hat da mal wer eine Materialprüfung gemacht/machen lassen und da kam das raus. Bin aber jetzt zu faul umd den Thread in der Unzahl von GAW-Postings in dem Forum zu suchen und hier zu verlinken.
Also mal wieder nur auf Basis der nicht prüfbaren Aussage eines anderen :)
Grüße Domi


Nur weil du zu faul zum Suchen bist, heißt das nicht, dass die Angaben im AT Forum nicht prüfbar wären. Mach dir die Mühe, dann kannst du vieleicht mitreden.

Selber denken ist viel krasser als Google, Facebook und Co.
Verfasst am: 07.12.20 16:06
varakurt
Dabei seit: 26.06.2011
Beiträge: 4155
Gerd, das hab ich damals vor über 4 Jahren geschriebenicon_wink.gif

Verfasst am: 07.12.20 16:37
Michael1972
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 6724
"Neuling" schrieb:



* im AT-Forum hat da mal wer eine Materialprüfung gemacht/machen lassen und da kam das raus. Bin aber jetzt zu faul umd den Thread in der Unzahl von GAW-Postings in dem Forum zu suchen und hier zu verlinken.
[/i]

Also mal wieder nur auf Basis der nicht prüfbaren Aussage eines anderen :)

Grüße Domi


Ok danke fürs raussuchen, nur ist die Frage was derjenige für eine Welle hergenommen hat, für die Materialprüfung sollte man eine nehmen die den Bestellvorgaben von Honda entspricht und nicht eine die schlecht ist und deswegen durch vorzeitigen Verschleiss gestorben ist.

Quelle: http://www.haerterei-tandler.de/leistungen/einsatzhaerten/

Die Diffusion des Kohlenstoffs erfolgt durch kohlenstoffabgebende Gase oder Salze von der angereicherten Oberfläche zum Kern. Gängige Härtetiefen (CHD) liegen beim Einsatzhärten zwischen ca. 0,3 und 3 mm
Verfasst am: 07.12.20 16:39
Gerda
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 798
"varakurt" schrieb:

Gerd, das hab ich damals vor über 4 Jahren geschriebenicon_wink.gif


weiß ich, hab ja alles mitverfolgt, ist aber auch nach vier Jahren noch gültig.

Selber denken ist viel krasser als Google, Facebook und Co.
Verfasst am: 08.12.20 07:22
Neuling
Dabei seit: 30.10.2016
Beiträge: 149
"Michael1972" schrieb:

"Neuling" schrieb:



* im AT-Forum hat da mal wer eine Materialprüfung gemacht/machen lassen und da kam das raus. Bin aber jetzt zu faul umd den Thread in der Unzahl von GAW-Postings in dem Forum zu suchen und hier zu verlinken.
[/i]

Also mal wieder nur auf Basis der nicht prüfbaren Aussage eines anderen :)

Grüße Domi


Ok danke fürs raussuchen, nur ist die Frage was derjenige für eine Welle hergenommen hat, für die Materialprüfung sollte man eine nehmen die den Bestellvorgaben von Honda entspricht und nicht eine die schlecht ist und deswegen durch vorzeitigen Verschleiss gestorben ist.

Quelle: http://www.haerterei-tandler.de/leistungen/einsatzhaerten/

Die Diffusion des Kohlenstoffs erfolgt durch kohlenstoffabgebende Gase oder Salze von der angereicherten Oberfläche zum Kern. Gängige Härtetiefen (CHD) liegen beim Einsatzhärten zwischen ca. 0,3 und 3 mm


Dir Danke für die Zusatzinfo ;)

Nichtsdestotrotz hat bei mir der Klemmring (solang er denn fest war - einmal Loctite vergessen) den weiteren Verschleiß der Welle meiner Meinung nach ganz gut verhindert. Ich hab vor der Montage Bilder gemacht, sobald ich dieses Jahr zum alljährlichen Service samt Kettensatztausch (ca. 10kkm nach Klemmringmontage, Kettensatz ca. 25kkm alt) komme, mach ich nochmal welche und stelle den Vergleich hier ein. Dann sollte man recht deutlich "nichts" sehen - je nachdem ob er was bringt oder nicht ;)

Das Ganze ist natürlich mal wieder nicht repräsentativ, da ich mit der Montage des Klemmrings natürlich auch meinen Fahrstil angepasst habe. Soll heißen:
- Tendenziell eher höhertourig (um niedertouriges Kettenschlagen zu vermeiden) > 2500 Umdrehungen
- Sauberes Schalten mit Vorbelastung des Schalthebels & leichtes Gas lupfen bzw. geben beim Hoch- und Runterschalten um Lastwechsel zu vermeiden
- Keine flotteren Ampelstarts mehr
(- Weniger Fahrstil aber trotzdem schonender: Ruckdämpfer im Hinterrad wurden auch gegen neue getauscht)

@Gerda - Den netten Kommentar überles' ich mal geflissentlich, ich vertraue der Aussage von @varakurt nämlich und hab keine Lust, mir einen Account im africa twin forum zu erstellen, nur um meine Meinung zu bestätigen ;) Bist du anderer Meinung, ist mir das auch OK :)

Viele Grüße
Domi

PD06 aus 1994
Verfasst am: 08.12.20 11:45
Michael1972
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 6724
"Neuling" schrieb:


