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Ritzel-Klemmring

Autor Nachricht
Verfasst am: 08.12.20 16:34
Neuling
Dabei seit: 30.10.2016
Beiträge: 149
Bitte für das Folgende nicht steinigen:
Na ihr macht da ja ne Wissenschaft draus ^^
Ich spiel jetzt mal den "Noob" und oute mich, dass ich tatsächlich die Markierungen in der Schwinge (= Pfeile / Striche) verwende. Hat für mich persönlich immer ganz gut funktioniert, man muss natürlich nur immer aufpassen, dass man auch tatsächlich gleich auf beide Seiten guckt.. Aber auf nen viertel mm genau krieg ich das so auch hin.

Wobei ich natürlich die Originalschwinge dran hab (und noch keine einer Twin), d. h. die verhält sich möglicherweise etwas anders. Die Africa Twin Schwinge hat meines Wissens nach ja die Schneckenrad-Verstellung, oder?

Grüße
Domi

PD06 aus 1994
Verfasst am: 08.12.20 16:54
Gelöschter Benutzer
"varakurt" schrieb:

"Dodzi" schrieb:
Bei der Transalp stell ich die Kettenflucht mit dem Meßschieber ein.


... und misst damit was? Wie weit die Gewindestangen aus den Enden der Schwinge rausschauen?

Da drauf würde ich nicht allzuviel geben ... es sei denn, man hat vorher überprüft bzw. sichergestellt, dass die Gewinde beidseits auf zumindest 5/10 mm gleich lang sind.

Ich hab mir einen Laser zugelegt und überprüfe damit die Kettenflucht - ist mMn zuverlässiger, weil unabhängig von irgendwelchen Spindeln, Exzentern, Gewindestücken ...


Ich ich nehme das Maß mit dem Innendurchmesser des Messschiebers von der hinteren, inneren Kante des Langloches in der Schwinge bis zum beliebigen Strich an der Einteilung der Führung, wenn ich dazu komme, mach ich ein Foto

mfG aus Franken
Verfasst am: 08.12.20 16:56
Gelöschter Benutzer ..... Laser ist natürlich auch gut, kostet abericon_wink.gif
Verfasst am: 08.12.20 16:59
Michael1972
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 6724
"Gerda" schrieb:

AlMgCuZn1.5 ist zwar weicher als Stahl, lässt sich aber schön auf der Drehbank bearbeiten, tuts als Material in Flugzeugen und muß an dieser Stelle ja nicht verschleißfest sein, sondern mit Kraft- und Formschluß das Ritzel fixieren.


Ich hab das Aluteil selbst mehrere Kettensätze gefahren, nach dem ersten Wechsel hab ich bei der Montage starke Druckstellen der Wellennuten gesehen und auch beim montieren gemerkt dass die Schrauben gefressen hatten und das ganze Teil verzogen war, deswegen ist für mich das Alu an dieser Stelle nicht ausreichend, da es weder den Kraftschluss noch den Formschluss halten kann. Bei einer AT hatte ich auch so einen Klemmring, ich weiss nicht wie lange der schon drauf war, aber bei dem konnte das Ritzel wieder so verkippt werden, wie bei dem normalen Sicherungsblech.
Aus meiner Sicht funktioniert das Superpinion besser, obwohl es bei zerfressener Nutwelle nur noch aussen trägt, wie gesagt das Problem sind schräg abgelaufene Nuten und deswegen die Kippneigung des Ritzels.
Verfasst am: 08.12.20 18:58
Gerda
Dabei seit: 24.06.2011
Beiträge: 798
"Michael1972" schrieb:

"Gerda" schrieb:

AlMgCuZn1.5 ist zwar weicher als Stahl, lässt sich aber schön auf der Drehbank bearbeiten, tuts als Material in Flugzeugen und muß an dieser Stelle ja nicht verschleißfest sein, sondern mit Kraft- und Formschluß das Ritzel fixieren.


Ich hab das Aluteil selbst mehrere Kettensätze gefahren, nach dem ersten Wechsel hab ich bei der Montage starke Druckstellen der Wellennuten gesehen und auch beim montieren gemerkt dass die Schrauben gefressen hatten und das ganze Teil verzogen war, deswegen ist für mich das Alu an dieser Stelle nicht ausreichend, da es weder den Kraftschluss noch den Formschluss halten kann. Bei einer AT hatte ich auch so einen Klemmring, ich weiss nicht wie lange der schon drauf war, aber bei dem konnte das Ritzel wieder so verkippt werden, wie bei dem normalen Sicherungsblech.
Aus meiner Sicht funktioniert das Superpinion besser, obwohl es bei zerfressener Nutwelle nur noch aussen trägt, wie gesagt das Problem sind schräg abgelaufene Nuten und deswegen die Kippneigung des Ritzels.


Meine Erfahrung ist eine andere, die zusätzlich verklebten Ritzel saßen bombenfest.
Die unbedeutenen Druckstellen sind tatsächlich gegenüber Stahl dem weicherem Material zuzuschreiben haben aber keinen Einfluss auf die Funktion. Dass die Schrauben im Gewinde fressen ist bei VA in ALU zumindest ungewöhnlich, hab ich jedenfalls noch nie erlebt.
Aber bitte, jeder wie er mag.
P.S. das Super Pinion gibts auch nur mit Original Zähnezahl - ein weiterer Grund für mich bei meiner Variante zu bleiben.


Selber denken ist viel krasser als Google, Facebook und Co.
Verfasst am: 08.12.20 19:15
varakurt
Dabei seit: 26.06.2011
Beiträge: 4155
"Dodzi" schrieb:

..... Laser ist natürlich auch gut, kostet abericon_wink.gif


ein halbwegs guter Messschieber auch. Und den Laser hat man ja auch ewig. Mir wars die rund 50 Euro wert, weil er mMn universeller einsetzbar ist.

Verfasst am: 09.12.20 07:22
Neuling
Dabei seit: 30.10.2016
Beiträge: 149
"varakurt" schrieb:

"Dodzi" schrieb:

..... Laser ist natürlich auch gut, kostet abericon_wink.gif


ein halbwegs guter Messschieber auch. Und den Laser hat man ja auch ewig. Mir wars die rund 50 Euro wert, weil er mMn universeller einsetzbar ist.


Äh warte - ein Laser ist universeller als ein Messschieber? Ich glaub da musst du mich mal aufklären, welche Art von Laser du verwendest und wofür du den noch so brauchst ;)

Viele Grüße
Domi

PD06 aus 1994
Verfasst am: 09.12.20 08:32
varakurt
Dabei seit: 26.06.2011
Beiträge: 4155
hmpf ... blöd ausgedrückt.

Ich meinte, mit dem Laser kann ich bei mehreren Motorrädern die Kettenflucht messen. Denn nicht bei allen Motorrädern hat man zum Messen solche Voraussetzungen wie bei der TA. Zumal bei meiner TA ja eine XRV-Schwinge drinsteckt und ich da mit einem Messschieber auch nix anfangen kann.

Verfasst am: 09.12.20 08:58
Neuling
Dabei seit: 30.10.2016
Beiträge: 149
Ok, das macht natürlich Sinn ^^
Es ist glaub ich auch durchaus praktisch, wenn man einen etwas größeren Fuhrpark besitzt oder wartet. Für mich persönlich hat sich das nur bisher nie rentiert, und wenn ich ehrlich bin wusste ich nicht mal, dass es einen Laser explizit für diesen Zweck gibt.

Ich bin mehr so der "Unterwegs feststellen, dass die Kette zu locker ist, Bordwerkzeug auspacken und in 5min sauber nachspannen"-Typ

Grüße
Domi

PD06 aus 1994
Verfasst am: 09.12.20 10:06
robalp
Dabei seit: 13.01.2020
Beiträge: 133
Blöde Noob-Frage vielleicht, aber wie "kriegsentscheidend" ist die exakte Kettenflucht für die GAW?

Machs nämlich eigentlich auch meist wie Domi beschreibt. Gerne auch mal ohne Messschieber und nur nach Auge/Makierungen. Mir ist zwar bewusst, dass die nicht zu hundertprozent genau sind, aber naja...

Liebe Grüße, Robert