Nichtsdestotrotz hat bei mir der Klemmring (solang er denn fest war - einmal Loctite vergessen) den weiteren Verschleiß der Welle meiner Meinung nach ganz gut verhindert. Ich hab vor der Montage Bilder gemacht, sobald ich dieses Jahr zum alljährlichen Service samt Kettensatztausch (ca. 10kkm nach Klemmringmontage, Kettensatz ca. 25kkm alt) komme, mach ich nochmal welche und stelle den Vergleich hier ein. Dann sollte man recht deutlich "nichts" sehen - je nachdem ob er was bringt oder nicht ;)

Viele Grüße
Domi


Bringen tut der Klemmring natürlich schon was, aber wie gesagt aus meiner Sicht hat er konstruktionsbedingte Mängel und das Material ist zu weich.
Die Nuten in der Welle werden ja nicht parallel abgenutzt, sobald das Ritzel Spiel bekommt, fängt es an zu kippeln, was dann zu ungleichmässigem Verschleiss führt. Der Klemmring zentriert dann das Ritzel einigermassen, kann aber auf Grund von zu weichem Material die enormen Kräfte nicht abfangen und der Aluring wird verformt. Deswegen finde ich das Superpinion besser in der Funktion, da Stahl und Abstützwirkung um Längen besser sind.
Verfasst am: 08.12.20 14:52
Gelöschter Benutzer Auf jeden Fall, denke ich, sollte man peinlichst genau auf die Kettenflucht sowie die richtige Kettenspannung achten, hilfreich ist evtl. auch noch zwischendurch mal dieses Sicherungsblech zu tauschen. Man kann an dem Teil ja doch auch einen gewissen Verschleiß erkennen an den Zähnen seitlich, das ist nach einer gewissen Zeit deutlich zu sehen dass da vertikales arbeiten des Ritzels vorhanden ist. Bei der Transalp stell ich die Kettenflucht mit dem Meßschieber ein.

mfG aus Franken
Verfasst am: 08.12.20 15:08
Gerda
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 798
"Michael1972" schrieb:

Bringen tut der Klemmring natürlich schon was, aber wie gesagt aus meiner Sicht hat er konstruktionsbedingte Mängel und das Material ist zu weich.

AlMgCuZn1.5 ist zwar weicher als Stahl, lässt sich aber schön auf der Drehbank bearbeiten, tuts als Material in Flugzeugen und muß an dieser Stelle ja nicht verschleißfest sein, sondern mit Kraft- und Formschluß das Ritzel fixieren.
"Michael1972" schrieb:
Die Nuten in der Welle werden ja nicht parallel abgenutzt, sobald das Ritzel Spiel bekommt, fängt es an zu kippeln, was dann zu ungleichmässigem Verschleiss führt. Der Klemmring zentriert dann das Ritzel einigermassen, kann aber auf Grund von zu weichem Material die enormen Kräfte nicht abfangen und der Aluring wird verformt.
Wie groß sind denn die Kräfte die auf die Klemmung wirken ? Radial gar keine, die nimmt nach wie vor die Verzahnung auf. Axial nur das geringe seitliche Spiel der Kette - und wenn das Ritzel zusätzlich mit Loktite fixiert ist gar keine.
"Michael1972" schrieb:
Deswegen finde ich das Superpinion besser in der Funktion, da Stahl und Abstützwirkung um Längen besser sind.

Da bin nicht deiner Meinung, inbesondere bei bereits verschlissenen Zahnflanken sützt sich das Superpinion nur über die noch nicht abgenutzten Randbereiche ab, und der Rest "hängt in der Luft ", eine Klemmung ist da ja nicht vorhanden. Das super Pinion ist demnach nur für intakte Wellen wirklich geeignet. Bei noch intakter Verzahnung reicht die Ritzelklemmung aber dicke um Verschleiß zu verhindern.
Für mich entscheidend ist aber auch, dass ich mir die Ritzelklemmung selber schnitzen kann.




[Dieser Beitrag wurde 2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.12.2020 um 15:14.]

Selber denken ist viel krasser als Google, Facebook und Co.
Verfasst am: 08.12.20 15:30
varakurt
Dabei seit: 26.06.2011
Beiträge: 4155
"Dodzi" schrieb:
Bei der Transalp stell ich die Kettenflucht mit dem Meßschieber ein.


... und misst damit was? Wie weit die Gewindestangen aus den Enden der Schwinge rausschauen?

Da drauf würde ich nicht allzuviel geben ... es sei denn, man hat vorher überprüft bzw. sichergestellt, dass die Gewinde beidseits auf zumindest 5/10 mm gleich lang sind.

Ich hab mir einen Laser zugelegt und überprüfe damit die Kettenflucht - ist mMn zuverlässiger, weil unabhängig von irgendwelchen Spindeln, Exzentern, Gewindestücken ...

Verfasst am: 08.12.20 16:16
Gelöschter Benutzer
"varakurt" schrieb:


Ich hab mir einen Laser zugelegt und überprüfe damit die Kettenflucht - ist mMn zuverlässiger, weil unabhängig von irgendwelchen Spindeln, Exzentern, Gewindestücken ...



Ich auch